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ᐅ Welche Heizungsanlage ist aktuell am Besten?


Erstellt am: 10.09.12 23:49

€uro15.09.12 09:46
Hallo,
K.Brodbeck schrieb:
...Ich wollte ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie bei -20° vermutlich rein elektrisch heizt, es also keine besondere Leistung der Wärmepumpe ist, das Haus warm zu bekommen, .....
Wie hoch der jeweilige Leistungsanteil von Luftwärmepumpe und ggf. Heizstab ist, hängt von der Kennlinie des Gerätes im Verhältnis zum Bedarf des Gebäudes ab.

Luftwärmepumpe B hat im Auslegungspunkt (-14°C) die höhere "eigene" Leistung, dennoch in der Jahresbilanz die schlechtere Jahresarbeitszahl.
Es ist ein grundsätzlicher Fehler eine Luftwärmepumpe so auszulegen, dass sie 100% Heizleistung aus "eigener" Kraft im Auslegungspunkt bereitstellt. Warum? Überwiegend werden Wärmeerzeuger im Teillastbereich betrieben. Die auf dem Prüfstand der Hersteller ermittelten Cop Werte setzen voraus, dass die jeweils erzeugte Leistung tatsächlich auch abgenommen wird. Das ist durchaus legitim, denn sie kennen ja nicht jedweden Anwendungsfall. Hier für ist der Planer verantwortlich. Er hat das passende Gerät anhand der Hersteller Kennlinien (Cop, Heizleistung) auszuwählen, welches am besten zu den spezifischen Anforderungen passt.



Was in der Vergangenheit falsch gemacht wurde, (Unterdimensionierung, ungenügende Randbedingungen) wird heute frei nach dem Motto "Viel hilft viel" ebenso verkehrt gemacht, mit ebenfalls unangenehmen Folgen.
Gut geplante Luftwärmepumpe Anlagen können für Heizung u. Warmwasser Jahresarbeitszahl ~ 3,5 ggf etwas besser erreichen. Murksanlagen liegen bei 2,3..2,7 bestenfalls bei 3,0. Was das für den Betreiber bedeutet, kann er sich über eine ND von 20..25 Jahren selbst ausrechnen, sofern der tatsächliche Energiebedarf für Heizung u. Warmwasser bekannt ist.

v.g.
VanTide15.09.12 10:17
Hi das hört sich interessant an, kannst du das mal in deutsch schreiben? Verstehe nur Bahnhof. So das es ein Laie versteht. Wäre Super wenn du auch mal schreiben könntest wie der Ablauf ist, hausplaner USW wann kommt er ins Spiel und wann ist etwas überdimensioniert. Wie kann man erkenne ob man eine Murks Pumpe einsetzt? Was hältst du von der Proxon plus Luft wärme Pumpe? Ist die Proxon Komforttechnik zu empfehlen?

Danke dir und Viel Glück.
Saruss15.09.12 10:47
Ist doch alles ziemlich deutscher Klartext. Schau dir doch die Diagramme an, die erklären ja auch sehr deutlich den Sachverhalt.
Pumpe, die wenn es kalt ist, zu wenig Leistung bringt = schlecht, da Heizstab,
Pumpe, die wenn es wärmer ist zu viel Leistung bringt = schlecht, Leistungsüberschuss/An-Aus-An-Aus.... Betrieb
In beiden Fällen schlechte Jahresarbeitszahl.
€uro15.09.12 12:18
VanTide schrieb:
.... Wäre Super wenn du auch mal schreiben könntest wie der Ablauf ist, hausplaner USW wann kommt er ins Spiel und wann ist etwas überdimensioniert.
Ein Hausplaner oder Architekt ist kein ausgebildeter TGA Planer! Hierfür sind dessen Ausbildung überhaupt nicht ausgelegt! Ein verantwortungsvoller Architekt wird stets einen TGA Planer insgesamt einbinden bzw. wenigstens diesen zu Rate ziehen. Meist ist das leider nicht der Fall, sehr zum Nachteil des Bauherren.
Überdimensioniert ist ein Wärmeerzeuger, hier Luftwärmepumpe, wenn diese zu einer spürbaren Verschlechterung der Jahresarbeitszahl und der Lebensdauer des Wärmeerzeugers führt.
VanTide schrieb:
.... Wie kann man erkenne ob man eine Murks Pumpe einsetzt?
Für einen Laien außerordentlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich.
Entweder man entschließt sich für eine gesamtheitliche Anlagenplanung der wesentlichen und neuralgischen Schwerpunkte, oder man liefert sich der Ungewissheit, mangels fehlender Ausbildung, von Architekten oder Verkäufern aus.

v.g.
€uro15.09.12 12:50
Saruss schrieb:
....Pumpe, die wenn es kalt ist, zu wenig Leistung bringt = schlecht, da Heizstab,
Korrekt! Macht aber in der Gesamtenergiebilanz bei exakter Dimensionierung relativ wenig aus, sofern richtig ausgelegt!
Saruss schrieb:
....Pumpe, die wenn es wärmer ist zu viel Leistung bringt = schlecht, Leistungsüberschuss/An-Aus-An-Aus.... Betrieb
Ebenfalls korrekt, daher empfehle ich vorzugsweise vollmodulierende Luftwärmepumpe, wenn sich eine Luftwärmepumpe insgesamt als zielführend erweist!
Saruss schrieb:
....In beiden Fällen schlechte Jahresarbeitszahl.
Was ist eine schlechte Jahresarbeitszahl? Man kann sie nur im Gesamtzusammenhang bewerten.
Bei 10000 kwh tatsächlichem Gesamtbedarf für Heizung u. Warmwasser spielt sie eine vollkommen andere Rolle, als bei z.B. 3000 kWh Hier trennen sich dann die Gemüter. Je höher der tatsächliche Gesamtbedarf, je höher werden die Jahresarbeitszahl - Anforderungen an eine Wärmepumpe.
Preisfrage: Wer kennt den tatsächlichen Bedarf für Heizung u. Warmwasser?

v.g.
Saruss15.09.12 14:14
Insbesondere, da der tatsächliche Bedarf sich über die Jahre ändert (Familie, Kinder etc. ist keine Konstante). Aber irgendwie muss man ja planen beim Neubau. Bei Sanierung wäre es einfacher, da man seine Daten der letzten Jahre kennt.
Trotzdem werden die "Ich lasse 140m^2 bauen, welche Heizung ist die beste" - Threads nicht aussterben. Oder die Angabe "KFW70" dabei, die ja auch nicht wirklich eine Aussage zum Bedarf hergibt.
Die Jahresarbeitszahl ist einfach als Vergleichswert interessant, finde ich, wenn man seinen Bedarf kennt. Immerhin kann man damit Verbrauchskosten und Wirtschaftlichkeit abschätzen. (lohnt sich für 5k € Mehr-Investition eine Anlage mit geschätzter um 0,5 höherer Jahresarbeitszahl bei soundsoviel Bedarf?). Letztendlich aber alles nur Theorien; für eine konkrete Aussage braucht man wohl ein konkretes Bauvorhaben mit allen Details.
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