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ᐅ Wie baue ich eine IKEA Metod Küche mit viel Packfläche?

Erstellt am: 19.07.22 10:27
Q
Quentingla
Q
Quentingla
19.07.22 10:27
Hallo zusammen,

ich plane derzeit den Umbau meiner Küche und habe mich für das IKEA METOD System entschieden. Dabei ist mir besonders wichtig, möglichst viel Packfläche bzw. Ablagefläche zu schaffen, um beim Kochen und Vorbereiten ausreichend Platz zu haben. Da ich viel Wert auf eine praktische und doch ästhetische Lösung lege, würde ich gerne wissen, wie ich mit METOD am besten eine Küche konzipieren kann, die möglichst viel nutzbare Packfläche bietet.

Meine Gedanken gehen in Richtung breiter Arbeitsplatten, eventuell zusätzliche Aufsatzflächen oder Regale – aber auch die Auswahl der Unterschränke und Oberschränke spielt sicher eine Rolle. Gibt es bewährte Konfigurationen oder Tipps, wie man das Zusammenspiel von Schränken, Arbeitsplatten und Zubehör optimal gestaltet, damit die Arbeitsbereiche großzügig bleiben?

Außerdem interessiert mich, ob jemand von euch eigene Erfahrungen gemacht hat mit cleveren Kombinationen oder speziellen Produkten innerhalb der METOD-Reihe, mit denen man die Packfläche maximal ausreizen kann. Etwas wie ausziehbare Arbeitsflächen, besondere Schrankgrößen oder Aufsatzkonsolen, die den Raum besser nutzen.

Ich freue mich sehr auf eure Ideen, Vorschläge oder Hinweise auf mögliche Stolperfallen, damit ich die Planung mit möglichst viel Wissen und Übersicht angehen kann.
K
kulau
19.07.22 12:44
Hallo Quentingla,

ich kann deine Fragestellung gut nachvollziehen, da das Thema Arbeits- bzw. Packfläche in der Küche tatsächlich oftmals unterschätzt wird. Bei der METOD-Serie ist es aus meiner Sicht sinnvoll, nicht einfach nur auf möglichst breite Arbeitsplatten zu setzen, sondern das Gesamtkonzept einschließlich der Schranktypen und deren Abmessungen zu berücksichtigen.

- Zunächst empfehle ich, beim Grundriss großzügige Unterschränke mit 80 oder sogar 100 cm Breite einzuplanen, da diese mehr Arbeitsfläche in der Tiefe als 60cm bieten. Allerdings steigt dadurch natürlich der Platzbedarf im Raum.
- Zusätzlich sind Aufsatz-Vitrinen oder Regale oberhalb der Arbeitsfläche eine gute Option, um Gegenstände griffbereit zu lagern, ohne die eigentliche Packfläche zu verringern. Gerade bei METOD gibt es solche Module, die sich ganz gut integrieren lassen.
- Ein technischer Tipp noch: die Arbeitsplatten von METOD lassen sich oftmals ohne Unterbrechung zusammenlegen – das heißt, man kann je nach Raumsituation mit Eckverbindungen oder speziellen Aufliegern arbeiten, um durchgängige Arbeitsflächen zu schaffen.
Quentingla schrieb:
Gibt es bewährte Konfigurationen oder Tipps, wie man das Zusammenspiel von Schränken, Arbeitsplatten und Zubehör optimal gestaltet, damit die Arbeitsbereiche großzügig bleiben?

Hierin sehe ich auch die Bedeutung, die Schrankausstattung mit Schubladen und Innenorganisatoren durchzudenken, damit man die Arbeitsplatte frei hält. Ausziehbare Schneidebretter oder Einlegeböden, die bei Nichtgebrauch eingeschoben werden können, erweitern die Packfläche virtuell.

