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Erstellt am: 26.08.22 09:20

schubert79 29.08.22 06:33
Und Frankreich rauscht Vollgas hoch der Verschuldung….aber hey, ist das Problem der nächsten Generation. Dumm nur wenn du Kinder hast …

guckuck2 29.08.22 07:21
Deckel sind Irrsinn. Die Bevölkerung hält erstmal die Klappe, ja, aber wer bezahlt das denn? Das gibt ein böses Erwachen!

Man kann die Bevölkerung nicht permanent von der Realität bewahren, alles im Vollkasko-Stil politisch fern halten, auch wenn das extrem in Mode gekommen ist.

Abgesehen davon verhindern künstliche Deckelungen nötige Verhaltensänderung im Kleinen wie im Großen. Die Franzosen sind durch marode Kernenergie massiv abhängig von Russland, die den Weltmarkt für nötiges radioaktives Material dominieren. Gleichzeitig wird in F massiv mir Nachtspeicher geheizt, also Strom 1:1 verheizt anstatt wie bei WP 1:4.
Der Staat verschuldet sich massiv für die Verbrauchskosten anstatt für die Energiewende.
Dieser Deckel trägt daher null zur Lösung irgendwelcher Probleme bei. Ein kleines Pflaster für die Heizperiode, mehr nicht. Und danach?

Philfuel 29.08.22 08:17
Hi!
Dies ist mein erster Beitrag hier, viele Grüße an alle!
Letztes Jahr haben wir die Kernsanierung unseres Hauses abgeschlossen, ein 120 Jahre altes Bruchsteinhaus mit dicken Wänden, 220qm Wohnfläche. Sandstein, egal wie dick, wird bei der energetischen Berechnung als quasi-null-Dämmung angenommen.
Der Sinn meines Postings: ich bezweifle ein bisschen die 200.000€ die hier für eine energetische Sanierung in den Raum geworfen werden. Wir haben eine Innendämmung aus Holzfaserplatten angebracht, 12 cm stark. Dazu eine Aufdach (6cm Holzfaser)- und Zwischensparrendämmung (20cm Mineralwolle) sowie die oberste Geschossdecke (8cm Mineralwolle) gedämmt. Die Dämmung des Bodens lasse ich mal raus, da ihr das Parkett schützen wollt.
Das hat mit viel Eigenleistung ca. 50.000€ gekostet. Lass die Aufdachdämmung weg und suche einen Weg den Fußboden zu dämmen (evtl. durch Einblasdämmung? Kellerdecke?), dann kommst du aufs Gleiche raus. Da die Fenster eh neu gemacht werden, musst du sowieso an die Innenwände und Laibungen dran.
Bei dem Anbieter unserer Innendämmung gibt es auch ein Wandheizungssystem, vielleicht wäre das interessant? Deckenheizung wäre vielleicht auch möglich.
Wir haben letztes Jahr auch neue Fußböden mit Fußbodenheizung, Estrich und eine Wärmepumpe eingebaut. Diese Arbeiten, komplett vergeben, lagen bei ca. 40.000€, 9.000€ haben wir von der BAFA zurückbekommen.
Ich bereue lediglich, nicht gleich die Photovoltaikanlage mitgekauft zu haben, als wir eh dabei waren.
Ach so: 220qm, komplett beheizt, inklusive Haushaltsstrom liegen bei 250€ monatlich. 9.000 kw/h im Jahr. Das geht aber bestimmt noch besser. Und es lebt sich ganz fantastisch. Keine kalten Füße, keine Heizkörper an den Wänden. Und trotzdem Altbaucharme ohne Ende. Ich würde es an deiner Stelle noch einmal ganz genau durchrechnen und auch Angebote einholen. Der Komfort, es einmal richtig gemacht zu haben anstatt immer wieder ran zu müssen, ist auch etwas wert.

altbaucharme 29.08.22 08:36
Philfuel schrieb:

