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ᐅ Welche Dachform bei ungünstigem Bebauungsplan?


Erstellt am: 21.12.25 21:09

11ant22.12.25 15:23
Bauherrin2024 schrieb:

Einen Architekten haben wir natürlich.
Aber wohl einen mit Anführungszeichen aka Zeichenknecht des GU, sonst würden sich die Fragen so nicht stellen.
Bauherrin202422.12.25 15:39
11ant schrieb:

Aber wohl einen mit Anführungszeichen aka Zeichenknecht des GU, sonst würden sich die Fragen so nicht stellen.
11ant schrieb:

Aber wohl einen mit Anführungszeichen aka Zeichenknecht des GU, sonst würden sich die Fragen so nicht stellen.
Nein, aber ich werde ihm ausrichten, dass ein Forumsknecht findet, dass er schlecht arbeitet, während er im Urlaub ist :-)
11ant22.12.25 16:23
Papierturm schrieb:

Kniestock zwischen 1-2,2m sind die "Zone", welche man vermeiden sollte. Da sind je nach Körpergröße keine vernünftigen Fenster möglich. Entweder bis maximal 1m (eher noch etwas kleiner, deshalb meinte ich auch vorher, ich würde da in Kniestockbereich um 75cm gehen), oder ab 230. Dazwischen kriegt man keine schönen Fenster hin.
ypg schrieb:

Bei einem Satteldach mit kleinem Kniestock bieten sich Gauben an. Je höher ein Kniestock, desto „nicht möglich“ sagen einige hier im Forum. Manche setzen bei beispielsweise 2 Meter Kniestock-Höhe sogenannte Fensterbänder unter das Dach. Das kann in Bädern oder Nebenräume reichen, dient dann aber oftmals nicht zum Rausschauen und somit eingeschränkt geeignet für Aufenthaltsräume.
Allerdings kann man meiner Meinung nach auch bei beispielsweise 160er Kniestock schöne Gauben setzen.
Die Höhe des Kniestockes ist deswegen eine Fensterscheide, weil sich die Modeerscheinung "Fenster mit Knick" (für mich auch als ehemaligen Fensterfabrikanten nachvollziehbar) nicht etabliert hat: wenn man ein verbundenes Element aus einem Fassadenfenster und einem Dachflächenfenster baut, ist das höchst anspruchsvoll. Das Element "arbeitet" in einer Dimension zu viel und ist dadurch schwierig dicht zu halten. Auch beim Einbau braucht man im Prinzip Uhrmacher, Klavierstimmer oder ähnliche teure Feinmechaniker. Also wählt man traufseitig besser Fassaden- ODER Dachflächenfenster (ggf. auch als den Kniestock mittels eines Zwerchhauses aka "Gaube" überwachsenden Fassadenfenster). Wird einem ein solcher Dachaufbau verwehrt und muß man auf vom Kniestock begrenzte Fassadenfenster oder Dachflächenfenster ausweichen, dann hat man es mit limitierenden Bedingungen wie Ringankern, Rollladenkasten, Fußpfetten auf dem Wesen nach eigentlich Mittelpfettenhöhe und dergleichen zu tun. Damit wird die Kniestockoberkante als theoretischer Grenzstrich praktisch zu einem dicken Balken und es gibt nur die Alternativen, darüberweg, darunterweg oder dagegen zu schauen. Daraus ergeben sich Kniestockhöhen von effektiv etwa 120 plusminus 20 (mithin 100 bis 140) cm. Bei einem Kniestock 200 haben sich Dachflächenfenster praktisch erledigt und würden zu Oberlichtern: Helligkeit ja, Himmelsblick ja, Panoramablick nein. Mehr als den Wolken unter den Rock zu gucken gäbe es damit nicht zu sehen.

