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ᐅ WU-Beton - verpressen während der Bauphase


Erstellt am: 04.01.25 13:51

Allthewayup30.01.25 08:46
Weder ist die schwarze Wanne eine dauerhafte, praktikable Lösung gegen drückendes Wasser noch ist eine Drainage ein pauschales Allheilmittel.

Im Bodengutachten wird in aller Regel eine Empfehlung für die Kellerbauweise abgegeben. Kein Ingenieur wird bei stauendem/drückendem Wasser, egal ob Grund-, Schichten- oder Sickerwasser eine schwarze Wanne als ausreichend empfehlen. Moderne Massivhäuser haben eine planerische Halbwertszeit >80 Jahre. Da ist beim Keller kein Platz für „rumtüfteln“. Hier geht jeder Geologe, Architekt, Sachverständige, Ingenieur auf Nummer sicher und empfiehlt die weiße Wanne.
Cronos8630.01.25 09:35
Ohne das Bodengutachten zu kennen, würde ich davon ausgehen dass es sich hier um "zweitweise drückendes Wasser" also Stauwasser durch Niederschlagsereignisse handelt. Wenn ich mich irre gerne den Abschnitt aus dem Gutachten posten.

Zur Abdichtung können dann unterschiedliche Varianten gewählt werden...

1: Sofern eine Ringdrainage nach DIN 4095 vorgesehen ist, sind alle erdberührenden Bauteile entsprechend der DIN 18533-1:2017-07 nach W1.2-E (Bodenfeuchte) abzudichten. Die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Drainage muss jederzeit gewährleistet sein.
-Also eine Drainage und ein Bitumenanstrich. Das Tückische ist, das funktioniert nur solange die Drainage störungsfrei funktioniert. Würde ich eigentlich nur in bestimmten Fällen und in Hanglage empfehlen.

2: Alternativ wird auf die DIN 18533-1 W2-E verwiesen. Dabei wird nach der maximalen Einbindetiefe der Unterkante der Kellersohlplatte unterschieden:
Bei UK Kellersohlplatte < 3 m findet die DIN 18533-1 W2.1-E "mäßige Einwirkung von drückendem Wasser"; Situation 1 aus Stauwasser - "zweitweise drückendes Wasser" Anwendung.
-Die Abdichtung bei W2. 1-E kann mit Bitumen- und Polymerbitumenbahnen, Kunststoff- und Elastomerbahnen oder PMBC erfolgen.

3: Alternativ ist auch die wasserundurchlässige Bauweise aus Beton gemäß DAfStb Richtlinie (WU-Richtlinie, Deutscher Ausschuss für Stahlbeton) möglich. Dabei muss mindestens die Beanspruchungsklasse 1 (drückendes Wasser) zugrunde gelegt werden.
-Hier ist dann die Weiße/Graue Wanne. Wenn richtig ausgeführt die dauerhaft "sicherste Variante".

Da hier die Variante 3 fehlerhaft ausgeführt wurde könnte ich mir eine Drainage zusätzlich schon vorstellen um überhaupt zu verhindern, dass Wasser an die Hauswand gelangt. Dazu wie schon beschrieben auf eine Garantieverlängerung bestehen.
julimos30.01.25 09:40
Die schwarze Wanne ist doch nach DIN 18533 zulässig, und es gibt genügend Produkte mit entsprechender Zulassung für W2.1E.
Die Aussage ist doch in dieser Absolutheit Quatsch.
Mindestens die Ingenieure von Weber, PCI & Co werden dir ihre Produkte empfehlen.
Ob es die beste Lösung ist kann man sicher diskutieren. Aber besser als ein undichter WU Keller ist es sicher.
derdietmar30.01.25 10:02
Hallo,

hatten wir schon vorher im Thema. Natürlich ist eine weiße Wanne die richtige Lösung, aber die ist nun mal fehlerhaft und abreißen wird das Haus keiner mehr.

Daher könnte die schwarze Wanne die Lösung sein. Zulässig ist sie auch bei zeitweise drückendem Wasser.

Gruß
Allthewayup30.01.25 10:57
Mag alles sein mit den tollen Produkten und ihren bauaufsichtlichen Zulassungen. Wie lange geben denn die Hersteller Garantie darauf (und wie lange steht das Haus) und wie groß ist das Risiko einer falschen Ausführung, etc.? Eine Drainage ist in bindigen Böden wie z.B. Ton schwer bis gar nicht einzubringen, da das Haus de facto mit einer Kiespackung von unterhalb Bodenplatte bis GOK umschlossen werden muss. Über die Jahre spült es dann auch den Kies wieder zu. Ein Vlies verzögert das ganze wohl etwas aber mit verdichten und überbauen ist dann auch nichts mehr. Hier in der Region wurde vor vielen Jahren eine Staustufe gebaut. Grundwasserspiegel ist leicht gestiegen und hunderte Keller seitdem nass und etliche davon sind Häuser die keine 20 Jahre alt sind bei denen eine schwarze Wanne ausgeführt wurde. Einige blieben Trocken (vermutlich Glück da fehlerfrei ausgeführt) aber etliche hatten kein Glück.

Für mich wäre unter den gegeben Umständen des TE eine schwarze Wanne ein No-Go. Das verpressen der WU Konstruktion wird beim TE hoffentlich gelingen und es wird lediglich über einen Ausgleich verhandelt. Eine alternative Abdichtung mittels schwarzer Wanne fällt ihm wahrscheinlicher auf die Füße als der verpresste WU.
julimos30.01.25 11:22
Wie lange gibt denn das Betonwerk Garantie?
Und wie lange der Hersteller des Verpressmaterials?

Mag ja sein dass die Lösung nicht ideal ist, aber ein Betonkeller mit fachgerecht aufgebrachter PMBC wird sehr lange halten. Die Abdichtung wird in diesem Fall noch zusätzlich durch die Dämmung geschützt.

Wenn der Lastfall W2.1E ist braucht es auch keine Drainage.
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