ᐅ Terrassentüren mit niedriger Schwelle
Erstellt am: 24.03.2015 08:41
Doc.Schnaggls 24.03.2015 12:16
Hm, das Problem mit Wassereintritt hatten wir beispielsweise an unserer "alten" Balkontür trotz 15 cm Schwelle.
Das Wasser sollte natürlich nicht schon an der Scheibe stehen, aber Wassereintritt bei Starkregen finde ich jetzt nicht unbedingt das wichtigste Kriterium pro oder contra einer niedrigen Schwelle...
Das Wasser sollte natürlich nicht schon an der Scheibe stehen, aber Wassereintritt bei Starkregen finde ich jetzt nicht unbedingt das wichtigste Kriterium pro oder contra einer niedrigen Schwelle...
Bauexperte 24.03.2015 13:18
Hallo Doc,
Es gibt etliche Fensterbauer - auch unsere - welche ausdrücklich auf diese Problematik hinweisen und sich "frei schreiben" lassen, für den Fall, daß deren Befürchtungen eintreten. Denn die DIN 18195 sagt mindestens 15 cm über Fertigbelag - also über der Terrasse. Man kann auf 5 cm reduzieren, wenn eine Entwässerungsrinne mit Ablauf in die Kanalisation vorhanden ist oder wenn die Terrasse überdacht ist.
Aus der Praxis: wir haben uns vor einiger Zeit eine gebrauchte Immobilie angesehen, wo im DG ein Balkon an einer Seite errichtet und der Zugang zum dahinter liegenden Raum mit einer Haustürschwelle (Schiebetür) verbaut wurde. Trotz Überdachung des Balkons stand das Wasser im Zimmer; sehr gut zu erkennen, da im Gebäude noch Nachtspeicheröfen in Senken hinter den Scheiben verbaut waren.
Btw. wieso wurde bei Deinem BV eine Außenfensterbank an der Terrassentüre verbaut?
Grüße, Bauexperte
Doc.Schnaggls schrieb:Sollte es aber, denn "derstefanm" bzw. der Fensterbauer der Eltern hat durchaus Recht. Bei "nordanney" ist es vmtl. kein Problem, weil unter dem Bankirai genug Platz ist, daß das Wasser ablaufen kann.
Das Wasser sollte natürlich nicht schon an der Scheibe stehen, aber Wassereintritt bei Starkregen finde ich jetzt nicht unbedingt das wichtigste Kriterium pro oder contra einer niedrigen Schwelle...
Es gibt etliche Fensterbauer - auch unsere - welche ausdrücklich auf diese Problematik hinweisen und sich "frei schreiben" lassen, für den Fall, daß deren Befürchtungen eintreten. Denn die DIN 18195 sagt mindestens 15 cm über Fertigbelag - also über der Terrasse. Man kann auf 5 cm reduzieren, wenn eine Entwässerungsrinne mit Ablauf in die Kanalisation vorhanden ist oder wenn die Terrasse überdacht ist.
Aus der Praxis: wir haben uns vor einiger Zeit eine gebrauchte Immobilie angesehen, wo im DG ein Balkon an einer Seite errichtet und der Zugang zum dahinter liegenden Raum mit einer Haustürschwelle (Schiebetür) verbaut wurde. Trotz Überdachung des Balkons stand das Wasser im Zimmer; sehr gut zu erkennen, da im Gebäude noch Nachtspeicheröfen in Senken hinter den Scheiben verbaut waren.
Btw. wieso wurde bei Deinem BV eine Außenfensterbank an der Terrassentüre verbaut?
Grüße, Bauexperte
abertram 24.03.2015 13:27
BeHaElJa schrieb:
Da gibt es dann aber noch etwas anderes - Neubauschwellen. Google das mal, die sehen noch anders aus.Ich habe mal Tante Google bemüht. Bin aber nicht wirklich schlauer. Geht es darum, dass man gar keine Schwellen mehr hat? Hast du vielleicht eine konkrete Infoquelle oder ein Bild, wie ich mir das Ganze vorstellen kann?
derstefanm schrieb:
Der Fensterbauer der bei meinen Eltern im Anbau die Türen und Fenster eingebaut hat sagte dass wenn man eine Tür mit niedriger Schwelle einbaut gibt es keine Gewährleistung dass bei starkem Regen Wasser von außen Eintritt.Das Thema hat unsere Baufirma auch angesprochen. Er hat aber nichts von Gewährleistungsausschluss erzählt. Er meinte, wir müssen andere Fensterprofile nehmen, MD 90 statt MD 82. Diese sind der Witterung dauerhaft aussetzbar. Eine entsprechende Entwässerungseinrichtung auf der Terrasse bräuchte man auch.
Gruß,
Alex
Doc.Schnaggls 24.03.2015 13:34
: Unsere Terrasse ist nach drei Seiten offen und an den Kanten geht es (in zwei Stufen) knappe 2 m nach unten. Bei dieser Bauweise kann ich mir nicht vorstellen, dass jemals das Wasser auf der Terrasse so hoch stehen könnte, dass es zur Tür hineindrückt.
Die Außenfensterbank wurde bei uns im Standard verbaut - darunter liegt noch eine Kiesschüttung mit Drainage um Nässe von der Hauswand fernzuhalten.
Ist das ungewöhnlich?
Grüße,
Dirk
Die Außenfensterbank wurde bei uns im Standard verbaut - darunter liegt noch eine Kiesschüttung mit Drainage um Nässe von der Hauswand fernzuhalten.
Ist das ungewöhnlich?
Grüße,
Dirk
Bauexperte 24.03.2015 13:43
Hallo Dirk,
Grüße, Bauexperte
Doc.Schnaggls schrieb:Es kommt auf den Unterbau und das Gefälle an, würde ich meinen wollen. Ich gehe allerdings davon aus, das der Sub Deines Anbieters keinerlei Risiko eingehen würde und der Unterbau nebst Gefälle stimmt
: Unsere Terrasse ist nach drei Seiten offen und an den Kanten geht es (in zwei Stufen) knappe 2 m nach unten. Bei dieser Bauweise kann ich mir nicht vorstellen, dass jemals das Wasser auf der Terrasse so hoch stehen könnte, dass es zur Tür hineindrückt.
Doc.Schnaggls schrieb:Ja. Normalerweise wird der Belag der Terrasse anstelle der Fensterbank in den Ausschnitt gezogen. Aus diesem Grund sind bei uns im EG an Terrassentüren keine Fensterbänke vorgesehen.
Die Außenfensterbank wurde bei uns im Standard verbaut - darunter liegt noch eine Kiesschüttung mit Drainage um Nässe von der Hauswand fernzuhalten.
Ist das ungewöhnlich?
Grüße, Bauexperte
ypg 24.03.2015 14:03
Wir haben im EG auch alle Fensterbänke bei allen Terrassentüren weggelassen... Gab beim GÜ dann eine Gutschrift von ca. 1000 €. Bevor sie uns verbiegen, so dachten wir
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