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ᐅ Was habt ihr euch beim Haus gegönnt, worauf verzichtet?


Erstellt am: 30.01.15 14:18

Rollo8318.08.15 10:03
Ich bekomm meine Küche erst Ende Oktober und kann somit noch nichts zu der Bora-Lösung sagen, aber optisch gibt es da schon mal nicht besseres für diesen Preis.
mc_solar18.08.15 11:04
Wir haben das Bora Professional seit 6 Monaten auf unserer Kochinsel. Würde es wieder nehmen. Es sammelt sich bei jedem Braten Fett in der Schale - funktioniert wirklich gut.

Vom Handling sind die Drehknöpfe auch sehr praktisch.
T2115028.11.15 11:09
Wir haben sehr klein gebaut, da wir kinderlos sind und bleiben werden. Somit entstand ein Haus für 2 Personen, welches ohne Abstriche an der Qualität kostenorientiert entstand. Für eine Familie mit einem Kind wäre das Haus auch nutzbar.

Gegönnt:
- KFW-70
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit WRG
- Thermische Solar-Anlage
- 110 qm Wohnfläche mit 135 qm Nutzfläche + ca. 40 qm Abstellraum unter dem Dach.
- Dach-Überstand über der Haustüre
- Großzügiger Flur-Bereich, gemütlicher, offener WZ/EZ/Küchenbereich.
- Großzügiges Badezimmer mit ausreichend großer Dusche, Regendusche, Thermostat-Armatur und große Badewanne
- Großes Doppelflügelfenster im Badezimmer (beim Baden Blick auf die Sterne)
- Doppelflügelfenster im Treppenaufgangsbereich als Tageslicht-Beleuchtung für Flur OG, Treppe und Flur-EG
- Verbreiterung des Treppenaufgangs durch einen Lichtraum
- Gäste Bad mit Dusche und Urinal (das Gäste-Bad hat sich schon oft bewährt!)
- Kleine Vorratskammer im Flur
- Vergleichsweise großzügige Terrassenverglasung
- Kamin
- Kaminofen Raumluft-unabhängig
- Anpassung des Grundrisses auf die persönlichen Lebensgewohnheiten
- Grundstück 500 qm (teuer hier), direkt am Naturschutzgebiet gelegen, in die Stadt sind es mit dem Auto 5 Minuten, mit dem Bus 10
- Zwei Terrassen (eine am Haus, ca. 50qm, die andere abgesetzt an der Grenze des Naturschutzgebiets
- Spitzboden mit Elektro als Keller-Ersatz mit elektrischer Motorwinde zum einfachen und unproblematischen Transport der Gegenstände nach dort hin
- Sehr ausreichende Elektrifizierung, im Haus und um das Haus und im Gartenbereich incl. Drehstrom-Vorbereitung (für E-Auto)
- Triviale Haus-Automatisierung
- Fast überall Rollläden (nur in zwei kleinen Fenstern im Gäste-Bad und Hauswirtschaftsraum passten keine rein)
- Vorbereitung für Elektrifizierung der Rollläden (Schalter, Kabel), nur die Motoren muss ich irgendwann noch mal kaufen und einbauen (war mir ab Werk einfach zu teuer)

Wegen Baumehrkosten (initial) während des Bauverlaufs weg gefallen
- Carport (im Nachhinein gesehen nicht schlimm da die Autos zwischen Nord-Wand und einer Naturhecke stehen und so geschützt sind, dass kaum Mehraufwand durch Eiskratzen entsteht, die Familienkutsche hat zudem eine Standheizung.)
- Gartenhütte (wird 2016 gebaut, nachdem Wunschmodell inzwischen gefunden)
- Außenanlagen: In Entstehung aus Cash-Flow und mit viel Eigenleistung, schreitet sehr gut voran

Bewusst verzichtet
- Keller, wegen der zu erwartenden Kosten. Gott sei Dank, denn hier ist bergischer Schiefer unter dem Haus, die Gründungsmehrkosten für Keller in der Nachbarschaft war teilweise atemberaubend
- Luft-Wasser-Wärmepumpe, weil ich meine, dass sie sich nicht rechnet und ich sowieso einen Gas-Anschluss haben wollte im Haus
- Fußbodenheizung, ganz einfach weil wir es kennen und beide einfach nicht mögen (erstaunlicherweise hat durch die gute Dämmung unter dem Estrich auch der Fußboden im EG immer etwa Raum-Temperatur - 0,5 Grad (mit IR Thermometer gemessen)
- Bodentiefe Duschen. War uns zu teuer und ich hielt das Risiko im Fertighaus einfach zu hoch
- Separater Ankleideraum - das Schlafzimmer ist jedoch bei weitem groß genug
- Neues Haus und neue Küche: Die alte Küche habe ich mit einem Freund in 3 Tagen komplett selbst um- und eingebaut.

