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ᐅ Welches Heizungssystem für unser Kfw 70 Haus ohne Keller?


Erstellt am: 01.07.11 15:16

€uro12.08.11 15:15
ThomasW69 schrieb:
...Nun, dass eine Solaranlage auch mal nicht so effizient sein kann ist normal, aber wenn deshalb alle wieder zurück zum Holz oder Pellets gehen, dann ist das auch keine Lösung.
Die in GU Vorhaben verbauten 0815 Standardanlagen dienen lediglich dem Papier, nutzen dem Bauherren tatsächlich meist wenig. Hier wird lediglich Geld verbrannt!

Nicht umsonst "vergisst" der Verkäufer/Errichter den Wärmemengenzähler.
ThomasW69 schrieb:
..Dabei finde ich die Solarthermie noch als die Effizienteste.
Aber nur dann, wenn es eine "richtige" Anlage ist. Die bekommt man allerdings nicht für 7 T€!

v.g.
ThomasW6912.08.11 15:27
Aber nur dann, wenn es eine "richtige" Anlage ist. Die bekommt man allerdings nicht für 7 T€!


Da geb ich dir recht. Meine war auch teurer, allerdings habe ich durch Selbstmontage viel Geld gespart.
Exilhamburger21.08.11 14:28
Wir hatten jetzt in der Zwischenzeit 3 Besichtigungen von Einfamilienhäusern. Alle Bewohner hatten sich damals für eine Erdwärmepumpe (heizung) und eine dezentrale Belüftungsanlage entschieden und sind auch damit sehr zufrieden. Der Verkäufer unseres Bauträgers rät uns zur Gasheizung. Die Preise steigen aber für Gas oder Öl. Da sollte sich doch Erdwärme auf die Dauer bezahlt machen oder?
€uro21.08.11 15:49
Hallo,
Exilhamburger schrieb:
... Der Verkäufer unseres Bauträgers rät uns zur Gasheizung. Die Preise steigen aber für Gas oder Öl. Da sollte sich doch Erdwärme auf die Dauer bezahlt machen oder?
Grundsätzlich steigen langfristig die Preise für alle Energieträger. In einem Jahr steigen die Gaspreise kräftiger, im anderen Wärmepumpe Strom oder der Preis für Pellets. Gas wird sehr häufig von BT empfohlen, da hier etwas weniger verkehrt gemacht werden kann (Planung/Dimensionierung), während bei Wärmepumpe hier besonders exakte Berechnungen (Lüftung, Heizlast, Raumheizlast, Heizflächen, Hydraulik) erforderlich sind, da sie ansonsten nicht die prognostizierten Jahresarbeitszahl erreichen und somit der anfänglich sehr hohe Investment nicht durch entsprechend niedrige Verbrauchskosten substituiert wird.
Allerdings auch bei Gas ein erheblicher Pferdefuß: Es muß meist eine für Einfamilienhaus wenig wirtschaftliche Solarthermieanlage mit eingekauft werden (EEWG).

Es gibt kein pauschales "Pro" oder "Kontra", sondern es sind immer die spezifischen Rahmenbedingungen ausschlaggebend.
Sicher ist jedoch, die beste Energie ist die, die erst gar nicht benötigt wird. => Bedarf senken! Das trifft dann für alle Heizungsalternativen zu!
Ist der Heizenergiebedarf entsprechend niedrig, wird meist aufgrund der verringerten Heizlast auch die technische Lösung preiswerter.

v.g.
gaswärmepumpeheizlast