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ᐅ Baukosten steigen um bis zu 30%


Erstellt am: 23.06.2021 20:21

nordanney 25.06.2021 11:04
Fuchur schrieb:

Dann gäbe es keinen Unterschied zu einem GU, denn das macht der gemeine Bauherr dann dort gleichermaßen.
Den gibt es auch in den Kosten nicht.

Hendrik1980 25.06.2021 11:06
Fuchur schrieb:

Der Architekt dagegen schätzt nur, sein Gewinn ist sicher - um nicht gleich zu sagen, je höher die Baukosten steigen, desto höher wird sein Gewinn. In diesem einen Punkt ist der GU aus Eigeninteresse mehr Partner als der Architekt.

Das ist nicht richtig! Der Architekt macht im ersten Schritt eine Kostenschätzung. Nach weiteren Planungsschritten erfolgt die präzise und auf den individuellen Bau zugeschnittenen Kostenberechnungen! Spätestens nach dieser minuziösen Berechnung wird ein Vertrag mit ihm geschlossen, der diese anrechenbaren Kosten als Berechnungsgrundlage für sein Honorar festlegt und fixiert.
Wenn im weiteren Verlauf überhaupt noch etwas teurer wird dann nur durch unvorhersehbare Umstände. Diese beeinflussen dann aber nicht mehr das Architektenhonorar.

Fuchur 25.06.2021 11:13
Wenn die Kostenberechnung vorliegt, bist du bereits mitten in der Vertragsausführung bzw. schon mit der Hälfte der Leistungen fertig. Dazu lässt sich heute kein Architekt auf eine verbindliche Kostenobergrenze ein.

Wenn du mit "unvorhergesehene Umstände" meinst, dass die eintrudelnden Angebote in der Ausschreibung die Schätzung übertreffen, dann bin ich bei dir. Das dürfte aktuell aber eher die Regel als die Ausnahme sein.

Hendrik1980 25.06.2021 11:18
Leistungsphase 1-3 hatten wir aber zunächst separat vereinbart. Die machen ja nur 9% der Arbeit aus!

hampshire 25.06.2021 11:26
Hendrik1980 schrieb:

Das ist nicht richtig! Der Architekt macht im ersten Schritt eine Kostenschätzung. Nach weiteren Planungsschritten erfolgt die präzise und auf den individuellen Bau zugeschnittenen Kostenberechnungen! Spätestens nach dieser minuziösen Berechnung wird ein Vertrag mit ihm geschlossen, der diese anrechenbaren Kosten als Berechnungsgrundlage für sein Honorar festlegt und fixiert.
Das ist eine mögliche Variante, "nicht richtig" ist falsch. Wir hatten beispielsweiise keine minutiöse Kostenberechnung - wie auch 😀 . Mit dem Honorar kamen wir dennoch zu einer klaren Vereiinbarung. Und auch wir haben nur bis zur Genehmigung beauftragt und uns bei der Ausschreibung helfen lassen.
nordanney schrieb:

Es stimmt, dass der Bau mit Architekt oftmals etwas teurer als geplant wird. Das liegt aber nicht an Baukostensteigerungen oder falscher Planung. Es liegt in 80-90% der Fälle an den Bauherren/innen, die während des Baus auf andere Materialien und Ausstattungen wechseln. Quasi eine Aufmusterung im laufenden Betrieb = höherwertig = teurer.
Das entspricht sowas von unserer Erfahrung - unserem Architekten eine falsche Preiskalkulation unterzuschieben wäre unfair, lediglich bei den Erdarbeiten und dem Holzbau lagen die ersten Schätzungen deutlich daneben, da hätte man aber auch noch umplanen können. Wir haben dafür entschieden und tragen auch die Verantwortung. Ebenso bei einem Großteil der Ausstattung, die wir während der Bauphase Stück für Stück aussuchten. Wie viel teuer als ursprünglich geplant haben wir dann einfach nicht mehr ausgerechnet, da dadurch keine Finanzierungsveränderung entstehen konnte.
Falsche Planung würde ich das nicht nennen, aber durchaus ein Vorgehensmodell, welches den Spaß am Bauen und am Ergebnis einer strikten Budgeteinhaltung vorgezogen wird. Wer sich dessen bewusst ist, der kann das ohne einen Fehler zu begehen so machen. Denen, die in der Nähe ihrer Finanzmöglichkeiten bauen rate ich von diesem Vorgehen ab.

face26 25.06.2021 11:31
Hendrik1980 schrieb:

Das ist nicht richtig! Der Architekt macht im ersten Schritt eine Kostenschätzung. Nach weiteren Planungsschritten erfolgt die präzise und auf den individuellen Bau zugeschnittenen Kostenberechnungen! Spätestens nach dieser minuziösen Berechnung wird ein Vertrag mit ihm geschlossen, der diese anrechenbaren Kosten als Berechnungsgrundlage für sein Honorar festlegt und fixiert.
Wenn im weiteren Verlauf überhaupt noch etwas teurer wird dann nur durch unvorhersehbare Umstände. Diese beeinflussen dann aber nicht mehr das Architektenhonorar.

Also sorry, wenn Du einen Architekten gefunden hast der das so macht, dann gratuliere ich Dir. Dann hast Du einen unfassbaren Idealisten gefunden.
Natürlich macht ein Architekt eine Kostenkalkulation und macht das auch nach Maßen und Massen.
Aber minuziös und präzise? Naja.
Und die Kostenkalkulation wird in den meisten Fällen erst gemacht wenn man schon sehr weit ist. Da ist das Grundstück schon lange gekauft und die Finanzierung unter Dach und Fach. Denn bis dahin hat man eine Kostenschätzung.
Die Erfahrungen von denen hier zu lesen ist mögen wissenschaftlich nicht repräsentativ sein, aber sie decken doch vermutlich einen größeren Teil ab, als Deine einzelne Erfahrung. Und die Mehrheit macht nun mal die Erfahrung, dass am Ende es 10-20% teurer geworden ist.
Ich will damit nicht sagen, dass das die Schuld des Architekten ist. Da mögen Preissteigerungen, Aufmusterungen, Änderungswünsche etc. dafür verantwortlich sein. Aber das Ergebnis ist eben so.

Und ja ich hab auch mit Architekt gebaut und bei uns waren es etwas mehr als 10%.
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