Was noch kommt:
- Photovoltaikanlage (2016)
- Statt Carport eine Garage, auf der gegenüberliegenden Seite des geplanten Carports (irgendwann vielleicht)
- Belag der Einfahrt mit Platten (Einfahrt ist verdichtet, benutzbar bis 40 Tonnen Last, derzeit mit Schotter belegt (2016, vielleicht, denn erst mal muss die Stadt die Baustraße zur Straße machen)

Also alles nichts besonderes. Egal: Wir sind so glücklich mit dem kleinen Haus.

Thorsten
f-pNo30.11.15 17:21
T21150 schrieb:


- Spitzboden mit Elektro als Keller-Ersatz mit elektrischer Motorwinde zum einfachen und unproblematischen Transport der Gegenstände nach dort hin

Diese Idee finde ich nun mal richtig gut. Dass ich nicht selber darauf gekommen bin .
Nachdem ich immer mal wieder schwere Dinge die Hühnerstiege hochwuchten muss (z.B. gestern Teile der Wände eines Spielhauses), würde mir so etwas die Arbeit doch sichtlich erleichtern.
Muss ich direkt mal prüfen, ob und wie ich so etwas umsetzen kann (unsere Einstiegsluke ist nicht mittig unter dem Dachsparren).
Glücklicherweise ist mein Vater gerade zu Besuch (Ingenieur mit viel handwerklichen Geschick). Vielleicht können wir es ja mit einer Umlaufrolle bewerkstelligen.
T2115030.11.15 17:33
f-pNo schrieb:
Diese Idee finde ich nun mal richtig gut. Dass ich nicht selber darauf gekommen bin .

Danke schön! Freut mich.

Die Winde kostet nichts.....Sagen wir im Bereich 100-150 Euro.

Ich kam auch nicht direkt auf die Idee. Die Winde hatte ich gekauft, um (bei Mithilfe Trockenbau) die sehr schweren Fermacell und Gipskarton Platten in´s OG zu ziehen. Als dann die Asterei vorbei war, brauchte man die Winde nicht mehr und mir kam in einer Nacht einfach die Idee: Spitzboden.....

Wir haben jetzt im Bereich der Luke 2 Sparren, die in Frage kamen. Die Montage an Sparren 1 war nichts...hab ich die Winde vor dem Umzug noch um-montiert. Es geht jetzt, ohne Umlenk-Rolle perfekt.

Oft ist meine Frau leider arbeiten, wenn ich frei habe. Dann möchte ich aber in den Keller-Ersatz Dinge bringen oder holen. Seien es Gartenmöbel, Schirme, andere Gegenstände wie Nass-Trocken-Sauger oder dergleichen. Natürlich auch Koffer, wenn ich verreise. Meine Taucher-Ausrüstung (schwer!).

Mit der Winde: Alles allein zu bewerkstelligen. Und beim Umzug: Alle Möbel (alter Kram, zum Unterbringen von Sachen) hoch ziehen: 0 Problem.

Geringster Investment. Hohe und nachhaltige Wirkung. Erhöht die Nutzbarkeit vom Spitzboden in Richtung Keller-Ersatz maßgeblich.

LG
Thorsten
f-pNo30.11.15 17:41
T21150 schrieb:
Seien es Gartenmöbel, Schirme, andere Gegenstände wie Nass-Trocken-Sauger oder dergleichen.

Ich denke hier auch an solche Dinge wie Gartenmöbel oder ggf. auch im Winter das Fahrrad. Hatte bisher immer das geplante Gartenhäuschen dafür vorgesehen.
Des Weiteren kann ich da die "ich kann mich nicht von den Kinderklamotten trennen-KISTEN" relativ handlich hochziehen.
Oder aber - im Frühjahr die Holzteile vom letzte Woche gekauften und abgebauten Spielhaus (ein Bekannter hat es mit ordentlichen Material selbst entworfen und konstruiert und aufgrund eines Umzugs nach 1/2 Jahr an uns verkauft) wieder sicher herunterlassen.

Ggf. sollte man sich noch ne Art Rutsche konstruieren, welche auf dem Dachboden verbleibt und bei Bedarf an die Holztreppe angelegt werden kann, so dass die Gegenstände leichter hoch- und heruntergelassen werden können (ohne an Treppenstufen zu verhaken).
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