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Vertrag für Kellerbau - gemauert

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Es gibt Neuigkeiten.

Der Keller muss nicht, ist aber wohl wirtschaftlich sinnvoll weil:
Das Grundstück war Teil einer alten Deponie für Hausmüll aus den 50ern.
Der Hausmüll wurde verbrannt und dann eben auf vielen Flächen verteilt. Unter anderem auf dem Gebiet.

Jetzt sagt die Stadt: Wenn ihr da etwas bauen wollt, geht das nicht auf aufgeschütteten Boden, der dort früher nicht lag. Daher muss alles worauf ein Haus gestellt werden soll, komplett ausgeschachtet und auf eine Deponie verbracht werden.

Ein Tiefbauer des GU hat das bereits geschätzt und meinte bevor man das Loch dann wieder auffüllt, verdichtet und eine Bodenplatte drauf macht, kommt es genauso teuer einen Keller zu bauen.

Näheres soll aber das Bodengutachten nach Grundstückskauf ergeben. Was wie in welcher Form nötig ist und Sinn macht.



Warum hältst du nichts von Betonkellern?
Die Aussage des GU lautet: Können wir machen, aber Beton schwitzt. Daher macht auch keine Styropordämmung Sinn, die dann wegfaulen würde.
Ein gemauerter Keller würde aus den 36,5 cm Porenbeton gemauert und ist daher quasi schon "gedämmt".
Ja viel Spaß .... wir finden dich dann in einem Jahr im Unterforum Mängel wieder ...
Lies dir doch selber mal was
Über schwarze und weiße Wanne durch ... so einen Quatsch hab ich echt selten gehört !!!
Mein Beton Keller is Knochen trocken u natürlich nicht mit Styropor gedämmt sondern mit XPS , wer schlägt dir denn so einen scheiss vor ???
 
Wir werden ein Bodengutachten nach dem Grundstückskauf beauftragen.
Davon würde ich dir unbedingt abraten. Tut euch selbst einen gefallen und lasst das Bodengutachten VORHER machen.. Wenn da irgendwelche ungeahnten Überraschungen auf euch zukommen, kann das finanziell ein richtiges Loch ins Budget reißen. Wir haben unser GS auch ohne aktuellen Bodengutachten gekauft, da der Vorbesitzer leider nur noch Bruchteile eines zig Jahre alten Berichtes hatte, wo aber nichts weiter auffälliges stand.

Jetzt haben wir ein eigenes Gutachten erstellen lassen und ich kann dir sagen, mir persönlich ging die Düse, dass da evtl. wer weiß was auf dem GS liegt und uns mehrere tsd. Euro Entsorgung kosten könnte..
 
Der bisherige Grundstückseigentümer sichert zu, alle Deponiemehrkosten, die aus dem Boden entstehen zu übernehmen. Das wird auch in den Notarvertrag aufgenommen.

Ich halte das für fair.

Es gab bereits Bodengutachten. Allerdings für die Gesamtgrundstücksfläche. - Sie wird noch mal geteilt. Daher noch keins für genau die Fläche, auf der das Haus später stehen soll.

Auch die Stadt hat eins angefertigt, bevor sie das Grundstück als Bauland ausgewiesen hat.

Lauf Bericht der Stadt handelt es sich um eine "... Fläche für die Landwirtschaft ..."
und "... ehemalige Deponiefläche für Hausmüll, Schlacken, Aschen, Bauschutt und Bodenaushub ... "

Früher wurde ein natürlicher Bach unter die Erde verlegt. Im Zuge der Renaturierung haben sie ihn wieder offen gelegt und dabei "...
sei ein Großteil der Altablagerung beseitigt und ordnungsgemäß entsorgt worden. " (90er Jahre)

Außerdem steht im Feststellungsverfahren (2015) : das Grundstück fällt unter " ... Klasse 2 - keine Gefahr bei derzeitiger / planungsrechtlicher Nutzung ..." im Altlastenverzeichnis.

