ᐅ Würdet ihr nochmal selber bauen oder Bauträger?
Erstellt am: 07.12.2021 16:19
Alessandro 08.12.2021 11:33
die besten GUs sind sowieso die kleinen, die noch Copyright 2009 auf ihrer Homepage stehen haben 😉 :p
11ant 08.12.2021 14:25
Nachdem hier zum Themenfeld "bei wem bekomme ich alles aus einer Hand oder die Pappenheimer kennen sich zumindest untereinander gut genug für ein erfolgreiches Teamspiel" nach meinem Geschmack insgesamt mal wieder eine Großpackung "Mythen in Tüten" ausgeschüttet wurde, möchte ich das doch nochmals grundsätzlich erläutern:
GU für (Stein auf Stein oder auch in Holzbau) baustellengefertigte Häuser sind (jedenfalls in kleiner und mittlerer Größe) im Kern Maurer und Betonbauer bzw. Zimmerer und können schon aus handwerksrechtlichen Gründen gar nicht anders, als betreffend einiger Gewerke mit Subs zusammenzuarbeiten. Die unter der Flagge von Big Names segelnden GU sind dabei regelmäßig solche der öfter kleinen als mittleren Größe. Nur wirklich große GU mit mehreren Hundert Beschäftigten im technischen Bereich decken tatsächlich - dann sogar tatsächlich auch bis in die Ausbaugewerke hinein - die ganze oder fast ganze Palette ab.
GU für weitgehend vorgefertigte Häuser haben regelmäßig für die Arbeiten in der Halle und zum Stellen eine feste Kernmannschaft und kennen ihre Subs nur dort gut, wo sie im Dunstkreis eines Werksstandortes bauen. Überregional sind die Subs regelmäßig nicht mitreisend und daher an ferneren Bauorten keine festen Teammitglieder. Eine Ausnahme bilden dabei diejenigen "Hersteller", die ihr Subunternehmerwesen ich sachsma nett "europaweit ausschreiben".
Architekten und GU - sofern jeweils aus der Nähe des Bauortes - unterscheiden sich im Grad der Kenntnis ihrer Pappenheimer und dem zufolge deren Zusammenspiel in keiner Weise. Bei der Einzelvergabe muß man zwischen der Bauherren-Eigenvergabe (meist mit rundgemailten Genehmigungsplänen) und der Architekten-Einzelvergabe (nach fachgerechter Ausschreibung) unterscheiden. Bei einem GU kann man nicht nur dadurch landen, daß man bewußt nur GU anspricht - sondern auch dadurch, daß sich auf eine Ausschreibung auch GU melden !
GU für (Stein auf Stein oder auch in Holzbau) baustellengefertigte Häuser sind (jedenfalls in kleiner und mittlerer Größe) im Kern Maurer und Betonbauer bzw. Zimmerer und können schon aus handwerksrechtlichen Gründen gar nicht anders, als betreffend einiger Gewerke mit Subs zusammenzuarbeiten. Die unter der Flagge von Big Names segelnden GU sind dabei regelmäßig solche der öfter kleinen als mittleren Größe. Nur wirklich große GU mit mehreren Hundert Beschäftigten im technischen Bereich decken tatsächlich - dann sogar tatsächlich auch bis in die Ausbaugewerke hinein - die ganze oder fast ganze Palette ab.
GU für weitgehend vorgefertigte Häuser haben regelmäßig für die Arbeiten in der Halle und zum Stellen eine feste Kernmannschaft und kennen ihre Subs nur dort gut, wo sie im Dunstkreis eines Werksstandortes bauen. Überregional sind die Subs regelmäßig nicht mitreisend und daher an ferneren Bauorten keine festen Teammitglieder. Eine Ausnahme bilden dabei diejenigen "Hersteller", die ihr Subunternehmerwesen ich sachsma nett "europaweit ausschreiben".
Architekten und GU - sofern jeweils aus der Nähe des Bauortes - unterscheiden sich im Grad der Kenntnis ihrer Pappenheimer und dem zufolge deren Zusammenspiel in keiner Weise. Bei der Einzelvergabe muß man zwischen der Bauherren-Eigenvergabe (meist mit rundgemailten Genehmigungsplänen) und der Architekten-Einzelvergabe (nach fachgerechter Ausschreibung) unterscheiden. Bei einem GU kann man nicht nur dadurch landen, daß man bewußt nur GU anspricht - sondern auch dadurch, daß sich auf eine Ausschreibung auch GU melden !
Tolentino schrieb:Nicht nur das, sondern auch nach dem Wesen des Objektes: ein Zwischenhaus - sofern nicht als Bestandsobjekt - sucht man am besten als Bauträgerobjekt. Auch mit den Hausformen "Doppel- oder Reihenhaus" geht man am besten zum Bauträger und am zweitbesten zu einem gemeinsamen Planer. Nur für das freistehende, neu gebaute Einzelhaus sind der Hausform nach alle Wege gleich gut (und entscheidet dann der "Typ" Bauherr, welcher Weg am besten paßt). Auch hier gilt für ein Zwischenhaus wieder: Architekt (ggf. mit GU), wenn man Bemusterungen als Lust, und GU ohne Architekt, wenn man Bemusterungen als Last empfindet. Auch daß beim Bestandsobjekt der GU per sé die beste Wahl wäre, gilt nur, wenn man sich Geiz und Faulheit dabei leisten möchte, das Thema "Aufmaß des Bestandes" zu schwänzen.
Es kann also schon auch in gewissem Rahmen eine allgemeine Empfehlung je nach Käufertyp ausgesprochen werden.
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