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ᐅ Wann ist ein Hang ein Hang? Keller vs. Bodenplatte


Erstellt am: 23.06.2017 00:17

Bobinho 23.06.2017 00:17
Hallo zusammen,

zur Zeit suchen meine Familie und ich ein Grundstück. In einem in Frage kommendem Neubaugebiet, dessen Grundstücksverkauf bald starten wird, habe ich ein paar Stellen (Grundstücke sind noch nicht offiziell vermessen) entdeckt, die uns sehr gut gefallen würden. Allerdings bringen alle diese Stellen ein mehr oder weniger großes Gefälle mit sich.
Anbei einen Screenshot aus dem Bebauungsplan, welcher ein paar Höhenangaben besitzt, zur Bodenbeschaffenheit liegen mir noch keine Unterlagen vor

Im oberen Teil erkennt man, dass die Grundstücke ein Gefälle von ca. 4m auf 20m haben werden, je weiter unten man schaut, desto weniger wird das Gefälle.

Eigentlich wollen wir ohne Keller auf Bodenplatte bauen (Kostengründe). Dazu ergeben sich folgende Fragen, über deren Beantwortung ich mich sehr freuen würde

- Ist dies im oberen Bereich zu im Rahmen bleibenden Mehrkosten im Vergleich zu einem ebenerdigen Grundstück möglich?
- Im unteren Bereich?
- Damit ich nicht nächste Woche den gleichen Thread mit anderen Grundstücken aufmachen muss, wie viel Gefälle darf ein Grundstück haben, bevor die Mehrkosten für Bodenplatte überhand nehmen und man einen Keller bauen sollte?
- Kann man die Mehrkosten irgendwie jetzt schon grob definieren (z.B. können wir guten Gewissens von Lehmboden ausgehen)?
- Würde der Bau eines Keller, ggf. offen/halboffen im Hang nennenswerte Mehrkosten im Vergleich zu einem Keller auf flachem Bauland erzeugen?
- Ich sollte vor dem Kauf ein Bodengutachten anfertigen lassen, nehme ich an? Ein Gutachten aus der Nähe ist nicht ausreichend?

Vielen Dank im voraus!

Bobinho

11ant 23.06.2017 02:10
Bobinho schrieb:
m oberen Teil erkennt man, dass die Grundstücke ein Gefälle von ca. 4m auf 20m haben werden,
Gehen wir von in etwa Gleichmäßigkeit dieses Gefälles aus, und von etwa 8 bis 12 m Haustiefe, dann würde das einen Höhenunterschied Straßenseite / Gartenseite von 1,60 bis 2,40 m ausmachen. Bei einem Starkregen wirst Du die Haustür nicht unter Geländeniveau haben wollen, und auch Abwasser nicht aufwendig in den Kanal heben. Also wirst Du eher sogar mehr als weniger als die genannte Höhe von Deiner Bodenplatte abwärts gehen (da der Fußboden des EG mindestens auf der oberen Höhe liegen wird). Zwischen diese Wände dann keinen genutzten Raum zu bauen, wäre wohl schon nahezu Verschwendung.

Umgekehrt gibt dieses Gefälle schon eine ganz nette oberirdische Höhe der Talseite her, die das Untergeschoss auch für Wohn- oder Schlafräume nutzbar macht. Also daß da eines hinkommen wird müssen, hat wie jede Medaille zwei Seiten.

tomtom79 23.06.2017 05:18
Ca 6 m auf 20meter Höhenunterschied ist sehr viel. Ohne Keller und Stützwände wirst du nicht auskommen. Ne Bodenplatte allein reicht da nicht du musst den Hang abfangen. Also brauchst du locker 30000k extra wenn nicht sogar mehr.

Bei uns sind auf ca 22 Meter 3 Meter unterschied und haben auf der Haustürseite mit 4 Meter langen L Steinen arbeiten müssen. Haben aber bewußt mit Keller gebaut damit der kein dunkles Loch wird.

