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ᐅ Wasserschadengefahr bei Holzständer-/Fertighausbauweise?


Erstellt am: 10.05.14 21:20

JayBeOh10.05.14 21:20
Hallo zusammen,

da wir uns im Vorfeld der Anschaffung / des Neubaus eines Hauses befinden, wägen wir gegenwärtig die verschiedenen Bauweisen gegeneinander ab. Hierbei stellte sich uns die Frage, ob ein Fertighaus, das in Holzständerbauweise gefertigt worden ist, anfälliger bei Wasserschäden oder gar Hochwasser ist, als ein massiv gemauertes Haus.

Wie sind hierzu Ihre Meinungen?
Irgendwoabaier10.05.14 21:58
Wenn das Haus nicht gerade im Überflutungsgebiet steht, wo sollte dann das Problem sein? Im Überflutungsgebiet würde ich prinzipiell versuchen, gar nicht zu bauen. Wer unter Wasser bauen will, sollte ein U-Boot nehmen, wer über Wasser bauen will, besser Pfahlbauten (und dann wäre Leichtbau oben vermutlich die technisch zu bevorzugende Bauweise).
Was Wasserschaden aufgrund defekter Leitungen angeht, so vermute ich, dass man hier bei Holzständerbauten den Wasserschaden früher entdecken, besser lokalisieren und damit den Schaden eingrenzen kann. Dann dürfte auch der Schaden selbst nicht größer sein als bei gemauerter / geklebter Bauweise mit typischen 'massiv-porösen' Baustoffen.

Gruß
I.
JayBeOh10.05.14 22:12
Hallo Irgendwoabaier,

vielen Dank für Ihre Antwort!
Irgendwoabaier schrieb:
Wenn das Haus nicht gerade im Überflutungsgebiet steht, wo sollte dann das Problem sein? Im Überflutungsgebiet würde ich prinzipiell versuchen, gar nicht zu bauen. Wer unter Wasser bauen will, sollte ein U-Boot nehmen, wer über Wasser bauen will, besser Pfahlbauten (und dann wäre Leichtbau oben vermutlich die technisch zu bevorzugende Bauweise).

Wir planen nicht in klassischem Überflutungsgebiet zu bauen, wollen aber für alle Eventualitäten abgesichert sein. Ein Beispiel:
In einem nicht weit entfernten Ort gibt es seit ein paar Jahren das Problem, dass Anwohnern die Keller voll Wasser gelaufen sind, weil das in der Umgebung liegende Bergwerk stillgelegt wurde und seine Grundwasserpumpen abgeschaltet wurden. Der Grundwasserpegel stieg und die Keller liefen voll. Zur Zeit des Hausbaus war jedoch keine Weiße Wanne als notwendig erachtet worden.

Die Kernüberlegung ist jedoch vor allem der Fall des Wasserrohrbruchs /-Lecks.
BauProjekt1410.05.14 22:26
Vor einiger Zeit hat ein Bekannter in seinem Fertighaus einen Wasserschaden gehabt (Rohr undicht in der Geschossdecke)

Die Decke musste natürlich komplett saniert werden ... Das tragende Holz... der Gipsestrich ... alles durchnässt
emer10.05.14 22:38
Wenn es um den Keller geht. Der wird, egal ob ein Massiv- oder Holzhaus darauf steht, sicher nicht aus einer Holzkonstruktion erstellt werden. Somit also kein Grund da zu diskutieren. Die Frage ist dann nur ob WU oder nicht.
JayBeOh10.05.14 22:44
emer schrieb:
Wenn es um den Keller geht. Der wird, egal ob ein Massiv- oder Holzhaus darauf steht, sicher nicht aus einer Holzkonstruktion erstellt werden. Somit also kein Grund da zu diskutieren. Die Frage ist dann nur ob WU oder nicht.

Da haben Sie natürlich Recht. Es geht mir in diesem Thread jedoch um Wasserschäden oberhalb des Kellers. Die Geschichte war letztlich der Grund, weshalb wir uns gefragt haben, wie es in solchen ungeplanten Situationen mit der Beständigkeit der jeweiligen Bauweise aussieht.
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