Klingt für mich nicht wie ein Traum von Boden, aber jetzt auch nicht super schlimm.
Zumal das nicht das erste Grundstück dort ist. In der Gegend - die komplett unter die oben genannten Umstände fällt - stehen mehrere Dutzend Ein- und Mehrfamilienhäuser - unterschiedlichen Alters.

Ja viel Spaß .... wir finden dich dann in einem Jahr im Unterforum Mängel wieder ...
Lies dir doch selber mal was
Über schwarze und weiße Wanne durch ... so einen Quatsch hab ich echt selten gehört !!!
Mein Beton Keller is Knochen trocken u natürlich nicht mit Styropor gedämmt sondern mit XPS , wer schlägt dir denn so einen scheiss vor ???
Ich habe mich hier falsch ausgedrückt. Entschuldige. Ich ging von Styropor aus. Der Unterschied zu Styrodur war mir nicht geläufig. Tatsächlich war einfach nur "Dämmung" gemeint.

Ich habe das Gefühl, wir kommen vom Thema ab.
Mir würde es helfen etwas über Kellerbau zu erfahren :)
Ich bin von unterschiedlichen Meinungen verunsichert.
Zumal es ja auch nicht _die_"weiße Wanne" zu geben scheint. Sondern eher abhängig von den jeweiligen Lastfällen ist.

Also:
Angeboten wird entweder ein gemauerter Keller mit Bitumen verschweißt.
Oder auf Wunsch ein Betonkeller "Weiße Wanne", der vermutlich kostenneutral - oder mit geringem Aufpreis - realisiert werden kann.
Oder eine Bodenplatte, die vermutlich durch die Ausschachtungs- und Aufschüttarbeiten die selben Kosten wie ein Keller verursacht.

Die Arbeiten werden von einem TÜV MA ("Baubegleitung") begleitet. Im Angebot ist beschrieben: "Phase II. Sichtung und Prüfung der Kellerabdichtung vor Baugrubenverfüllung".

Worauf sollte ich bei den Angeboten und Gesprächen achten?
Halten gemauerte Keller jetzt über Jahrzehnte der Bodenfeuchtigkeit stand? Worauf kann ich bei Erstellung als Bauherr achten?
Dasselbe für Betonkeller: "Schwitzen" diese und verursachen ein feuchtes Klima?
Auch hier: Worauf kann ich bei der Erstellung achten? Ich kann mir vorstellen, dass wenn diese Risse bekommen/haben, eher das Wasser durchlassen, als ein mit Bitumen versiegeltes Mauerwerk?
 
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Davon würde ich dir unbedingt abraten. Tut euch selbst einen gefallen und lasst das Bodengutachten VORHER machen..
Das ist eine Überlegung wert.

Allerdings ist das Bodengutachten im Werkvertrag enthalten. Würden wir es vorher machen lassen, müssten wir es damit 2x bezahlen.
Und wir kennen noch gar nicht die genaue Fläche des Hauses: Das Grundstück wird geteilt und damit noch einmal vermessen...

Hättest du es auch unter unseren aktuellen Umständen gemacht? -> Verkäufer übernimmt eventuelle Mehrkosten für Bodenaushub.

(Kannst du sagen, wo genau das ist? Ggfs. auch per PN, wenn du das nicht öffentlich sagen möchtest. Bau auf einer Deponie kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.)

mfg
Ich habe zu wenige Posts für PNs. Daher: Suche einfach nach 106212 weststr begruendung . Dies müsste zur genannten Satzung der Stadt führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube du verwechselst Baugrundgutachten mit Bodengutachten. Ersteres ist für die Gründung des Hauses wichtig, letzteres bestimmt (u.a.) die Menge an Fremd-/Schadstoffen im Boden und wird für die Entsorgung des Aushubs benötigt. Deinem Bauunternehmen ist Sondermüll im Boden egal, so lange er tragfähig genug ist. Du wirst den Aushub dann aber ggf. nicht mehr los, weil ihn keiner abnimmt oder aber du zahlst >100€ pro Tonne Material.
 
