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ᐅ Mit oder Architektenplan? (GU/Rohbau)


Erstellt am: 19.01.19 21:35

Lucrezia19.01.19 21:35
Hallo!
Wir haben einen Grundstück und wollen bauen.
Ende 2017 hatten wir Kontakt mit einer Blockhaus Firma, die uns sofort überzeugt hat. Die Beratungen empfanden wir als gut und umfassend, die Besichtigten Häuser waren sehr schön, der erwartete Preis top. So beauftragten wir den erfahrenen und sympathischen Firmen Architekt mit den ersten Zeichnungen und Bau-Voranfrage.

Problem: für das fertige Haus ab OK Bodenplatte wurde uns anfangs einen Preis genannt, der um mind. 100T niedriger als in der Tat wäre (alles nur geschätzt, weil wir die Gewerke selber dazu kaufen müssten). Nun wollen wir uns nach anderen Anbietern schauen, zB Ständerbauweise, bzw den tatsächlichen Preis der Gewerke eruieren.

Ein befreundeter Architekt versucht uns lange zu überzeugen, zuerst einen ausführlichen Plan zu erstellen, in dem nicht nur Hausplan und Grundriss, sondern auch alle Leistungen / Materialien im Detail beschrieben sind, und mit dem Plan Angebote von GU oder Gewerken einzuholen.
Nach der ersten Enttäuschung scheint uns die Vorgehensweise doch sinnvoll zu sein, um Überraschungen in/nach der Bauphase zu vermeiden.

Problem : besagter Plan ist nicht gerade billig.
Und ich frage mich : was, wenn er überflüssig ist? wenn wir z. B. einen GU beauftragen sollten, der sowieso transparente Angebote erstellt und keine versteckte Kosten hat? Gibt es so etwas? 😉 (mir scheint, dass Keitel-Haus und hagemann eben transparent sind. Beide bieten eher günstigere Pakete mit Plan, Einreichung, etc an).

Über eure Meinungen und Erfahrungen freue ich mich!
Fuchur19.01.19 21:55
Ich behaupte mal, das eine schließt das andere aus. Du willst einerseits alle "Leistungen und Materialien" vorab festlegen und dann mit dem Plan zu einem GU gehen.

So funktioniert das Spiel nicht. Jeder GU hat sein Standard-Leistungsportfolio. Die meisten bauen dir auch deinen Grundriss und deine Außenansichten nach, aber Grundlage wird immer erstmal die Bauleistungsbeschreibung des GU sein. Als nächstes würde man dann versuchen, was davon passt und was verändert werden muss/soll. Da sind die Unternehmen unterschiedlich flexibel. Fakt ist aber, da es feste Lieferanten gibt, wird nicht jeder genau ausgewählte Klinkerstein, nicht die exotische Fliese und jeder andere Wunsch erfüllbar sein. Selbst bei einem Ausbauhaus ist sehr vieles festgezurrt - und dann stehst du wieder bei deinem Anfangsproblem: Du musst dich selbst kümmern, selbst Angebote für die Restarbeiten einholen. Der Preis ist vorab schwer kalkulierbar.

... am Ende bezahlst du viele Leistungen doppelt für nichts.

Deshalb aus meiner Sicht klare Trennung. Vorplanung mit Einzelvergabe oder Grundriss mit GU und Einbringung der einen oder anderen "Besonderheit".
ypg19.01.19 22:10
Lucrezia schrieb:
Problem : besagter Plan ist nicht gerade billig.
Und ich frage mich : was, wenn er überflüssig ist?

Wie kann ein Plan denn überflüssig sein?
Lucrezia schrieb:
der sowieso transparente Angebote erstellt und keine versteckte Kosten hat? Gibt es so etwas? 😉 (mir scheint, dass Keitel-Haus und hagemann eben transparent sind. Beide bieten eher günstigere Pakete mit Plan, Einreichung, etc an).

Was verstehst Du unter „transparente Kosten“?
Ein GU kalkuliert und führt die Gewerke zusammen, macht Ausschreibungen und die Logistik. Das macht sich in jeder Position bemerkbar.
Ich weiß jetzt nicht, was daran für den Endverbraucher transparent ist, denn der GU wird nicht in seine Bücher schauen lassen oder seinen Gewinn darlegen. Auch Keitel-Haus oder Hagemann nicht. Und wenn ich für den Bauantrag eine Pauschale bezahlen muss, sind versteckte Kosten sicherlich mit drin. Ob nun die reellen, die entstehen oder die, die sich die GUs als Honorar einstecken. Und was wäre daran jetzt nicht nachvollziehbar?

Lucrezia schrieb:
Problem : besagter Plan ist nicht gerade billig.

Wieviel soll er denn kosten, der Plan? Will/wird der Architekt nach HOAI abrechnen?
Lucrezia19.01.19 22:23
Danke für deine Rückmeldung YPG 🙂

Einen Plan muss tatsächlich gemacht werden, die Frage ist, ob mit einem aussenstehenden, unabhängigen oder mit einem Firmeninternen Architekt.

Mit "Transparent" meine ich dass der GU wirklich alle Kosten auflistet. Als Laien könnte uns ja etwas entgehen. Oder ist diese Sorge unberechtigt? Bzw. Gibt es Wege, um sicher zu sein, dass wir nichts übersehen?

Nach HOAI würde unser befreundeter Architekt nicht verrechnen, da er aus Österreich ist. Und vielleicht zahlen wir in Natur. Allerdings steht noch offen, ob wir uns doch einen deutschen Architekten nehmen, um die Behördengänge zu vereinfachen: da wäre es vermutlich günstiger, nicht nach HOAI?
ypg19.01.19 22:55
Lucrezia schrieb:
Einen Plan muss tatsächlich gemacht werden, die Frage ist, ob mit einem aussenstehenden, unabhängigen oder mit einem Firmeninternen Architekt.

Ein Entwurf eines freien Architekt halte ich qualitativ wertiger als einen von einem Angestellten.
Der freie A. Ist innovativer - jedes Projekt ist Werbung für seinen Namen.
Lucrezia schrieb:
Mit "Transparent" meine ich dass der GU wirklich alle Kosten auflistet

Tut er aber nicht. Er schreibt nicht, Kosten x plus Gewinn y gleich z, zu zahlen.
Seine Posten sind Mischkalkulationen, wie fast jedes Gewerbe benutzt.
Ein Betrieb muss Gewinne erzielen. Und warum sollte er seine Betriebskosten verraten, um für den Kunden transparent zu sein?
Versteh ich nicht, wie Du das meinst oder erwartest.
Ansonsten hat ja schon sehr viel geschrieben.
face2619.01.19 23:10
Lucrezia schrieb:
Und vielleicht zahlen wir in Natur.
Ich trau mich nicht zu fragen, weil ich Angst vor der Antwort habe. :p
ypg schrieb:
Versteh ich nicht, wie Du das meinst oder erwartest.

Ich glaube die TE meint eher, dass Kostenpositionen auf sie zukommen die im Angebot nicht drin waren. (Aufmusterung, Positionen „bauseits“, Eingangspodest etc.)
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