Nordlys 23.06.2017 09:40
Wenn Du Kosten im Auge hast: So eben wie möglich. So wenig Gefälle wie möglich.
Ich geb Dir ein Beispiel: Unser Boden: Mutterboden, darunter lehmig und kiesig. Unser Grundstück: 30 m tief an der grössten Stelle, an der schmalsten 24m. Steigung von Strasseniveau zum hinteren Pfosten, 1,2m. Steigung im Hausbereich, Haus 10.5m breit, - 1m, Haus 5 m hinter Straßengrenze. . Bodenplatte so gelegt, das wir vorne 0,5 raus, hinten 0,5 rein ins Land. Ausgemittelt. Mehrkosten Erdarbeiten rund 6500,- Euro.
Daraus folgt: Bei Deinen Gefälleangabe wird es deutlich mehr aufzuschütten oder abzugraben geben.
Bau also so eben wie möglich. Karsten

11ant 23.06.2017 14:45
tomtom79 schrieb:
Ne Bodenplatte allein reicht da nicht du musst den Hang abfangen. Also brauchst du locker 30000k extra wenn nicht sogar mehr.
Abgesehen davon, daß ich für so viel (auch kostenmäßigen) Aufwand "unter dem Haus" auch im Gegenzug Raum würde haben wollen: ich käme nicht auf die Idee, im wahrsten Wortsinn darauf zu bauen, daß mir eine Stützmauer eine Halbwurt unter meiner Bodenplatte im Zaum und damit die Bodenplatte im "Wasser" hält.

Hanggrundstück und Bodenplattenhaus (bzw. umgekehrt) passen nicht zusammen. Auf dem geschilderten Grundstück sehe ich nur den Weg, mit Keller zu bauen; bzw. umgekehrt ein Bodenplattenhaus nur auf einem anderen Grundstück.

Jeder Aufwand, auf diesem Grundstück ohne Keller auszukommen, wird m.E. mindestens kostenmäßig nicht lohnen. Das würde ein Pyrrhussieg.

Bobinho 23.06.2017 22:57
Hallo Leute, vielen Dank soweit. Ich sehe ein, dass dieses Grundstück mit seinen 20% Gefälle nur mit Keller sinnvoll bebaubar ist. Auch der Hinweis mit dem Geländeniveau ist interessant, hatte ich so noch gar nicht berücksichtigt. Ich bin übrigens auch nicht gänzlich gegen einen Keller - ganz im Gegenteil, im Hang hätte ich gerne einen solchen - scheue mich aber etwas davor, da hier lt. Aussagen einiger Bekannten die größten finanziellen Risiken liegen.

Kann mir denn jemand sagen, was es mich ungefähr (also wirklich nur ganz grob und gerne großzügig) kosten würde einen Wohnkeller dort zu bauen? Wir können von einem Lehmboden ausgehen. Mich interessieren alle Kosten ohne Erschließung, so dass ich danach mit einem Preis für Oberkante Bodenplatte / Keller weiterkalkulieren kann?

Übrigens, wenn 20% Gefälle zu viel für eine Bodenplatte sind, wie viel darf es denn sein? 10%? 5%? 5% aber nur bei einer Steigung ab Straße wg. Geländeniveau?

:
Wenn ich dich richtig verstehe habt Ihr eine Steigung von ca. 0,8m auf 10,5m, was lt. meinem schlauen Rechner ca. 7,6 % entspricht. Kommt das hin oder habe ich dich missverstanden?

6500€ Mehrkosten sind natürlich immer ärgerlich, halte ich persönlich aber für noch vertretbar (im Vergleich zu einem Keller). Ich nehme aber an, dass auch die Mehrkosten nicht während der Planung aufgezeigt wurden? Darf man fragen, wo ihr summa summarum für die Bodenplatte preislich herausgekommen seit?

Viele Grüße

Bobinho
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