Der bisherige Grundstückseigentümer sichert zu, alle Deponiemehrkosten, die aus dem Boden entstehen zu übernehmen. Das wird auch in den Notarvertrag aufgenommen.

Ich halte das für fair.

Es gab bereits Bodengutachten. Allerdings für die Gesamtgrundstücksfläche. - Sie wird noch mal geteilt. Daher noch keins für genau die Fläche, auf der das Haus später stehen soll.

Auch die Stadt hat eins angefertigt, bevor sie das Grundstück als Bauland ausgewiesen hat.

Lauf Bericht der Stadt handelt es sich um eine "... Fläche für die Landwirtschaft ..."
und "... ehemalige Deponiefläche für Hausmüll, Schlacken, Aschen, Bauschutt und Bodenaushub ... "

Früher wurde ein natürlicher Bach unter die Erde verlegt. Im Zuge der Renaturierung haben sie ihn wieder offen gelegt und dabei "...
sei ein Großteil der Altablagerung beseitigt und ordnungsgemäß entsorgt worden. " (90er Jahre)

Außerdem steht im Feststellungsverfahren (2015) : das Grundstück fällt unter " ... Klasse 2 - keine Gefahr bei derzeitiger / planungsrechtlicher Nutzung ..." im Altlastenverzeichnis.

Klingt für mich nicht wie ein Traum von Boden, aber jetzt auch nicht super schlimm.
Zumal das nicht das erste Grundstück dort ist. In der Gegend - die komplett unter die oben genannten Umstände fällt - stehen mehrere Dutzend Ein- und Mehrfamilienhäuser - unterschiedlichen Alters.



Ich habe mich hier falsch ausgedrückt. Entschuldige. Ich ging von Styropor aus. Der Unterschied zu Styrodur war mir nicht geläufig. Tatsächlich war einfach nur "Dämmung" gemeint.

Ich habe das Gefühl, wir kommen vom Thema ab.
Mir würde es helfen etwas über Kellerbau zu erfahren :)
Ich bin von unterschiedlichen Meinungen verunsichert.
Zumal es ja auch nicht _die_"weiße Wanne" zu geben scheint. Sondern eher abhängig von den jeweiligen Lastfällen ist.

Also:
Angeboten wird entweder ein gemauerter Keller mit Bitumen verschweißt.
Oder auf Wunsch ein Betonkeller "Weiße Wanne", der vermutlich kostenneutral - oder mit geringem Aufpreis - realisiert werden kann.
Oder eine Bodenplatte, die vermutlich durch die Ausschachtungs- und Aufschüttarbeiten die selben Kosten wie ein Keller verursacht.

Die Arbeiten werden von einem TÜV MA ("Baubegleitung") begleitet. Im Angebot ist beschrieben: "Phase II. Sichtung und Prüfung der Kellerabdichtung vor Baugrubenverfüllung".

Worauf sollte ich bei den Angeboten und Gesprächen achten?
Halten gemauerte Keller jetzt über Jahrzehnte der Bodenfeuchtigkeit stand? Worauf kann ich bei Erstellung als Bauherr achten?
Dasselbe für Betonkeller: "Schwitzen" diese und verursachen ein feuchtes Klima?
Auch hier: Worauf kann ich bei der Erstellung achten? Ich kann mir vorstellen, dass wenn diese Risse bekommen/haben, eher das Wasser durchlassen, als ein mit Bitumen versiegeltes Mauerwerk?
Hast du nach den Begriffen gegoogelt die ich vorgeschlagen hatte ? Wenn du die weiße Wanne auch noch für einen geringen Aufpreis bekommst was
Überlegst du dann noch ? Wenn dir einer zum geringen Aufpreis nen bmw bietet statt nem Fiat denkst du doch auch nicht nach ???
Weiße Wanne u du hast für
Immer Ruhe ...und dass da nix schwitzt hatte ich dir auch schon beantwortet ... und wir haben das Schlafzimmer in dem Keller !!!
Die baufeuchte muss halt raus , muss sie bei Ziegel aber auch ... immer gut lüften und im Sommer aufpassen mit dem Taupunkt oder gleich ne Lüftung .
 
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