Moin zusammen! 🙂
Nachdem ihr uns durch euer reichliches Feedback glücklicherweise davor bewahrt habt, eine dunkle Zwergenhöhle zu bauen und wir daraufhin ja nochmal komplett von vorne angefangen haben grundrisstechnisch, sind wir nun endlich soweit: Die Baubeginnanzeige liegt beim Bauamt *jubel* Jetzt heißt es also vier Wochen warten und dann könnte es schon losgehen.
Untenstehend die finalen Grundrisse, Ansichten und Schnitte. Dazu auch der Lageplan unseres Hauses auf unserem Grundstück. Das hier ist der Link zu unserem Grundriss-Thread: https://www.hausbau-forum.de/threads/grundrissplanung-efh-massivholzbauweise-140qm-in-niedersachsen.44745/
Falls Interesse besteht, könnte ich hier aus diesem Thread ja ein kleines "Baubegleitbuch" machen... Da wir ja nun nicht schlüsselfertig mit GU bauen, gibt es sicherlich einige Katastrophen, die vermeidbar gewesen sein werden, aber das gehört ja auch irgendwie dazu… 😀 Wir würden uns in jedem Falle über Feedback freuen und haben im Verlauf des Baus sicherlich noch die ein oder andere Frage, bei der wir eure Hilfe benötigen… 🙂
Kurz zu unserem Projekt:
Wir (m37, w30 und klein-m6) träumen von einem gemütlichen Eigenheim und hatten das Glück, im Mai 2022 über die Stadt ein Grundstück in einem Neubaugebiet ein Dorf weiter zu bekommen. Die brutale Preisrakete und die Materialknappheit haben uns eigentlich schon aufgeben lassen, aber im November haben wir uns nochmal intensiv damit beschäftigt, was wir wirklich wollen. Das Budget ist endlich, die Zeiten unberechenbar, die Zinsen natürlich viel höher, als wir gerne hätten… Aber unter dem Strich stand fest: Mit viel Eigenleistung wollen wir es dennoch wagen. Jetzt oder nie wieder und wenn, dann soll es etwas sein mit Wohlfühlfaktor. Wer unseren Grundriss-Thread gelesen hat, weiss: Wir werden ein Holzhaus bauen. Der Wandaufbau: Innen 10.0x21.8 cm Fichtenbohle – 20.0cm Zelluloseeinblasdämmung – 5.8cm Fichtenpaneele als Außenverschalung = KfW40, das war uns wichtig. Das Haus hat umlaufend einen Dachüberstand von einem Meter. Aufdachdämmung, Sichtdachstuhl und *leider* gemäß Bebauungsplan nur eine erlaubte Traufhöhe von 4,00 Metern, was uns im Verlauf sehr stark herausgefordert hat als Erstbauherren... 🙁 Wir glauben aber, nun eine Lösung gefunden zu haben, in der unser OG trotz der nur 30cm Kniestock dennoch vernünftig nutzbar sein wird durch das Südzwerchhaus für die Kinderzimmer und im Norden für die Treppe.
Aktuell sieht unser Plan wie folgt aus (in der Praxis kann man vermutlich überall 1-3 Monate dran hängen 😀):
Erdarbeiten bis Ende September (habe da noch keinen festen Termin) und im Anschluss direkt die Bodenplatte – beides koordiniere ich selber. Dann kommt der Hausbauer Ende Oktober und stellt in 4-5 Wochen das gesamte Haus auf (Wände, Decken, Dachstuhl incl Dämmung, Fenster, Haustür), sodass wir uns dann um den gesamten Innenausbau (Elektro, Sanitär, Heizung) weitgehend selber kümmern in engem Austausch mit Fachbetrieben. Dann fehlen noch Dachpfannen und Photovoltaik, Estricharbeiten und die Fußböden – an den Innenwänden muss nichts gemacht werden, die bleiben naturbelassen. Alles was mit Draußen zu tun hat kommt später und dann in dem Umfang, was das Budget dann (hoffentlich) noch hergibt. Ostern wollen wir einziehen (ja, ihr dürft jetzt lachen :p) aber ohne ambitionierte Ziele wird man auch nicht fertig, abgesehen davon werden wir sehr schnell schon einen großen Kreditbetrag abgerufen haben, sodass uns dann auch die Doppelbelastung noch zusätzlich im Nacken sitzen wird.
Auf jeden Fall ist es schon jetzt das mit Abstand aufregendste, anstrengendste und nervenaufreibendste Projekt, das wir je hatten – und leider stehen wir erst ganz am Anfang 😀









Nachdem ihr uns durch euer reichliches Feedback glücklicherweise davor bewahrt habt, eine dunkle Zwergenhöhle zu bauen und wir daraufhin ja nochmal komplett von vorne angefangen haben grundrisstechnisch, sind wir nun endlich soweit: Die Baubeginnanzeige liegt beim Bauamt *jubel* Jetzt heißt es also vier Wochen warten und dann könnte es schon losgehen.
