ᐅ Baukosten steigen um bis zu 30%
Erstellt am: 23.06.21 20:21
hampshire24.06.21 01:04
Vorab: Ich wünsche Euch ein gutes Haus und einen baldigen Einzugstermin. Viel Frust wird sich legen. Was Du schreibst hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Du eigentlich in ganz guten Händen bist, die Bauzeit ist nicht alarmierend und die Möglichkeiten Dich über den Tisch zu ziehen ungenutzt blieben.
nouse12 schrieb:Das ist ein gemeinsames Ziel aber keine Vereinbarung, denn letztlich zählen die Verträge mit den Ausführenden, die der Bauherr eingeht.
Nun ist es so, daß wir mit unserem Architekten und Planer Gesamtkosten ("schlüsselfertig") von 2200,- bis 2500.- EUR vereinbart hatten
nouse12 schrieb:Die Überraschung kommt beim Kassensturz, wenn man nicht finanziell kontinuierlich eng am Projekt geblieben ist.
Heute haben wir mal Kassensturz gemacht
nouse12 schrieb:siehe oben.
Das Problem ist, daß ich gar nicht weiss, woran diese Kostenexplosion gelegen hat.
nouse12 schrieb:Draus lernen, näher ans Projekt und die Handwerker, mehr nachfragen, Lösungen und Alternativen zu teuren Positionen gemeinsam erarbeiten. Hinnehmen ist passiv. Als Bauherr mit Architekt und Eigenvergabe ist man besser aktiver Managert.
Die Frage ist nun, wie man sich verhalten soll. Soll man das hinnehmen, weil der Markt ist wie er ist?
nouse12 schrieb:Das ist Vergangenheitsbewältigung, die Dir nichts bringt. Was Du unterschrieben hast, hast Du auch zu zahlen, auch wenn Du teurer als nötig eingekauft hast. Ein Prüfer kostet nur noch einmal Geld.
Oder soll man jemand anders genau prüfen lassen, ob wir irgendwo viel zu viel bezahlt haben?
nouse12 schrieb:Das klingt wieder passiv. Aussagen kann man überprüfen, weitere Quellen heranziehen...
Uns wurde immer gesagt, alles sei marktgerecht.
nouse12 schrieb:Mit welcher Bauzeit bis zum Einzug habt ihr denn geplant - ein Jahr ist recht normal. Mehrere Monate überschritten - wolltet ihr nach 7 Monaten einziehen?
Die Bauarbeiten dauern mittlerweile fast 1 Jahr, auch pandemiebedingt. Viele Gewerke haben uns quasi "eingeschoben", Angebote kamen spät oder gar nicht.Die Koordination war daher wirklich schwierig. Der nur mündlich vereinbarte Einzugstermin ist nun mehrere Monate überschritten.
hanghaus200024.06.21 07:56
Ich wuerde hier mal nachlesen.
https://www.hausbau-forum.de/threads/baukosten-gehen-aktuell-durch-die-decke.38976/
Kostenkontrolle beginnt nicht erst, wenn das Kind im Brunnen ist.
https://www.hausbau-forum.de/threads/baukosten-gehen-aktuell-durch-die-decke.38976/
Kostenkontrolle beginnt nicht erst, wenn das Kind im Brunnen ist.
hampshire24.06.21 08:06
hanghaus2000 schrieb:
Kostenkontrolle beginnt nicht erst, wenn das Kind im Brunnen ist.Na im Brunnen ist das Kind ja nicht und wer hat als Bauherr im Laufe des Projekts nicht zwischendrin mal eine nervösere Phase gehabt.HilfeHilfe25.06.21 06:01
hampshire schrieb:
Na im Brunnen ist das Kind ja nicht und wer hat als Bauherr im Laufe des Projekts nicht zwischendrin mal eine nervösere Phase gehabt.ja aber nicht wenn das Projekt endet.
hampshire25.06.21 08:19
HilfeHilfe schrieb:
ja aber nicht wenn das Projekt endet.So sieht es ja offenbar nicht aus.
DaSch1725.06.21 09:31
nouse12 schrieb:
Baukosten steigen um bis zu 30%1. Da könnt Ihr gar nichts machen.
2. Mit einem Architekt in Eigenregie zu bauen wird erfahrungsgemäß am Ende immer 10-20 % teurer als eingangs vom Architekt kalkuliert.
3. Aktuell sind die Baukosten pandemiebedingt zwischen 15 und 25 % gestiegen.
Insgesamt seid Ihr meiner Meinung nach bei der Konstellation Architekt + Corona mit 30 % noch „ganz gut weggekommen“.
Freut euch lieber, dass Ihr einen ausreichenden Puffer einkalkuliert habt und nicht in die unangenehme Situation der Nachfinanzierung gelangt.
Andere Bauherren haben da sicherlich nicht so viel Weitsicht gehabt und müssen jetzt on top teuer nachfinanzieren.
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