ᐅ Wem die Raumweise Heizlastberechnung anvertrauen?
Erstellt am: 02.02.20 12:23
Strahleman03.02.20 09:29
Es war ersterer Anbieter. Wie gesagt, die Berechnung kann man als Grundlage nutzen, muss halt hier und da die Werte hinterfragen.
Die Lüftungsverluste hast du ja auch ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung, dann eben deutlich höher. Meines Wissens kann man die realen Lüftungsverluste ja sowieso nur dann einigermaßen genau berechnen, wenn man den n50-Wert nach dem Blower-Door-Test kennt. Aber die in der Berechnung angenommenen 1,9/h sind halt auch ohne vorherige Prüfung recht hoch angesetzt. Ein KFW55 Haus muss z.B. unter 1,5/h liegen.
Die Lüftungsverluste hast du ja auch ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung, dann eben deutlich höher. Meines Wissens kann man die realen Lüftungsverluste ja sowieso nur dann einigermaßen genau berechnen, wenn man den n50-Wert nach dem Blower-Door-Test kennt. Aber die in der Berechnung angenommenen 1,9/h sind halt auch ohne vorherige Prüfung recht hoch angesetzt. Ein KFW55 Haus muss z.B. unter 1,5/h liegen.
face2603.02.20 09:42
IMHO sagt der BlowerDoor - Test wie "dicht" Dein Haus ist. Also, alle Fenster, Türen, Öffnungen zu, Kontrollierte-Wohnraumlüftung aus...was geht raus.
Das hat aber nichts mit dem Lüftungsverlust der Kontrollierte-Wohnraumlüftung (oder dem Fensterlüften, oder Fensterfalz, oder, oder zu tun).
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung transportiert erwärmte Luft nach draußen und holt kalte Luft wieder rein. Das wird dann mithilfe Wärmerückgewinnung wieder erwärmt. Bleibt aber eben was auf der Strecke. In der Raumweisen Heizlastberechnung ist das von Raum zu Raum verschieden. Je nach Raumtemperatur, Luftwechsel, Zulufttemperatur etc.
Diese Differenz muss die Heizung zusätzlich zum Transmissionswärmeverlust durch die Bauteile ausgleichen.
Das hat aber nichts mit dem Lüftungsverlust der Kontrollierte-Wohnraumlüftung (oder dem Fensterlüften, oder Fensterfalz, oder, oder zu tun).
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung transportiert erwärmte Luft nach draußen und holt kalte Luft wieder rein. Das wird dann mithilfe Wärmerückgewinnung wieder erwärmt. Bleibt aber eben was auf der Strecke. In der Raumweisen Heizlastberechnung ist das von Raum zu Raum verschieden. Je nach Raumtemperatur, Luftwechsel, Zulufttemperatur etc.
Diese Differenz muss die Heizung zusätzlich zum Transmissionswärmeverlust durch die Bauteile ausgleichen.
guckuck203.02.20 10:08
ja am Ende hat man sich die Finger wund gerechnet auf Basis der Normaußentenperatur, die hier im Westen vor 5 Jahren das letzte mal eintrat, und landet bei der Erkenntnis, dass die kleinste WP im Alltag schon oversized ist (unter 6kw bekommt man ja quasi nichts) und man 5-10cm Abstand verlegen wird.
Aber dann halt mit Beweisführung
An Ergebnis, in der praktischen Umsetzung, ändert das einfach nichts.
Und kommt mir nicht mit 10W Pumpenstrom, den man weg optimiert. Das rechtfertigt den Aufwand nicht.
Aber dann halt mit Beweisführung
An Ergebnis, in der praktischen Umsetzung, ändert das einfach nichts.
Und kommt mir nicht mit 10W Pumpenstrom, den man weg optimiert. Das rechtfertigt den Aufwand nicht.
face2603.02.20 10:14
Du verwechselst da was. Es geht nicht um die Dimensionierung der Wärmepumpe. Sondern um die Auslegung der Fußbodenheizung.
Bei mir hat die Berechnung zwei Abende gedauert.
Da verschwendet man mehr Zeit am Hausbau mit weniger sinnvollen Sachen. Dafür kann ich dem HB jetzt aber zeigen, dass 30/25 z.B. gut funktioniert.
Bei mir hat die Berechnung zwei Abende gedauert.
Da verschwendet man mehr Zeit am Hausbau mit weniger sinnvollen Sachen. Dafür kann ich dem HB jetzt aber zeigen, dass 30/25 z.B. gut funktioniert.
annab37703.02.20 10:46
Die Dimensionierung der Wärmepumpe hat doch was mit dem Energiebedarf des Hauses zu tun und
die Verlegung/Planung der Fußbodenheizung mit der Heizlast des Hauses und insbesondere eben halt mit der Raumweise Heizlast?!
die Verlegung/Planung der Fußbodenheizung mit der Heizlast des Hauses und insbesondere eben halt mit der Raumweise Heizlast?!
face2603.02.20 10:57
...natürlich hat das was miteinander zu tun. Für die Dimensionierung brauchst aber keine Raumweise Heizlastberechnung. Die Heizlast des Gebäudes kannst mit ein paar Werten beim Neubau auch anders berechnen.
Die Raumweise Heizlast dient vor allem der richtigen Dimensionierung der Fußbodenheizung.
Klar kann man auch schätzen bzw. einfach sagen ich lege so eng und viel wie möglich.
Kann aber auch anders laufen. Wenn Du jetzt sagst für mich ist eine Auslegung auf Vorlauf/Rücklauf 35/30 ausreichend, dann verleg was geht und Du wirst damit klar kommen. Wobei es schon geschrieben wurde...unter 10cm wird der Effekt kleiner und das verlegen je nach Rohrdurchmesser schwieriger.
Wenn niedriger willst dann deckt die Berechnung relativ schnell auf wo es knapp wird und Du weisst wo zusätzliche Flächen belegen musst (Wandheizung z.B.) oder ob du vielleicht (wenn noch nicht zu spät) Dir überlegst zusätzliche Dämmmaßnahmen zu ergreifen.
Und vor allem hilft Dir die Raumweise Heizlastberechnung wenn einen etwas störrigen HB hast.
Die Raumweise Heizlast dient vor allem der richtigen Dimensionierung der Fußbodenheizung.
Klar kann man auch schätzen bzw. einfach sagen ich lege so eng und viel wie möglich.
Kann aber auch anders laufen. Wenn Du jetzt sagst für mich ist eine Auslegung auf Vorlauf/Rücklauf 35/30 ausreichend, dann verleg was geht und Du wirst damit klar kommen. Wobei es schon geschrieben wurde...unter 10cm wird der Effekt kleiner und das verlegen je nach Rohrdurchmesser schwieriger.
Wenn niedriger willst dann deckt die Berechnung relativ schnell auf wo es knapp wird und Du weisst wo zusätzliche Flächen belegen musst (Wandheizung z.B.) oder ob du vielleicht (wenn noch nicht zu spät) Dir überlegst zusätzliche Dämmmaßnahmen zu ergreifen.
Und vor allem hilft Dir die Raumweise Heizlastberechnung wenn einen etwas störrigen HB hast.
Ähnliche Themen