Untenstehend die finalen Grundrisse, Ansichten und Schnitte. Dazu auch der Lageplan unseres Hauses auf unserem Grundstück. Das hier ist der Link zu unserem Grundriss-Thread: https://www.hausbau-forum.de/threads/grundrissplanung-efh-massivholzbauweise-140qm-in-niedersachsen.44745/
Falls Interesse besteht, könnte ich hier aus diesem Thread ja ein kleines "Baubegleitbuch" machen... Da wir ja nun nicht schlüsselfertig mit GU bauen, gibt es sicherlich einige Katastrophen, die vermeidbar gewesen sein werden, aber das gehört ja auch irgendwie dazu… 😀 Wir würden uns in jedem Falle über Feedback freuen und haben im Verlauf des Baus sicherlich noch die ein oder andere Frage, bei der wir eure Hilfe benötigen… 🙂
Kurz zu unserem Projekt:
Wir (m37, w30 und klein-m6) träumen von einem gemütlichen Eigenheim und hatten das Glück, im Mai 2022 über die Stadt ein Grundstück in einem Neubaugebiet ein Dorf weiter zu bekommen. Die brutale Preisrakete und die Materialknappheit haben uns eigentlich schon aufgeben lassen, aber im November haben wir uns nochmal intensiv damit beschäftigt, was wir wirklich wollen. Das Budget ist endlich, die Zeiten unberechenbar, die Zinsen natürlich viel höher, als wir gerne hätten… Aber unter dem Strich stand fest: Mit viel Eigenleistung wollen wir es dennoch wagen. Jetzt oder nie wieder und wenn, dann soll es etwas sein mit Wohlfühlfaktor. Wer unseren Grundriss-Thread gelesen hat, weiss: Wir werden ein Holzhaus bauen. Der Wandaufbau: Innen 10.0x21.8 cm Fichtenbohle – 20.0cm Zelluloseeinblasdämmung – 5.8cm Fichtenpaneele als Außenverschalung = KfW40, das war uns wichtig. Das Haus hat umlaufend einen Dachüberstand von einem Meter. Aufdachdämmung, Sichtdachstuhl und *leider* gemäß Bebauungsplan nur eine erlaubte Traufhöhe von 4,00 Metern, was uns im Verlauf sehr stark herausgefordert hat als Erstbauherren... 🙁 Wir glauben aber, nun eine Lösung gefunden zu haben, in der unser OG trotz der nur 30cm Kniestock dennoch vernünftig nutzbar sein wird durch das Südzwerchhaus für die Kinderzimmer und im Norden für die Treppe.
Aktuell sieht unser Plan wie folgt aus (in der Praxis kann man vermutlich überall 1-3 Monate dran hängen 😀):
Erdarbeiten bis Ende September (habe da noch keinen festen Termin) und im Anschluss direkt die Bodenplatte – beides koordiniere ich selber. Dann kommt der Hausbauer Ende Oktober und stellt in 4-5 Wochen das gesamte Haus auf (Wände, Decken, Dachstuhl incl Dämmung, Fenster, Haustür), sodass wir uns dann um den gesamten Innenausbau (Elektro, Sanitär, Heizung) weitgehend selber kümmern in engem Austausch mit Fachbetrieben. Dann fehlen noch Dachpfannen und Photovoltaik, Estricharbeiten und die Fußböden – an den Innenwänden muss nichts gemacht werden, die bleiben naturbelassen. Alles was mit Draußen zu tun hat kommt später und dann in dem Umfang, was das Budget dann (hoffentlich) noch hergibt. Ostern wollen wir einziehen (ja, ihr dürft jetzt lachen :p) aber ohne ambitionierte Ziele wird man auch nicht fertig, abgesehen davon werden wir sehr schnell schon einen großen Kreditbetrag abgerufen haben, sodass uns dann auch die Doppelbelastung noch zusätzlich im Nacken sitzen wird.
