ᐅ Warum ein Hausbau fast immer teurer kommt als kalkuliert
Erstellt am: 26.06.16 22:23
2flame4colt11.10.17 20:31
ich habe die dort erwähnte Seite einmal an Weberhaus gesendet.
Ich bin gespannt, was ich darauf für eine Antwort erhalte.
Ich bin gespannt, was ich darauf für eine Antwort erhalte.
2flame4colt15.10.17 12:02
ich kopiere hier jetzt einfach mal die Antwort von meinem Projektleiter rein:
Hallo Herr XXX,
es gibt sicherlich viele unterschiedliche Ansichten zu den geforderten Brandschutzschaltern.
Sie haben Recht, in dem Sie sagen es besteht keine Pflicht nach Landesbauordnung,
der Versorger fordert eine Anlage nach Anerkannten Regeln der Technik, dies bedeutet das die Elektro Anlage bei Fertigstellung und Inbetriebnahme nach den gültigen VDE Richtlinien erstellt sein muss.
(Diese fordert den Einbau von Brandschutzschaltern ab 18.12.2017)
Die Verweigerung einer Inbetriebnahme durch den Versorger vor Ort, und somit ein komplett Umbau des Zählerkasten, wäre im Zuge der Fertigstellung ein noch deutlich größerer und Kostenintensiver Aufwand.
Wenn Sie auf den Brandschutzschalter seitens Weberhaus verzichten wollen, müsste das Gewerk Elektro in Eigenleistung ausgeführt werden. (Ich denke das diese Option bei anderen Herstellern die sogenannte „Wahl“ auf Brandschutzschaltern ist, oder das Haus bis zum 18.12.17 fertig gestellt wird.)
Auch für Weberhaus bedeutet dies ein enormer Mehraufwand und Kosten, die Pauschalisierten 1845€ beziehen sich auf ein Angebot seitens Weberhaus an seine Bauherren um die Verärgerung in Grenzen zu halten,
die tatsächlichen Kosten liegen noch deutlich über dem.
_________________________________________________________
ich habe ihm geantwortet, dass ich dann nicht verstehe, warum mir beim Kauf eines Weberhauses im Preis ein Sicherungskasten angeboten wird, der NICHT Stand der Technik ist und ich deshalb Aufpreispflichtig die Schalter erneuern lassen muss.
An deren Stelle hätte ich das einfach auf den Hauspreis darauf geschlagen und dem Käufer direkt von Anfang an gesagt: wir müssen das ab jetzt so bauen.
Dann wüsste der Bauherr von Anfang an, was auf ihn zukommt und weiß ganz genau: Ok, er kauft das Haus und ist auf den Stand der Technik, oder er lässt es bleiben.
Ich kaufe ein Haus und 6 Monate nach meiner Unterschrift wird mir gesagt, dass das was ich gekauft habe gar nicht Stand der Technik ist, ich müsse jetzt noch knapp 2.000€ mehr ausgeben.
Das finde ich unverschämt. Weberhaus ist Marktführer, die verprellen sich doch so ihre Kunden..
Habe ihm das genauso gesagt, auf die Antwort warte ich bis heute..
Hallo Herr XXX,
es gibt sicherlich viele unterschiedliche Ansichten zu den geforderten Brandschutzschaltern.
Sie haben Recht, in dem Sie sagen es besteht keine Pflicht nach Landesbauordnung,
der Versorger fordert eine Anlage nach Anerkannten Regeln der Technik, dies bedeutet das die Elektro Anlage bei Fertigstellung und Inbetriebnahme nach den gültigen VDE Richtlinien erstellt sein muss.
(Diese fordert den Einbau von Brandschutzschaltern ab 18.12.2017)
Die Verweigerung einer Inbetriebnahme durch den Versorger vor Ort, und somit ein komplett Umbau des Zählerkasten, wäre im Zuge der Fertigstellung ein noch deutlich größerer und Kostenintensiver Aufwand.
Wenn Sie auf den Brandschutzschalter seitens Weberhaus verzichten wollen, müsste das Gewerk Elektro in Eigenleistung ausgeführt werden. (Ich denke das diese Option bei anderen Herstellern die sogenannte „Wahl“ auf Brandschutzschaltern ist, oder das Haus bis zum 18.12.17 fertig gestellt wird.)
Auch für Weberhaus bedeutet dies ein enormer Mehraufwand und Kosten, die Pauschalisierten 1845€ beziehen sich auf ein Angebot seitens Weberhaus an seine Bauherren um die Verärgerung in Grenzen zu halten,
die tatsächlichen Kosten liegen noch deutlich über dem.
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ich habe ihm geantwortet, dass ich dann nicht verstehe, warum mir beim Kauf eines Weberhauses im Preis ein Sicherungskasten angeboten wird, der NICHT Stand der Technik ist und ich deshalb Aufpreispflichtig die Schalter erneuern lassen muss.
An deren Stelle hätte ich das einfach auf den Hauspreis darauf geschlagen und dem Käufer direkt von Anfang an gesagt: wir müssen das ab jetzt so bauen.
Dann wüsste der Bauherr von Anfang an, was auf ihn zukommt und weiß ganz genau: Ok, er kauft das Haus und ist auf den Stand der Technik, oder er lässt es bleiben.
Ich kaufe ein Haus und 6 Monate nach meiner Unterschrift wird mir gesagt, dass das was ich gekauft habe gar nicht Stand der Technik ist, ich müsse jetzt noch knapp 2.000€ mehr ausgeben.
