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ᐅ Welche Dachform bei ungünstigem Bebauungsplan?


Erstellt am: 21.12.25 21:09

ypg 22.12.25 11:58
Bauherrin2024 schrieb:

Das verstehe ich nicht ganz. Du meinst Dachfenster? An der "Nicht-Dachseite" gehen in der Mitte ja immer bodentiefe, und an der Dachseite in der Wand ja eh keine.
Er meint sicherlich eben nicht Dachfenster, sondern die Möglichkeit, Gauben zu setzen.
Bei einem Satteldach mit kleinem Kniestock bieten sich Gauben an. Je höher ein Kniestock, desto „nicht möglich“ sagen einige hier im Forum. Manche setzen bei beispielsweise 2 Meter Kniestock-Höhe sogenannte Fensterbänder unter das Dach. Das kann in Bädern oder Nebenräume reichen, dient dann aber oftmals nicht zum Rausschauen und somit eingeschränkt geeignet für Aufenthaltsräume.
Allerdings kann man meiner Meinung nach auch bei beispielsweise 160er Kniestock schöne Gauben setzen. Ob das dann zum geforderten Hausstil passt, ist eine andere Frage. Und auch, ob es überhaupt gebraucht wird. Denn einen Hausentwurf plant man ja entsprechend, und der ist hier nicht bekannt bzw. gibt es noch gar nicht.
Insofern kann auch ich nur den Rat geben, sich von einem Architekten das passende Haus entwerfen zu lassen. Eventuell erübrigt sich die Diskussion zu fiktiven Dächern und gedanklichen Problematiken.

11ant 22.12.25 14:20
Papierturm schrieb:

Vernünftig ausgeführte Flachdächer sind genauso zuverlässig wie andere vernünftig ausgeführte Dächer.
Einziger Nachteil von Flachdächern: Wenn mal (dann wahrscheinlich so in einigen Jahrzehnten) was ist, ist es etwas schwieriger, die Stelle des Schadens zu finden.
Auch wenn heutzutage "geplante Flachdächer" eine andere Hausnummer sind als die vor einem halben Jahrhundert modernen "weggelassenen Satteldächer" mit bekiester Dachpappe auf der obersten Geschossdecke: Wasser braucht zum Abfließen Gefälle - wenn es steht, richtet es Schaden an. Der ist dann auch gleich groß genug, um rasch sichtbar zu werden. Das Hauptproblem bei undichten Flachdächern ist, daß an Dachführungen (Entlüftungen von Fallrohren in Bädern und dergleichen) die Sickergeschwindigkeit in den Dachaufbau größer ist als die Fließgeschwindigkeit in der gewünschten Richtung. Ein dichtes Flachdach ist durch diverse spezielle Materialien und erheblich mehr Gripseinsatz bei Konstruktionsdetails spürbar teurer als ein Geneigtdach. Dichtmaterialien sind sensibel bzgl. UV-Strahlung, was das Dach wartungsintensiv macht. Ein Flachdach ist damit immer ein Luxus, leider hat es deutlich mehr Fans als daß diese alle Spitzenverdiener sein könnten. Aus Bauberatersicht ist es daher keine adäquate Alternative, die lediglich eine Geschmackssache wäre.
derdietmar schrieb:

Wenn die Grundfläche des Hauses groß genug ist kann man den Kniestock durch Ständerwände erhöhen. Hinter der Ständerwand gibt es dann Kriechkeller als Stauraum.
Eine Hintereinanderschaltung von Kniestock und Drempel (so heißt diese "Ständerwand") würde ich nur "in allergrößter Not" in Erwägung ziehen. Die Abseite (so heißt dieser "Kriechkeller") bedeutet unverhältnismäßigen Aufwand im Hinblick auf den Umgang mit der Abgrenzung der "Thermischen Hülle".
Bauherrin2024 schrieb:

Also wenn ich jetzt ganz ehrlich sein darf.. finde ich es mit dem Dachüberstand und Ziegeln (die man zumindest angedeutet sieht) viel schöner als so einen Kubus ohne Dach :'D
Ich hatte mich schon gewundert, was Du bei einem Flachdach mit Ziegeln meinen magst. Du möchtest also ein Potemkinsches Geneigtdach faken: "zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen, was Juanita gefällt, trägt bald die gahanze Welt" ;-)
Wennze mich fraachss, gehört das in die Schblade "McMansion Hell, Frankenstein Edition" - also ein Toskanabauhaus. Kommt noch eine Apfeltasche hinzu (ääh, ich meinte natürlich: Glasbausteine) ?
ypg schrieb:

Insofern kann auch ich nur den Rat geben, sich von einem Architekten das passende Haus entwerfen zu lassen. Eventuell erübrigt sich die Diskussion zu fiktiven Dächern und gedanklichen Problematiken.
"Betrügerisch", nicht "fiktiv". Den Rat des systematischen Vorgehens gab ich der TE wie gesagt bereits im April vor zwei Jahren. Konkrete Planung (von bzw. mit Fachleuten) würde längst zum Ziel geführt haben - aber dahin will man ja gar nicht, wenn abstrakte Gedanken viel mehr Spaß machen. Die Baukostensteigerung in der Zwischenzeit hätte wahlweise für eine gewöhnliche Garage oder eine Terrasse vom Feinsten gereicht.

Grundaus 22.12.25 14:37
nordanney schrieb:



P.S. Flachdach heute ist gleichwertig zu einem Dach mit Neigung - technisch und von der Lebensdauer.
ein Ziegeldach hält locker 50 Jahre ohne irgendwelche Reparaturen. Flachdach je nach Qualität keine 20

motorradsilke 22.12.25 14:43
Grundaus schrieb:

ein Ziegeldach hält locker 50 Jahre ohne irgendwelche Reparaturen. Flachdach je nach Qualität keine 20
Und Blechdachpfannen gibt es auch für geringe Neigung und das hält auch locker 30 Jahre.

Bauherrin2024 22.12.25 15:06
Vielen Dank für eure weiteren Hinweise! Gauben wurden wie gesagt nicht in Aussicht gestellt, weshalb Überlegungen in diese Richtung leider nicht viel bringen.

Einen Architekten haben wir natürlich. Er hat Urlaub seit der Bescheid vor einer Woche kam und ist möglicherweise ja auch nicht unfehlbar. Deshalb sind weitere Denkstöße von außen doch sicherlich zusätzlich hilfreich.

Über das Stöckchen der Spekulationen, dass ja nur meine "komische Herangehensweise" daran Schuld sein kann, dass wir das Thema Hausbau zwei Jahre ruhen lassen mussten, möchte ich nicht springen :-)

nordanney 22.12.25 15:15
Grundaus schrieb:

ein Ziegeldach hält locker 50 Jahre ohne irgendwelche Reparaturen. Flachdach je nach Qualität keine 20
Ein modernes Flachdach (ich rede nicht von 0% Gefälle-Badewannen) hält auch problemlos 40 Jahre. Natürlich sind höhere Anforderungen an eine korrekte Konstruktion und auch hin und wieder Pflege nötig. 20 Jahre sind Flachdächer aus den letzten Jahrtausend.
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