Auf jeden Fall ist es schon jetzt das mit Abstand aufregendste, anstrengendste und nervenaufreibendste Projekt, das wir je hatten – und leider stehen wir erst ganz am Anfang 😀
P
Pinkiponk26.07.23 17:00ypg schrieb:
Und warum hat er das? Weil er Deine Projekte umsetzen muss 🙂Na, das möchte ich gerne noch lernen, von Dir liebe ypg, ;-) wie ich meinen Mann dazu motivieren kann, meine Projekte umzusetzen. Ich beklage mich schon dauernd, dass er bei fremden Damen immer den Retter in der Not gibt und ich kann gucken, wie ich mich abrackere. ;-)11ant schrieb:
Viel Werkzeug, aber keine Wasserwaage, wohlgemerkt ;-)Ich stehe auf der Leitung. 🙂Pinkiponk schrieb:
Na, das möchte ich gerne noch lernen, von Dir liebe ypg, ;-) wie ich meinen Mann dazu motivieren kann, meine Projekte umzusetzen. Ich beklage mich schon dauernd, dass er bei fremden Damen immer den Retter in der Not gibt und ich kann gucken, wie ich mich abrackere. ;-)Uih, dann geht es Dir so wie mir :pypg schrieb:
Uih, dann geht es Dir so wie mir :pAlso... Meiner setzt meistens seine eigenen Ideen um mit seinem Haufen Geraffel - die allerdings oft auch meinem Geschmack entsprechen. 😎 Letztes Jahr zu Weihnachten zB gabs eine richtig tolle selbstgemachte Stehlampe aus einem alten Eichenbalken 🙂
Pinkiponk schrieb:
Ich stehe auf der Leitung.So lange Du gerade stehst ... ich bilde mir mich zu erinnern ein, er habe einen schiefen Blick für das Gefälle Eures Geländes 🙂https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Uns wurde gestern schriftlich vom Bauamt mitgeteilt, dass unsere Baubeginnanzeige eingegangen ist. Nun bin ich etwas irritiert - mir wurde im Verlauf unseres Projektes von einem Vertreter eines GU, einer Architektin und in Zusammenhang mit unserem Haushersteller erzählt und/oder suggeriert, dass wir nach Ablauf von vier Wochen "automatisch" starten dürfen, sofern wir keinen Einspruch vom Bauamt erhalten. Nun steht in diesem Schreiben "Mit der Baumaßnahme darf erst begonnen werden, wenn ich Ihnen mit gesondertem Schreiben bestätigt habe, dass 1) die Erschliessung i.S.d. P30 Abs1 Baugesetzbuch gesichert ist und 2) eine vorläufige Untersagung nach P15 Abs1S2 [I]Baugesetzbuch nicht beantragt wird."[/I]
Im Brief wurde der Eingang auf den 18.07. datiert, das Erstelldatum ist der 20.07. und in der Post war er am 28.07.
Ich habe meinen Erdbauer in der Annahme der 4 Wochen Frist auf KW38 bestellt - das kann ich bei diesen Gegebenheiten knicken, oder?
Im Brief wurde der Eingang auf den 18.07. datiert, das Erstelldatum ist der 20.07. und in der Post war er am 28.07.
Ich habe meinen Erdbauer in der Annahme der 4 Wochen Frist auf KW38 bestellt - das kann ich bei diesen Gegebenheiten knicken, oder?
-LotteS- schrieb:
Uns wurde gestern schriftlich vom Bauamt mitgeteilt, dass unsere Baubeginnanzeige eingegangen ist. Nun bin ich etwas irritiert - mir wurde im Verlauf unseres Projektes von einem Vertreter eines GU, einer Architektin und in Zusammenhang mit unserem Haushersteller erzählt und/oder suggeriert, dass wir nach Ablauf von vier Wochen "automatisch" starten dürfen, sofern wir keinen Einspruch vom Bauamt erhalten.Das ist nur die populärverständliche Kurzfassung ...-LotteS- schrieb:
Nun steht in diesem Schreiben "Mit der Baumaßnahme darf erst begonnen werden, wenn ich Ihnen mit gesondertem Schreiben bestätigt habe, dass 1) die Erschliessung i.S.d. P30Abs1BauGB gesichert ist und 2) eine vorläufige Untersagung nach P15Abs1S2BauGB nicht beantragt wird."
Im Brief wurde der Eingang auf den 18.07. datiert, das Erstelldatum ist der 20.07. und in der Post war er am 28.07.
Ich habe meinen Erdbauer in der Annahme der 4 Wochen Frist auf KW38 bestellt - das kann ich bei diesen Gegebenheiten knicken, oder?... und das ist nun die Langfassung. Kein Veto, aber eben auch kein Freibrief, sondern ein Placet mit Einschränkung und Hinweis auf eine mögliche Widrigkeit. D.h. Dir wird ein "Go" in Aussicht gestellt, das Du aber noch abwarten mußt. Ein früherer Beginn wäre noch unberechtigt. Eine "fiktive Genehmigung durch Fristablauf" ist hier nicht eingetreten, da das Amt nicht untätig gewesen ist, sondern mit dem pflichtgemäßen Hinweis, daß Ihr Nichtveto allein noch keine unbedingte Genehmigung darstellt, mit der Bearbeitung begonnen hat. Nun wird es noch dauern - allerdings wohl erheblich kürzer, als wenn sie noch Nachforderungen wegen Vollständigkeitsmängeln gestellt hätten. Ich gehe davon aus, Antragsberechtigte für die erwähnte mögliche Untersagung werden mit gleicher Post angeschrieben worden sein, einen Monat nach Zugang Frist haben, und die Dauer des anschließenden Postweges kennst Du ja nun. Keine Krankheit des Sachbearbeiters vorausgesetzt, kannst Du in etwa schätzen, wann das letztliche "Go" kommen wird.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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