Ein Kniestock 220 oder mehr sieht (von innen) "verboten aus", da er eher wie eine Kupierung der Raumdecke als wie eine Entengung der Traufenwandhöhe (die aus Laienplanersicht damit wohl am häufigsten angestrebt wird) wirkt. Damit gilt auch für die Kniestockhöhe klar, daß "Viel hilft viel" eine irrige Annahme und die Maximierung des Kniestockes somit eine ungeeignete Strategie ist.
Bauherrin2024 schrieb:

Nein, aber ich werde ihm ausrichten, dass ein Forumsknecht findet, dass er schlecht arbeitet, während er im Urlaub ist 🙂
Er arbeitet schlecht, das ist ein Fakt. Ob weil Befehlsempfänger eines GU oder als freier Architekt ohne Grund, ist dabei austauschbar. Ich sagte ja bereits, woraus sich fachgerecht einfach und objektiv ergibt, wann ein oberstes Stockwerk als DG in bzw. als OG unter den Dachraum gehört. Und je nach dem was davon gegeben ist, können die beiden erwähnten Baukörperkonzepte nicht gleichzeitig gültig sein. Entweder seine Entwurfstechnik läßt entschieden zu wünschen übrig oder Ihr beiden habt ein Kommunikationsproblem miteinander. Eine Frage der Philosophie (Du sprachst ja von der Motivation Deiner Frage, eine Zweitmeinung herauszuarbeiten) ist das in keinster Weise. Eure Raumbedarfe "unten" und "oben" sind entweder nahezu gleich ("Stadtvilla") oder ungleich ("Anderthalbgeschösser). Genderfluide Häuser gibt es in diesem Sinne nicht. Eine noch nicht abgeschlossene Leistungsphase 2 ist kein guter Zeitpunkt für den Urlaub eines Planers.
ypg22.12.25 21:43
11ant schrieb:

Fenster mit Knick
11ant schrieb:

wenn man ein verbundenes Element aus einem Fassadenfenster und einem Dachflächenfenster baut
Es redet keiner von uns von Dachflächenfenstern oder von Fenstern mit Knick.
11ant22.12.25 23:14
ypg schrieb:

Es redet keiner von uns von Dachflächenfenstern oder von Fenstern mit Knick.
Sowohl als auch Du spracht beide vom Zusammenhang zwischen Kniestockhöhe und Hinausguck-Eignung der dabei möglichen Fenster. Ich bin dann ausführlicher darauf eingegangen, welche der vier Fensterformen unter welchen Bedingungen möglich bzw. sinnvoll sind:
1. Fenster nur in der Dachfläche >> je höher der Kniestock, desto unbequemer ist auch im Sitzen ein Ausblick erhaschbar;
2. Fenster nur im Kniestock >> je niedriger der Kniestock, desto mehr freuen sich nur Kinder und Kleintiere über ihren Ausblick;
3. Fenster in beidem, mit kniestockdurchbrechendem Bauteil (Zwerchhaus, vulgo "Gaube") >> unproblematisch, aber häufig durch Beschränkungen im Bebauungsplan erschwert sowie
4. Fenster in beidem, ohne Zwerchhaus >> dann muß das Fenster selbst einen Knie-Knick haben, was sich konstruktiv aus besagten Gründen nie wirklich als beliebte Lösung etabliert hat.
Es bleibt daher dabei, die Kniestockhöhe klüger nicht maximieren zu wollen, und sich den Eigenschaften von Dachflächenfenster bzw. klassisch senkrechten Fassadenfenstern zu stellen und zwischen ihnen zu entscheiden.
Mit der Höhe des Kniestockes legt man sich selbst eine Latte. Auf deren Höhe legt man sich "einen Balken in den Ausblick" und muß sich entscheiden, ob man die Höhe lieber maximiert (Konsequenz für den Blick: Hochsprung) oder mit ihr Maß hält (Konsequenz für den Blick: Limbo). Ohne kniestocküberbrückende Bauform kann man zwar ebenfalls das Drüberschauen und das Drunterherschauen auch kombinieren, hat jedoch die Traufhöhe als Balken im Ausblick.
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