Hallo zusammen, ich plane gerade, das Kinderzimmer meiner beiden Jungs mit IKEA PLATSA einzurichten und habe dabei einige Überlegungen. Hat jemand Erfahrungen damit, wie man PLATSA-Systeme dort sinnvoll nutzen kann, insbesondere in Bezug auf Stauraum, flexible Aufteilung und auch darin, wie man es altersgerecht und sicher gestaltet? Ich spiele mit dem Gedanken, sowohl offene als auch geschlossene Elemente zu kombinieren, da ich Stauraum für Spielsachen, Bücher und Kleidung brauche. Wichtig wäre mir auch, wie die Module am besten gesichert werden, da kleine Kinder ja oft recht wild mit Möbeln umgehen. Jede Idee, auch zu Beleuchtung oder Ergänzungen, die gut in das System passen, ist willkommen. Danke im Voraus!
pefar63 schrieb:
Hat jemand Erfahrungen damit, wie man PLATSA-Systeme dort sinnvoll nutzen kann, insbesondere in Bezug auf Stauraum, flexible Aufteilung und auch darin, wie man es altersgerecht und sicher gestaltet?Das ist eine sehr gute Frage, denn PLATSA ist wirklich ein vielseitiges System, das aber auch etwas Planung erfordert, um die Vorteile in einem Kinderzimmer wirklich auszuspielen. Grundsätzlich empfehle ich, den Raum zunächst genau auszumessen und dann zu überlegen, welche Aufgaben die Möbel erfüllen sollen:
- Stauraum für Kleidung: Hier helfen vor allem Kombinationen aus Schubladen und Kleiderstangen in unterschiedlichen Höhen. Bereiche für hängende Kleidung kann man z.B. niedriger einrichten, damit die Kinder selbstständig ran kommen.
- Für Spielzeuge sind höhenverstellbare Regalfächer ideal. Offen oder mit Körben lässt sich das sehr gut anpassen.
- Sicherheit: Das System muss unbedingt an der Wand befestigt werden. IKEA liefert dafür extra Beschläge mit. Zusätzlich würde ich empfehlen, Kanten zu entgraten oder mit weichem Kantenschutz zu versehen. Das kann eine Menge Stress sparen.
- Flexibilität: PLATSA kannst du schrittweise erweitern. Wenn die Kinder z.B. größer werden, kannst du Einlegeböden umhängen oder Module ergänzen.
Interessant ist auch der Einsatz von Türen mit Soft-Close, damit keine Finger gequetscht werden.
Ein paar Fragen an dich: Welche Raumgröße hast du und wie alt sind deine Jungs? Das hilft, die Einrichtung besser auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.
Noahlu schrieb:
PLATSA kannst du schrittweise erweitern. Wenn die Kinder z.B. größer werden, kannst du Einlegeböden umhängen oder Module ergänzen.Das kann ich nur bestätigen. Bei uns war das Steckenpferd, immer an neue Bedürfnisse anzupassen. Zudem ist es wirklich sinnvoll, auch an Verstaumöglichkeiten für Kleinkram zu denken, etwa kleine Körbe in den Regalen.
Zu deinem Punkt mit der Sicherheit: Wir haben die Systeme auch immer fest an der Wand montiert und zusätzlich die Türen so gewählt, dass sie keine scharfen Ecken haben. Ich finde den Mix aus offenen und geschlossenen Elementen gut, so kann dein Kind selbst auswählen, was es schnell erreichen kann, und das größere Zeug ist sicher verstaut.
Mich würde interessieren, wie du den Platz für den Schreibtisch oder die Spielbereiche planst? Das gehört ja auch oft dazu.
Noahlu schrieb:
Ein paar Fragen an dich: Welche Raumgröße hast du und wie alt sind deine Jungs?Danke für die ausführlichen Hinweise! Die Jungs sind 4 und 6 Jahre alt, der Raum ist etwa 12 Quadratmeter groß. Es soll Platz für Spielen, Lernen und Schlafen sein – also wäre ein kleines Schreibtischmodul auch sinnvoll. Ich denke, das System wird wohl in einer wandlangen Anordnung aufgebaut, wegen der Größe und damit noch genug Freiraum bleibt.
Bzgl. Sicherheit: Ich möchte auch die Kanten und Türen kindersicher machen, da hast du Recht, außerdem werde ich das ganze fixieren, aber wie genau das am besten gemacht wird (z.B. für die Stabilität, wenn mal ordentlich gerempelt wird) würde mich auch noch interessieren. Besonders bei ganz kleinen Kindern ist das ja kritisch.
pefar63 schrieb:
aber wie genau das am besten gemacht wird (z.B. für die Stabilität, wenn mal ordentlich gerempelt wird)Hier ist die Wandbefestigung wirklich das A und O, also nicht nur die beigelegten kleinen Winkelspangen von IKEA nutzen, sondern ggf. mit zusätzlichen Dübeln und Winkelprofilen arbeiten, die die gesamte Modulbreite abstützen. Wenn der Untergrund an der Wand es zulässt, verwende Schrauben mit passenden Dübeln für Massivwände.
Darüber hinaus kannst du die Module untereinander noch mit Verbindungsklammern fixieren, damit nichts verrutscht. Für die Kanten sind Gummi- oder Schaumstoffschutzleisten gut – speziell an den Ecken.
Zum Thema flexible Nutzung: Überlege auch, ob du Teile mit niedriger Riegelhöhe verbaust. So können die Kinder leichter ran, das fördert Selbstständigkeit und Übersicht.
Der Schreibtisch lässt sich gut als separates Element integrieren, respektive in eine halbhohe Aufteilung mit offenen Fächern darunter. Da sollten dann auch gut Kabelmanagement und Ablageflächen bedacht werden.
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