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ᐅ Erfahrungen Caterva Sonne Batteriespeicher


Erstellt am: 28.06.17 21:41

D
Dennis86
28.06.17 21:41
Hallo zusammen,

ich bin sehr stark dabei für mein neu zu errichtendes Einfamilienhaus eine Caterva Sonne (21 KW Batteriespeicher) mit welchem durch Caterva auch Regelleistungen am Strommarkt erbracht werden anzuschaffen.

Leider gibt es bei der Suchfunktion keine Treffer, insofern würde mich einmal interessieren ob hier jemand schon Erfahrungen damit gemacht hat oder sich hat beraten lassen?

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
T
toxicmolotof
28.06.17 23:56
Hallo Dennis,

Erfahrung habe ich mit diesem System nicht, aber was möchtest du hören?

Wirtschaftlich wird das kaum werden, und wofür man 20kW Speicher benötigt erschließt sich mir auch nicht, zumal du auch erst mal eine Photovoltaik benötigt, die dir die Kiste im Winter füllt.
A
Alex85
29.06.17 10:28
Dennis86 schrieb:
Für mich klingt es erst mal interessant, dass man für 20 Jahre den Strom den man am Dach im Jahr produziert auch auf das ganze Jahr verteilt nutzen kann und nur der eventuell anfallende Bedarf der darüber hinaus geht muss aus dem Netz bezogen werden.

Das ist aber reine Sentimentalität. Mit deiner vorhandenen Luft-Wasser-Wärmepumpe hast du einen Großverbraucher, dessen "Arbeitszeit" du per Zeitschalter z.B. auf die Mittagszeit legst. Alleine dadurch wirst du 40-50% deines Photovoltaik-Stroms selbst verbrauchen können.
Stromspeicher lohnen sich nicht, sie sind Sau teuer und die Haltbarkeit wird unzureichend garantiert. Unrentabel. Den von dir ausgesuchten trifft dies besonders, da er massiv überdimensioniert ist. Zu deiner 8.5kWp Photovoltaik (blöde Auslegung übrigens, mach an die 7 oder 10) taugt eher ein 5-6kw Speicher. Im Winter, dann wenn du viel Strom für deine Heizung brauchst, liefert die Photovoltaik eh nicht viel, geht alles direkt in die Luft-Wasser-Wärmepumpe und Hausstrom, der Speicher steht leer herum.
Dennis86 schrieb:
Aus meinem Verständnis geht es also deutlich über einen normalen Speicher hinaus.

Ja, man verbindet ein recht komplexes Geschäftsmodell damit, welches einen massiven Vorschuss in unnötige Kapazität deinerseits erfordert mit dem Versprechen, dass über Jahrzehnte wieder zurück zu bekommen. Ich würde einem Startup mein Geld nicht derart in den Rachen werfen und ich könnte mir vorstellen, deine Bank wird darauf bestehen, dass der Speicher dein Privatvergnügen ist (nicht mit Immobilien-Kredit mitfinanzierbar). Aber das wirst du klären müssen.
Dennis86 schrieb:
Von aktuellen Speichern mit 6-7 kw halte ich ehrlich gesagt aktuell wenig, da man dort immer noch abhängig ist vom Strommarkt (Autarkiequote ca. 70-80%) und dadurch ja auch nicht das Problem mit dem Unterschied zwischen Stromerzeugung (Sommer/Tag) und Strombedarf (Winter/Nacht).

Wie gesagt, dann gehts hier nicht um Rendite sondern um Sentimentalität. Ist auch ok. Glaube nur nicht, damit irgendwie finanziell gut dazustehen. Das ist vollkommen ausgeschlossen.
Dennis86 schrieb:
Mein Problem ist: Ich suche den Haken!

Die Rechnung. Für 27.000€ kannst du Sehr lange Strom beziehen. Und Autarkie erreichst du mit Photovoltaik und Wärmepumpe eh schon im ansehnlichen Maße. Alles darüber hinzu gekauft ist vollkommen unwirtschaftlich.
T
toxicmolotof
29.06.17 12:12
Du suchst den Haken? Der war gut.

Aus welcher Sonne soll denn der Strom kommen wenn dein Speicher leer ist? Meinst du am 21.12. scheint in Flensburg die Sonne wie im Hochsommer, während dein Speicher in Passau leer ist und deine Photovoltaik keine Leistung bringt?

Ich glaube, dass das aus ökologischen Gedanken eine ganz tolle Sache sein kann. Wirtschaftlich ist es aber definitiv nicht vernünftig, da dich vermutlich die kWh deutlich mehr kosten wird, als dass es wirtschaftlich wäre.

Wofür brauchst du 20kWh in deinem Speicher?
D
Dennis86
29.06.17 17:21
Danke für eure Rückmeldungen.

Für mich sind hier die Argumente die für eine Anschaffung sprechen:

- Garantierte 1000 EUR Gemeinschaftsprämie (monatl. Auszahlung) im Jahr. Natürlich wissend, dass die Caterva eine GmbH ist und somit eventuell auch morgen schon nicht mehr existiert. Glaube ich nicht. Eine Siemenstochter die viel Geld und Kapazitäten für eine Genehmigung der Bundesnetzargentur investiert hat, verfolgt ein funktionierendes Geschäftsmodell.

- Ein Stromguthaben in Höhe der jährlichen Ertragsleistung der Photovoltaikanlage (ca. 1000 kW/h pro kWp bei Südausrichtung in meiner Region, lt. Aussage diverser Solarteure und Photovoltaik Besitzer) unabhängig davon, dass ich viel Strom im Winter benötige aber diesen im Sommer erzeuge. Natürlich sind im Winter bei allen die Speicher "leer" dies wird jedoch durch Caterva entsprechend ausgeglichen. Ich beziehe effektiv aus dem Netz nur das was über meine Jahreserzeugung hinausgeht.

Das alles vertraglich für 20 Jahre festgezurrt. Anfallende Reparaturen und Wartung des Speichers werden durch Caterva beauftragt und gezahlt, da dies wohl die Vorgabe der Bundesnetzagentur ist und Voraussetzung für die Erteilung der Regelleistungslizenz ist.

Denke man muss sich halt mit dem Geschäftsmodell erst mal auseinander setzen als "nur" den 20 KW Speicher zu sehen. Für mich ist klar, entweder dieser oder keiner.
M
Metalwerner
30.06.17 15:19
Hallo Toxicmolotov,

Das Konzept bei Caterva ist völlig anders als bei anderen "gewöhnlichen" Speichern. Der Ladestand ist vollkommen uninteressant. Egal ob Sommer, Winter, Tag oder Nacht. Es zählt nur die Jahreserzeugungsmenge. Die kann man verbrauchen, wann immer man will. Bis 10.000 kWh. 20 Jahre lang.
speicherphotovoltaikstromwärmepumpe