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ᐅ Warum sind die meisten Stadtvillen quadratisch?


Erstellt am: 15.05.17 11:42

MIA_SAN_MIA__15.05.17 12:15
sven.conzi schrieb:
Hallo, wir haben die Stadtvilla auf Grund Baufenster mit den Maßen 8,30 x 13.

Gibts das hier irgendwo anzusehen?


Naja ich finde, solangs keine Toskanavilla ist, passt auch ein Walmdach mal zwischen Satteldächer.

Ich werde, denke ich, mindestens mit einem Längenunterschied von 2 Metern planen
MIA_SAN_MIA__15.05.17 12:40
ypg schrieb:
... fehlende Fantasie... die Angst, aus der Reihe zu fallen... Mode... Mainstream...
Damals, als quadratischer Grundriss oder würfelförmiges Haus noch Quattrohaus/Quadrohaus hieß, fand ich sie auch gut.
Unser Nachbarhaus, nahezu quadratischer Korpus, das mag ich auch leiden, aber Architektur sieht bei mir grundsätzlich anders aus. Auch frage ich mich, warum man sich diese Fesseln antut - ganz unspannend für mich ist die Symmetrie in den Fenstern.


Gruß, Yvonne
Symmetrie in den Fenstern ist bei mir wieder sehr wichtig. Heißt aber nicht, dass man nicht mit einem Erker oder Abbau da dann ausbricht und einen Akzent setzt.
ypg15.05.17 12:54
MIA_SAN_MIA__ schrieb:
Symmetrie in den Fenstern ist bei mir wieder sehr wichtig. Heißt aber nicht, dass man nicht mit einem Erker oder Abbau da dann ausbricht und einen Akzent setzt.

Mit Symmetrie kann man wohl eher weniger falsch machen, als eine sinnvolle Anordnung der Fenster auch von außen spannend, interessant und schön aussehen zu lassen Viele sind damit überfordert.
Symmetrie sollte eingesetzt werden, um etwas zu unterstreichen, zB Gradlinigkeit.


Gruß, Yvonne
PhiTh15.05.17 13:00
Auch auf die Gefahr hin da jetzt gleich zur Zielscheibe zu werden...

Man muss sich glaube ich überlegen woher kommt der Begriff Stadtvilla überhaupt. Ich assoziiere damit erst mal eine "Villa in der Stadt". Ich habe so das Gefühl dass irgendwann die Fertighaushersteller mit dem Begriff "Stadtvilla" dem Normalbürger suggeriert haben, dass auch dieser sich eine Villa leisten kann. Sicherlich spielt hierbei historisch gesehen mit, dass eine rechteckige Form eine hohe Flächenausnutzung mit sich bringt, was in der Stadt häufig notwendig ist. Im modernen Begriff der Stadtvilla ist die quadratische oder rechteckige Bauweise ist schlichtweg kostengünstiger zu bauen als eine entsprechend aufwendige Architektur. Das was ich hierzulande sehr häufig an "Stadtvillen" sehe, hat in meinen Augen in den meisten Fällen weniger mit einer "Villa" zu tun, deswegen finde ich auch den Begriff "Stadtvilla" im Volksmund auch eher besch...Eiden.
MIA_SAN_MIA__15.05.17 13:12
ypg schrieb:
Mit Symmetrie kann man wohl eher weniger falsch machen, als eine sinnvolle Anordnung der Fenster auch von außen spannend, interessant und schön aussehen zu lassen Viele sind damit überfordert.
Symmetrie sollte eingesetzt werden, um etwas zu unterstreichen, zB Gradlinigkeit.


Gruß, Yvonne
Ich hab ehrlich gesagt noch kein Haus mit asymmetrischen Fenstern gesehen, das richtig gut aussieht...
Nordlys15.05.17 13:18
Natürlich hat das Konstrukt unabhängig von Marketingüberlegungen Vorteile. Wenn z.B. in Hamburg innenstadtnah ein Stück Bauland zu ergattern ist, dann zu horrendem Preis. Man kann dann auf so ein 500 er Handtuch recht komfortabel was für vier Personen hinbekommen, ohne Schrägen. Und in die verdichtete Stadtbebauung passt es auch. Im Grüngürtel, wo klassische Neubaugebiete entstehen sind zum einen die Grundstücke etwas größer, zum anderen auch günstiger. Dafür wird hier wichtig, das Platz für etwas Garten und auch für Sonne bleibt. Sonst könnte man ja lieber ne ETW nehmen. Das Konzept Stadtvilla wirkt hier m.E. deplaciert. Und es gibt viel Schattenwurf, nimmt Sicht.
Nun sind regional Geschmäcker auch verschieden. In Bayern z.B. baut man eh immer recht hoch. Im Norden gern flacher. Dafür mehr in die Breite. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Stadtvillen hier recht wenig gebaut werden, dafür gefühlt 50-70 % Bungalows. Karsten
stadtvillastadtvillen