Hi!
Dies ist mein erster Beitrag hier, viele Grüße an alle!
Letztes Jahr haben wir die Kernsanierung unseres Hauses abgeschlossen, ein 120 Jahre altes Bruchsteinhaus mit dicken Wänden, 220qm Wohnfläche. Sandstein, egal wie dick, wird bei der energetischen Berechnung als quasi-null-Dämmung angenommen.
Der Sinn meines Postings: ich bezweifle ein bisschen die 200.000€ die hier für eine energetische Sanierung in den Raum geworfen werden. Wir haben eine Innendämmung aus Holzfaserplatten angebracht, 12 cm stark. Dazu eine Aufdach (6cm Holzfaser)- und Zwischensparrendämmung (20cm Mineralwolle) sowie die oberste Geschossdecke (8cm Mineralwolle) gedämmt. Die Dämmung des Bodens lasse ich mal raus, da ihr das Parkett schützen wollt.
Das hat mit viel Eigenleistung ca. 50.000€ gekostet. Lass die Aufdachdämmung weg und suche einen Weg den Fußboden zu dämmen (evtl. durch Einblasdämmung? Kellerdecke?), dann kommst du aufs Gleiche raus. Da die Fenster eh neu gemacht werden, musst du sowieso an die Innenwände und Laibungen dran.
Bei dem Anbieter unserer Innendämmung gibt es auch ein Wandheizungssystem, vielleicht wäre das interessant? Deckenheizung wäre vielleicht auch möglich.
Wir haben letztes Jahr auch neue Fußböden mit Fußbodenheizung, Estrich und eine Wärmepumpe eingebaut. Diese Arbeiten, komplett vergeben, lagen bei ca. 40.000€, 9.000€ haben wir von der BAFA zurückbekommen.
Ich bereue lediglich, nicht gleich die Photovoltaikanlage mitgekauft zu haben, als wir eh dabei waren.
Ach so: 220qm, komplett beheizt, inklusive Haushaltsstrom liegen bei 250€ monatlich. 9.000 kw/h im Jahr. Das geht aber bestimmt noch besser. Und es lebt sich ganz fantastisch. Keine kalten Füße, keine Heizkörper an den Wänden. Und trotzdem Altbaucharme ohne Ende. Ich würde es an deiner Stelle noch einmal ganz genau durchrechnen und auch Angebote einholen. Der Komfort, es einmal richtig gemacht zu haben anstatt immer wieder ran zu müssen, ist auch etwas wert.
Danke Dir, endlich wieder ein vernünftiger Beitrag.
Angst frisst Forum auf...

50.000 € ist tatsächlich auch die Summe die uns der Energieberater für die Fassadendämmung mit Hanf (seine Empfehlung) sowie die neuen Fenster berechnet hat.
Ich halte 200k hier auch für völligen Schwachsinn. Da müsste man schon zuverlässig jeden Monat 700 € Heizkosten einsparen innerhalb einer Lebenszeit auf 0 rauszukommen.

Das Dach sowie die oberste Geschossdecke bereits gedämmt worden, das fällt also ohnehin raus.
Die Kellerdecke mache ich mit meinem Vater in Eigenleistung, ebenso die Dämmung der Heizkörpernischen. Da der Keller voll ausgebaut ist, wird das nicht allzu kompliziert.

Abgeraten wurde uns tatsächlich an die Heizanlage zu gehen, da momentan in der Region ohnehin kein Heizungsbauer zu bekommen und Material auf Monate ausverkauft ist. Wir haben daher die Ergänzung der Ölheizung durch eine Wärmepumpe für 2024/25 geplant, oder auch ein anderes System: Wer weiß was bis dahin noch an Technologie kommt?

Kati2022 29.08.22 09:11
altbaucharme schrieb:

Wenn ich die Bude beginne von oben bis unten komplett abdichte habe ich irgendwann die sterile Atmosphäre seelenloser Neubaubunker
Ich gebe dir hier teilweise Recht. Ich fange gerade so ein "seelenlosen Neuvaubunker" zu bauen. Ich werde mir auch größte Mühe geben, dass das Haus nach dem Einzug möglichst schnell seine Seele bekommt. Es wird schwierig, ist aber gut machbar 😉.
Wieso ich neu baue und mir keine Jugendstilvilla kaufe? Weil ich einfach nicht das nötige Kleingeld dafür habe. Und es geht hier nicht um den Kaufpreis, sondern um die Unterhaltungskosten. Klar, alte Parkettdielen (vllt sogar Mosaik), hohe Decken, massive Holztüren usw. sind architektonisch mit den GU-Kataloghäusern nicht vergleichbar, das ist unumstritten. Das Leben in so einer alten Villa muss man sich (vor allem heutzutage) leisten können. Ich denke, dass die 5-köpfige Familie genau aus dem Grund das Haus so günstig verkaufen möchte.
Nach deinen Schilderungen, könnt ihr euch das Haus leisten - ist also kein Problem. Du musst einfach höhere Heizkosten einplanen und gut ist.