Das finde ich unverschämt. Weberhaus ist Marktführer, die verprellen sich doch so ihre Kunden..
Habe ihm das genauso gesagt, auf die Antwort warte ich bis heute..
Bau-Schmidt15.10.17 12:44
Wie viele Brandschutzschalter bekommst du denn? Sollten es mehr als 15 sein halte ich den Preis noch für okay. Ein Brandschutzschalter braucht 2 Platzeinheiten und eine Sicherung nur 1 Platzeinheit. Der Zählerschrank könnte des vielleicht auch größer werden.
2flame4colt15.10.17 22:39
Weberhaus kommt mir im Preis ja gute 1.000 € entgegen. Das ist natürlich sehr nett, da die Schalter in meinem Fall wohl zusammen 3.000 € kosten würden. Wie viele das sind hat man mir leider nicht gesagt, das werde ich wohl erst in einem halben Jahr erfahren, wenn das Haus steht.
Es geht mir hier mehr um das Prinzip:
- Du unterschreibst für ein nagelneues Haus und ein halbes Jahr später wird dir von deinem eigenen Bauträger gesagt, dass das was du gekauft hast ( und was ja noch nicht mal steht, sondern noch immer in Planung ist) nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und ich nun eine Zuzahlung von eigentlich 3.000 € leisten müsste. Da Weberhaus aber gnädig ist, übernehmen sie gut 1.000 € davon, so dass nur noch knapp 2.000 € an mir hängen bleiben..
Brandschutzschalter hin oder her - das ist der falsche Weg!
Es geht mir hier darum, wie mit mir als Kunde umgegangen wird. Und das finde ich in dieser Situation alles andere als glücklich.
Wenn man mir ein Haus anbietet und ich mich nicht in der Angebotsfrist, sondern erst ein paar Wochen später dafür entscheide und das Haus aufgrund der Brandschutzschalter 2 oder 3.000 € teurer wird, dann schaue ich vielleicht kurz blöd, aber ich weiß Bescheid, bevor ich unterschreibe und komme damit klar.
Aber der Fall wie es bei mir abgelaufen ist, geht in meinen Augen gar nicht. Ich hoffe, dass das die einzige böse Überraschung geblieben ist, mit der restlichen Planung bin ich bei Weberhaus nämlich sehr zufrieden bisher.
Es geht mir hier mehr um das Prinzip:
- Du unterschreibst für ein nagelneues Haus und ein halbes Jahr später wird dir von deinem eigenen Bauträger gesagt, dass das was du gekauft hast ( und was ja noch nicht mal steht, sondern noch immer in Planung ist) nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und ich nun eine Zuzahlung von eigentlich 3.000 € leisten müsste. Da Weberhaus aber gnädig ist, übernehmen sie gut 1.000 € davon, so dass nur noch knapp 2.000 € an mir hängen bleiben..
Brandschutzschalter hin oder her - das ist der falsche Weg!
Es geht mir hier darum, wie mit mir als Kunde umgegangen wird. Und das finde ich in dieser Situation alles andere als glücklich.
Wenn man mir ein Haus anbietet und ich mich nicht in der Angebotsfrist, sondern erst ein paar Wochen später dafür entscheide und das Haus aufgrund der Brandschutzschalter 2 oder 3.000 € teurer wird, dann schaue ich vielleicht kurz blöd, aber ich weiß Bescheid, bevor ich unterschreibe und komme damit klar.
Aber der Fall wie es bei mir abgelaufen ist, geht in meinen Augen gar nicht. Ich hoffe, dass das die einzige böse Überraschung geblieben ist, mit der restlichen Planung bin ich bei Weberhaus nämlich sehr zufrieden bisher.
tomtom7916.10.17 09:32
Du bist meiner Meinung nach im Recht und ich würde das persönliche Gespräch suchen.
Bei uns hat der Architekt die 2 Kontrollierte-Wohnraumlüftung für die Einliegerwohnung "vergessen" laut irgend einem Gesetzt müssen diese getrennt regelbar sein. 4000 Euro kosten extra, ich war nicht bereit diese zuzahlen, da schon vor der Unterschrift die Einliegerwohnung geplant war. Der Architekt hat 50% übernommen, Rest dann als Gutschrift für die Bemusterung, das war dann von mir aus okay.
Bei uns hat der Architekt die 2 Kontrollierte-Wohnraumlüftung für die Einliegerwohnung "vergessen" laut irgend einem Gesetzt müssen diese getrennt regelbar sein. 4000 Euro kosten extra, ich war nicht bereit diese zuzahlen, da schon vor der Unterschrift die Einliegerwohnung geplant war. Der Architekt hat 50% übernommen, Rest dann als Gutschrift für die Bemusterung, das war dann von mir aus okay.
ypg16.10.17 10:09
Es ist immer ärgerlich, wenn der Hausbau teurer kommt. In Deinem Fall sind es Vorgaben der Technik, die sich in der Wartezeit ergeben haben.
Das kann auch in anderen Bereichen vorkommen. Davor ist wohl keiner gefeit - auch nicht eine Baufirma.
Einer guter und wichtiger Punkt für diesen Thread
Das kann auch in anderen Bereichen vorkommen. Davor ist wohl keiner gefeit - auch nicht eine Baufirma.
Einer guter und wichtiger Punkt für diesen Thread
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