ᐅ Grundriss Stadtvilla 160qm - Bitte um Tipps!
Erstellt am: 28.01.19 09:23
11ant03.04.19 16:56
Du hast meinen Beitrag wohl nicht sonderlich gründlich gelesen.
Die Grundrisse sind deinerseits bisher nur mit Glacéhandschuhen angefaßt worden. Da wird durch die Fachplaner relativ mehr Veränderungspotential zu erwarten sein als in der ganzen Entwurfsphase vorher.
In der Zeichnung sind die Wände auch im OG "massiv" dargestellt - da hätten ihre ungeschickten Verläufe eigentlich beim Planen auffallen müssen - ich vermute daher irgendein Zeichenprogramm anstelle professionellem Bauingenieur-CAD. Aber, wie gesagt, der Materialwechsel wird das schon allein heilen.
Bauherrin92 schrieb:Das hatte ich dort doch erläutert (?)
Könntest du erklären was damit gemeint ist?
Die Grundrisse sind deinerseits bisher nur mit Glacéhandschuhen angefaßt worden. Da wird durch die Fachplaner relativ mehr Veränderungspotential zu erwarten sein als in der ganzen Entwurfsphase vorher.
Bauherrin92 schrieb:Er wird nichts ändern müssen: wenn ein Binderdach - und keine Betondecke - draufkommt, braucht es die tragenden Wände im OG so nicht; und dann ist es auch egal, daß sie ungünstig (den Verlauf ihrer Kollegen im EG ignorierend) platziert eingezeichnet sind. In Trockenbau sind die Wandverläufe flexibler platzierbar.
Wieso sollte der Statiker etwas ändern müssen ?
In der Zeichnung sind die Wände auch im OG "massiv" dargestellt - da hätten ihre ungeschickten Verläufe eigentlich beim Planen auffallen müssen - ich vermute daher irgendein Zeichenprogramm anstelle professionellem Bauingenieur-CAD. Aber, wie gesagt, der Materialwechsel wird das schon allein heilen.
Bauherrin9203.04.19 17:11
11ant schrieb:
Du hast meinen Beitrag wohl nicht sonderlich gründlich gelesenDoch, aber nicht verstanden.
Binderdach? Laut Google ist das aus Holz. Wir bekommen aber eine Betondecke auf das OG. Im Umkehrschluss brauchen wir die tragenden Wände im OG und dementsprechend passt das nicht zum EG, hab ich das richtig verstanden?
11ant03.04.19 18:11
Binder oder Sparren, beides ist aus Holz. Das Sparrendach ist klassischer und bei einer Betondecke häufiger, das Binderdach ist der "Lokalmatador" im Marktsegment GU-Stadtvillen mit Zeltdach und "braucht" die Betondecke nicht. Wo seht Ihr deren Vorteil in Eurem Fall ?
Geschickter stünde im OG eine tragende Wand nicht zwischen Eltern und Kind 2, sondern zwischen Kind 1 und Treppe, und im EG würde ich die Seitenwange der Garderobe und das Mauerstück zwischen Haustür und Garderobenfenster verstärken sowie, wo nur ein symbolischer Strich die Flächen von Garderobe und Diele trennt, einen Unterzug vorsehen. Dann ist die tragende Wand zwischen Eltern und Bad kein "Hurenkind" (wie das bei Schriftsetzern hieße). Ebenso wäre diejenige zwischen Wohness und Treppe dann kein Schusterjunge
Wo soll der Schornstein denn nun eigentlich hin (in welche "Ecke"), der steht ja im Plan noch ziemlich gratnah (?)
Bauherrin92 schrieb:Genau. Die Betondecke spannt diese Weite nicht in einem Zug durch, und braucht tragende Wände - die ihrerseits wiederum am günstigsten über Kollegen stehen. Mit der Situation, das nicht überall praktisch hinzubekommen, kann man umgehen. Aber das kostet dann Sonderaufwände (Unterzüge, erhöhten Stahleinlage-Bedarf), sodaß man damit sparsam sein sollte.
Im Umkehrschluss brauchen wir die tragenden Wände im OG und dementsprechend passt das nicht zum EG, hab ich das richtig verstanden?
Geschickter stünde im OG eine tragende Wand nicht zwischen Eltern und Kind 2, sondern zwischen Kind 1 und Treppe, und im EG würde ich die Seitenwange der Garderobe und das Mauerstück zwischen Haustür und Garderobenfenster verstärken sowie, wo nur ein symbolischer Strich die Flächen von Garderobe und Diele trennt, einen Unterzug vorsehen. Dann ist die tragende Wand zwischen Eltern und Bad kein "Hurenkind" (wie das bei Schriftsetzern hieße). Ebenso wäre diejenige zwischen Wohness und Treppe dann kein Schusterjunge
Wo soll der Schornstein denn nun eigentlich hin (in welche "Ecke"), der steht ja im Plan noch ziemlich gratnah (?)
Bauherrin9203.04.19 19:38
11ant schrieb:
Binder oder Sparren, beides ist aus Holz. Das Sparrendach ist klassischer und bei einer Betondecke häufiger, das Binderdach ist der "Lokalmatador" im Marktsegment GU-Stadtvillen mit Zeltdach und "braucht" die Betondecke nicht. Wo seht Ihr deren Vorteil in Eurem Fall ?
Genau. Die Betondecke spannt diese Weite nicht in einem Zug durch, und braucht tragende Wände - die ihrerseits wiederum am günstigsten über Kollegen stehen. Mit der Situation, das nicht überall praktisch hinzubekommen, kann man umgehen. Aber das kostet dann Sonderaufwände (Unterzüge, erhöhten Stahleinlage-Bedarf), sodaß man damit sparsam sein sollte.
Geschickter stünde im OG eine tragende Wand nicht zwischen Eltern und Kind 2, sondern zwischen Kind 1 und Treppe, und im EG würde ich die Seitenwange der Garderobe und das Mauerstück zwischen Haustür und Garderobenfenster verstärken sowie, wo nur ein symbolischer Strich die Flächen von Garderobe und Diele trennt, einen Unterzug vorsehen. Dann ist die tragende Wand zwischen Eltern und Bad kein "Hurenkind" (wie das bei Schriftsetzern hieße). Ebenso wäre diejenige zwischen Wohness und Treppe dann kein Schusterjunge
Wo soll der Schornstein denn nun eigentlich hin (in welche "Ecke"), der steht ja im Plan noch ziemlich gratnah (?)Ohje, danke für die Hinweise. Das werden wir überdenken.
Der Schornstein ist hier:
kaho67404.04.19 08:51
Bauherrin92 schrieb:
Wir bekommen aber eine Betondecke auf das OG. Bist Du da ganz sicher? Wieso solltet Ihr auf das OG eine Betondecke bekommen? Das wäre m.E. die reinste Verschwendung, wenn man keine 3 Geschosse baut.Bauherrin9204.04.19 20:39
kaho674 schrieb:
Bist Du da ganz sicher? Wieso solltet Ihr auf das OG eine Betondecke bekommen? Das wäre m.E. die reinste Verschwendung, wenn man keine 3 Geschosse baut.Ja, weil das einer unserer Sonderwünsche war.
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