ᐅ Tiny House als Anbau nutzen oder kostengünstige Anbaumöglichkeiten?
Erstellt am: 09.02.2024 10:34
Nordfamilie 09.02.2024 13:28
kbt09 schrieb:
Und was ist mit Heizung? Soll doch nicht ungeheizt sein? Oder welche Raumnutzung ist dort angedacht?Ah, ich wusste ich hatte irgendwas nicht im Kopf grade - ich gehe davon aus, dass ich diese kosten in den 40.000 EUR vom Wintergarten eigentlich mit drin habe, ich habe leider unterwegs die Planung von mir nicht mit dabei. Aber ich nutze den Kommentar gleich mal um die Frage der Raumnutzung mit aufzufangen - Wir würden den zusätzlichen Platz gerne für Elternschlafzimer+1-2 Homeoffice Büros nutzen.
Bertram100 09.02.2024 14:18
Mir als Laie mutet es ein wenig komisch an wenn man das Haus quasi um beinahe die Hälfte vergrößern will. Dann muss die Lage schon ordentlich gut sein.
Denk daran dass Anbauten auf dem Papier schön und praktisch aussehen, aber in der Wirklichkeit schnell verwinkelt oder dunkel werden können wenn man vorhandene Wohnfläche verlängert oder verbreitert.
Ich wohne in einer sehr eng bebauten Gegend und da sehe ich immer wieder dass so eine Vergrößerung in echt weniger dolle ist als die Leute sich das wohl vorgestellt haben. Trotz Lichtbänder im Dach und sowas. Bei schlechter Planung hat man viel Verkehrsfläche und an dem Mittelteil wenig Licht. Da würde ich lieber "strack" und sehr gut planen als zu grosszügig auszubauen.
Je nachdem wie gross deine Familie ist, würde ich gucken ob es nicht doch mit weniger extra Fläche geht. Das wäre dann auch günstiger. Oder halt in den teuren Apfel beissen und einen ordentlichen Anbau machen. Die 100.000 Euro sind zwar viel aber für vollwertigen Wohnraum mMn auch nicht übertrieben.
Denk daran dass Anbauten auf dem Papier schön und praktisch aussehen, aber in der Wirklichkeit schnell verwinkelt oder dunkel werden können wenn man vorhandene Wohnfläche verlängert oder verbreitert.
Ich wohne in einer sehr eng bebauten Gegend und da sehe ich immer wieder dass so eine Vergrößerung in echt weniger dolle ist als die Leute sich das wohl vorgestellt haben. Trotz Lichtbänder im Dach und sowas. Bei schlechter Planung hat man viel Verkehrsfläche und an dem Mittelteil wenig Licht. Da würde ich lieber "strack" und sehr gut planen als zu grosszügig auszubauen.
Je nachdem wie gross deine Familie ist, würde ich gucken ob es nicht doch mit weniger extra Fläche geht. Das wäre dann auch günstiger. Oder halt in den teuren Apfel beissen und einen ordentlichen Anbau machen. Die 100.000 Euro sind zwar viel aber für vollwertigen Wohnraum mMn auch nicht übertrieben.
mayglow 09.02.2024 14:58
Nordfamilie schrieb:
Wir würden den zusätzlichen Platz gerne für Elternschlafzimer+1-2 Homeoffice Büros nutzen.hm, ist das dann mit Bad nur über Wintergarten im "Haupthaus" erreichbar nicht etwas unpraktisch? Ich denke da vor allem auch an Nachts. (Und Wintergarten wird dann auch mitbeheizt?, das klingt auch irgendwie etwas schwierig) Oder ist das eh bei euch in der Gesamtheit gut vor Einblicken geschützt?Ich bin selber bisher kein großer Nachts-auf-Klo-Müsser, meine bessere Hälfte aber schon (und habe mir sagen lassen, das ändert sich im Laufe des Lebens auch gerne mal durch sowas wie Schwangerschaft oder "alt werden"). Dann irgendwie durch den gläsernen Wintergarten tapsen (egal ob kalt oder nicht) klingt jetzt nicht so ganz optimal.
Vielleicht wär Grundrisse inklusive Grundstück posten ja auch nicht so verkehrt. (Plus vielleicht auch dem was an Änderungen angefragt war?) Und eure Raumanforderungen. Bisher ist das irwie alles nur so implizit "kleine Familie" und "2-3 Extra Räume" (Elternschlafzimmer/Büro), aber ich glaube damit hier irwie etwas hilfreichere Vorschläge kommen, fehlen eigentlich Infos. Vielleicht lässt sich ja auch innen etwas umstrukturieren, dass es besser euren Ansprüchen genügt o.ä. oder das Raumprogramm mit nem kleineren Erker/weniger Eingriffen umsetzen
Rübe1 09.02.2024 15:10
Was mir bei solchen Sachen immer als erstes einfällt, es macht schon einen Unterschied, ob "Gartenhaus" oder dauerhaftes Wohnen. Heißt, Bauantrag, Statik, Gebäudeenergiegesetz usw usw. Und das Bauamt zu behumsen geht schon mal gar nicht, irgendwann kommt ein Nachbar, will das Gleiche und zeigt mit dem Finger auf Euch und dann habt Ihr den Salat.
ypg 09.02.2024 15:14
kbt09 schrieb:
Und was ist mit Heizung? Soll doch nicht ungeheizt sein? Oder welche Raumnutzung ist dort angedacht?Die funktionieren meist über Elektro/Lüftung.Nordfamilie schrieb:
Wir rechnen zurzeit mit ca. 50.000 EUR für ein Tiny House von PinecaDas sind _Gartenhäuser_, die zwar gedämmt sind, aber sie ersetzen kein Eigenheim nach Erneuerbare-Energien-Gesetz.Nordfamilie schrieb:
Übergang mittes WintergartenDer muss auch in die thermische Hülle. Alles muss dem heutigen Stand entsprechen, sofern es Richtung „Wohnungsbau“ geht. ypg 09.02.2024 15:25
Ich zitiere mich mal selbst
Ihr braucht einen Energieausweis ab 50qm.
Ihr braucht ca. „18cm Wärmedämmung an Außenwänden, Dach und Boden“ (so sagt es Google). „ Wärmepumpe, Pellet und/oder Solar kann man die Dämmung um wenige Cm reduzieren.“
ypg schrieb:Das Gebäudeenergiegesetz gilt für dauerhaften Wohnraum. Ich sehe ein Problem, dass ihr quasi stückelt: erst ein Wintergarten, dann ein Tinyhaus/Mobilheim. Da ist viel Potential zum Reinregnen oder Wärmebrücken.
Der muss auch in die thermische Hülle. Alles muss dem heutigen Stand entsprechen, sofern es Richtung „Wohnungsbau“ geht.
Ihr braucht einen Energieausweis ab 50qm.
Ihr braucht ca. „18cm Wärmedämmung an Außenwänden, Dach und Boden“ (so sagt es Google). „ Wärmepumpe, Pellet und/oder Solar kann man die Dämmung um wenige Cm reduzieren.“
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