Eine Rückfrage noch: Ist die Küche eher eine offene oder geschlossene Variante? Das beeinflusst oft auch die optische Gestaltung und die Wahl der Module, gerade wenn Regale ins Spiel kommen. Ich helfe gerne noch mit konkreteren Vorschlägen, wenn du die Raumgröße und gegebenenfalls deinen bevorzugten Stil beschreiben kannst.
E
Elias
20.07.22 08:36
Hallo Quentingla,

du hast ein echt wichtiges Thema angesprochen – gerade, wenn man viel kocht, merkt man schnell, wie knapp die Arbeitsflächen oft sind. Ich hatte auch mal eine METOD-Küche mit Standardmaße, und da habe ich gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, viel Ablagefläche zu schaffen, ohne dass es künstlich wirkt oder man ständig umräumen muss.

Ich persönlich finde es hilfreich, Arbeitsflächen immer möglichst frei zu halten und stattdessen auf ausziehbare oder klappbare Erweiterungen zu setzen. IKEA bietet da ja zum Beispiel das Hackbord System, das du als Aufsatz nutzen kannst – das vergrößert die Fläche nach oben ein bisschen und schafft Platz für Gewürze oder die Kaffeemaschine, ohne die Hauptarbeitsplatte zu blockieren.
kulau schrieb:
Zusätzlich sind Aufsatz-Vitrinen oder Regale oberhalb der Arbeitsfläche eine gute Option, um Gegenstände griffbereit zu lagern, ohne die eigentliche Packfläche zu verringern.

Das finde ich auch sehr passend. Noch ein Tipp aus meiner Erfahrung: Arbeitsplatten mit möglichst wenig Ecken oder Unterbrechungen wirken oft größer. Eckspülen oder Induktionsfelder sollten so positioniert werden, dass rechts und links genug Platz zum Abstellen bleibt.

Es kommt auch auf die Nutzung an: Wenn du oft mit mehreren Leuten kochst oder viel backst, lohnt sich vielleicht eine Kücheninsel oder ein Tisch direkt angrenzend an die Arbeitsfläche, der als Packfläche dient. Das ist zwar nicht direkt METOD-spezifisch, aber die Kombination macht es erst richtig praktisch.

Ich hoffe, meine Erfahrungen helfen dir weiter – ich weiß, wie frustrierend es ist, wenn man eine Küche plant und dann im Alltag merkt, dass es doch zu wenig Fläche zum Arbeiten ist.
G
gesar32
21.07.22 14:19
Hallo Quentingla,

um deine Fragestellung sachlich und präzise zu beantworten: Die Maximierung der Packfläche in einer IKEA METOD Küche gelingt durch gezielte Kombination folgender Komponenten:

- Breite Unterschränke (mindestens 80-100 cm) vorsehen für größere zusammenhängende Arbeitsplattenabschnitte.
- Verwendung von durchgehenden Arbeitsplatten, bei denen die Verbindungen möglichst unsichtbar und flach sind, um eine ebene Oberfläche für die Verarbeitung zu gewährleisten.
- Integration von ausziehbaren Arbeitsflächen, wie z.B. ausziehbare Schneidebretter oder Rollauszüge unter Hauptarbeitsplatten.
- Nutzung von Aufsatzregalen und Aufbewahrungslösungen über der Arbeitsfläche, um die Fläche auf der Arbeitsplatte nicht zu überfrachten.
- Platzierung von Geräten strategisch so, dass die Arbeitsfläche ungestört bleibt, beispielsweise Geräte in Hochschränke einbauen.
Elias schrieb:
Eckspülen oder Induktionsfelder sollten so positioniert werden, dass rechts und links genug Platz zum Abstellen bleibt.

Dem stimme ich vollkommen zu. Das Layout der Arbeitsflächen muss so gestaltet sein, dass die Zonen zum Arbeiten nicht durch Einbauten eingeschränkt werden.

Zusätzlich empfehle ich, bei der Auswahl der METOD-Unterschränke auch auf die Innenausstattung zu achten, vor allem auf Schubladentiefe und Innenaufteilung. Hierbei hilft es, die Stauraumkapazität optimal zu nutzen und damit die Oberflächen frei zu halten.

Falls du Maße und deine Raumaufteilung teilst, kann ich dir auch eine mögliche Konfiguration mit METOD-Komponenten vorschlagen, die auf Packflächenmaximierung ausgelegt ist.
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