...und bitte, keine Plastikfenster mit Rollläden einbauen, aber das weißt du bestimmt schon.

Viel Glück

altbaucharme 29.08.22 09:31
Kati2022 schrieb:

Ich gebe dir hier teilweise Recht. Ich fange gerade so ein "seelenlosen Neuvaubunker" zu bauen. Ich werde mir auch größte Mühe geben, dass das Haus nach dem Einzug möglichst schnell seine Seele bekommt. Es wird schwierig, ist aber gut machbar 😉.
Wieso ich neu baue und mir keine Jugendstilvilla kaufe? Weil ich einfach nicht das nötige Kleingeld dafür habe. Und es geht hier nicht um den Kaufpreis, sondern um die Unterhaltungskosten. Klar, alte Parkettdielen (vllt sogar Mosaik), hohe Decken, massive Holztüren usw. sind architektonisch mit den GU-Kataloghäusern nicht vergleichbar, das ist unumstritten. Das Leben in so einer alten Villa muss man sich (vor allem heutzutage) leisten können. Ich denke, dass die 5-köpfige Familie genau aus dem Grund das Haus so günstig verkaufen möchte.
Nach deinen Schilderungen, könnt ihr euch das Haus leisten - ist also kein Problem. Du musst einfach höhere Heizkosten einplanen und gut ist.

...und bitte, keine Plastikfenster mit Rollläden einbauen, aber das weißt du bestimmt schon.

Viel Glück
Das war natürlich etwas provokant formuliert um das Altbau-Bashing hier etwas auszugleichen ;-) Aber nachdem ich quasi 2019 meine Gesamte Freizeit in Musterhausparks verbracht habe, kann ich das Gefühl nicht von mir abschütteln.

Eine junge Bestandsimmobilie auf einen modernen energetischen Stand existiert auf dem Markt nicht. Die sind entweder alle zu klein oder billigst gebaut (Fertighaus von der Stange mit günsigster Bemusterung). Neu zu bauen würde auch nur unter extremen Kompromissen passieren können. Da könnten wir auch für 900 Euro kalt in eine schöne Maisonette ziehen. Abgesehen davon, dass es kaum größere Preis-Bubble gibt also den Preis für Neubauten in den letzten 6-8 Monaten:
Wir hatten Anfang 2019 ein Haus geplant, Festpreis 550 000 €, leider haben wir den Zuschlag für das Grundstück nicht bekommen. Das Haus sollte im Juni 2022 890 000 € kosten... Da müssen die Unterhaltskosten nach Einbau neuer Fenster und Außendämmung schon jenseits der 1000 € sein, damit sich der Aufpreis auf 30 Jahre lohnt.

Ich verstehe, dass viele Angst vor hohen Unterhaltskosten haben. Damit muss man leben können. Ich bin bis 2021 einen 2007er Benz S600 gefahren - ist das vernünftig? Nein! Hat es mir jeden Tag Freude gemacht? Absolut! Klar, ich hätte auch einen VW Polo fahren können und hätte nur 10 % der Unhaltskosten haben können, aber ich habe nur eine sehr begrenzte Zeit lebend auf diesem Stück Felsen.
Und da sich unsere finanzielle Situation in den nächsten 2-3 Jahren extrem verbessern wird spielt die Frage der Unterhaltskosten für uns im Prinzip kaum eine Rolle. Da der Umzug für April 23 ansteht, schauen wir natürlich etwas besorgt auf den Winter 23, aber wer weiß was bis dahin nicht noch alles passiert?

Und by the way, ging es hier auch nicht um die Frage in welchem Umfang das Haus saniert werden soll, wie die Energiepreise sich entwickeln und ob es besser ist neu zu bauen, sondern ob ich die Bude in 12-15 Jahren auf einmal abbezahle oder langsam abstottere.
innendämmungfensterunterhaltskostenmineralwollegeschossdeckeeigenleistungkellerdeckewärmepumpeheizkosten