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ᐅ Wie optimiere ich den Stauraum in IKEA Metod Hochschränken?

Erstellt am: 31.12.21 09:37
P
Pekotu
P
Pekotu
31.12.21 09:37
Hallo zusammen,

ich beschäftige mich aktuell mit der Planung unserer neuen Küche und speziell mit der Optimierung des Stauraums in IKEA Metod Hochschränken. Da diese Schränke in der Tiefe und Höhe recht geräumig sind, möchte ich wissen, welche Möglichkeiten es gibt, den Innenraum bestmöglich zu nutzen. Dabei interessieren mich insbesondere clevere Einteilungsmethoden, die den vorhandenen Platz voll ausnutzen, und welche Zubehörteile von IKEA dazu wirklich sinnvoll sind.

Mich interessiert auch, ob es empfehlenswerte Alternativen oder Ergänzungen zum IKEA-Zubehör gibt, die mit Metod kompatibel sind, um kleinere Küchenutensilien, Vorräte oder größere Gegenstände übersichtlich und gleichzeitig leicht zugänglich zu lagern.

Zusätzlich wäre es hilfreich zu erfahren, welche Erfahrungswerte andere Nutzer mit der Stauraumgestaltung in den Hochschränken gemacht haben, etwa hinsichtlich der Belastbarkeit der Böden oder der optimalen Nutzung von Nischen und Zwischenräumen innerhalb der Schränke.

Kurzum: Wie optimiere ich den Stauraum in IKEA Metod Hochschränken so, dass ich möglichst viel Stauraum gewinne, die Nutzung aber praktisch und benutzerfreundlich bleibt? Ich freue mich auf eure Tipps und Anregungen!
J
Jodyro
31.12.21 10:15
Hi,

guck dir die Ausziehschubladen und Innenauszüge bei IKEA an, die passen gut in Hoch- und Unterschränke und nutzen den Raum besser als feste Böden. Nutze max. zwei bis drei Ebenen, dann bleibt alles gut erreichbar.
K
kulau
01.01.22 07:49
Zum Thema Stauraumoptimierung in IKEA Metod Hochschränken lässt sich aus technischer Sicht einiges sagen.

Zunächst wird oft der Fehler gemacht, einfach nur feste Böden einzubauen. Dank der Schrankhöhe (bis 240 cm) kann man problemlos mehrere Ebenen schaffen, aber das allein reicht nicht aus. Empfehlenswert sind hier vor allem die Innenauszüge und Ausziehböden (z.B. Maximera oder Veddinge), die den Zugriff in der Tiefe deutlich verbessern.

Wichtig ist, die Höhe der Einlegeböden flexibel anzupassen, da universelle Rasterbohrungen dies ermöglichen. So kann man auch hohe oder unterschiedlich große Gegenstände gut unterbringen. Die Belastbarkeit liegt bei den meisten Böden bei etwa 15-25 kg, das sollte man gerade bei schweren Töpfen beachten.

Zur Ergänzung kann man auf Zusatzlösungen wie Türinnenfächer und Aufbewahrungskörbe zurückgreifen, die an der Innenseite der Türen montiert werden. Für kleinere Utensilien eignen sich dort Sortiereinsätze.

Alternative Zubehörteile von Drittanbietern sind oft kompatibel, wenn sie den Standardmaßen entsprechen, allerdings empfehle ich IKEA-Zubehör aufgrund der passgenauen Anpassung.

Zum Einteilen danke ich für die Erwähnung deiner Frage, allerdings habe ich dazu noch eine Rückfrage: Welche Schrankhöhe und welche Art von Gegenständen möchtest du vorwiegend in den Schränken lagern? Das beeinflusst die optimale Aufteilung enorm.
P
Pekotu
01.01.22 14:22
kulau schrieb:
Zum Einteilen danke ich für die Erwähnung deiner Frage, allerdings habe ich dazu noch eine Rückfrage: Welche Schrankhöhe und welche Art von Gegenständen möchtest du vorwiegend in den Schränken lagern? Das beeinflusst die optimale Aufteilung enorm.

Danke für die Nachfrage, kulau! Unsere Hochschränke sind 240 cm hoch und 60 cm tief. Hauptsächlich möchte ich darin Vorräte lagern (Konserven, Mehl, Zucker etc.), außerdem Küchenhelfer, Töpfe und größere Backformen. Einige Boxen mit Trockenware sollen ebenfalls Platz finden.

Mir ist wichtig, dass die einzelnen Ebenen variabel und für verschiedene Gegenstandsgrößen anpassbar sind. Die Bedienung sollte bequem sein, gerade für die tieferen Bereiche. Eine gute Sichtbarkeit und schnelle Erreichbarkeit aller Dinge ist essenziell, da wir viel in der Küche arbeiten und nicht lange suchen wollen.

Vielleicht ergibt sich daraus eine optimale Einteilung bzw. Kombination aus festen Böden, Innenauszügen und eventuell Türlösungen?
D
Deandre
02.01.22 18:03
Hallo Pekotu,

du hast mit deiner Beschreibung schon wesentliche Punkte getroffen. Die Kombination aus variablen festen Böden für leichte Vorratsboxen und größeren Dingen mit tiefen Innenauszügen für Töpfe und Backformen ist ideal.

Ich empfehle dir,
- darum mindestens zwei bis drei Auszüge in die mittlere Höhe zu setzen, so kannst du die tiefe optimal nutzen und musst nichts von hinten herausfummeln.
- Oben und unten eher feste Einlegeböden, die flexibel höhenverstellbar sind.
- Türinnenseiten für Gewürze oder kleinere Utensilien mit Türhängern zu bestücken.

Zur besseren Übersicht kann man Sortiereinsätze und transparente Boxen verwenden; so behält man Ordnung. Ein weiterer Tipp: Regalböden nicht zu nah übereinander platzieren, sonst verliert man die Flexibilität für unterschiedliche Gegenstandsgrößen.

Die Belastbarkeit bei Metod-Böden liegt, wie kulau schon schrieb, um 15-25 kg. Für ganz schwere Dinge kann ein Auszug stabiler sein. Außerdem ist bei Auszügen der Zugriff besser, auch bei tieferen Schränken.

Zusammenfassend: Flexibilität durch Höhenverstellung und Zweiteilung der Schränke in Auszüge und Festböden, ergänzt durch Türlösungen für kleinere Teile.
S
SUFOJE
03.01.22 11:58
Ergänzend zum bisherigen Input möchte ich noch Folgendes hervorheben:

Die Inneneinteilung der Metod Hochschränke profitiert enorm von einem durchdachten Mix aus Auszügen und klassischen Böden. Insbesondere die 'Maximera'-Schubladen sind robust und laufen sehr leicht, sie lassen sich auch mit Inneneinsätzen ergänzen. So kann man z.B. Gewürze, kleine Boxen oder Folienrollen organisiert aufbewahren.

Bei sehr hohen Schränken hilft es, den Stauraum in zwei Hauptbereiche zu unterteilen: Den unteren für schwere und größere Gegenstände, wie Töpfe, die tatsächliche Nutzung oft vorsieht, der obere Teil kann für leichtere, selten verwendete Vorräte genutzt werden. Idealerweise mit stabilen Böden.

Die Nutzung von Tür-Organizer-Systemen an der Innenseite der Schranktüren bringt zusätzlichen Platzgewinn, beispielsweise für Backpapier, Folien oder kleine Flaschen.

Beachte auch, dass die Tiefe von 60 cm heißt, dass nicht alle Auszüge den gesamten Raum ausnutzen - eine praxisnahe Aufteilung berücksichtigt die Erreichbarkeit der hinteren Bereiche.

Als letzten Tipp: Plane immer etwa 5 cm Luft nach oben und unten bei den Einlegeböden ein – beim Herausnehmen der Auszüge sonst unerwartete Probleme auftreten können.
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