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ᐅ Terrassendach bei trapezförmigen Grundstück


Erstellt am: 01.04.2025 17:30

ypg 02.04.2025 23:17
Sei mal keine Mimose!
Arauki11 schrieb:

Plumpe Übertreibungen werden gerne genutzt in Diskussionen, führen aber (bewusst) letztlich am Thema vorbei.
Dann zähl mal Deine Argumente „trockenen Fusses“.
Arauki11 schrieb:

Tja, es soll hir Leute geben, die an anderer Stelle predigen über allerkürzeste Wege in der Küche, um 1 Min. zu "sparen"
Dann lass sie doch predigen. Ich predige, dass man mit seinem Einfamilienhaus kein Gutshaus mit Nord- und Westflügel plant. Alles unter/gleich 10 Meter muss man doch gar nicht diskutieren.

Arauki11 03.04.2025 00:10
ypg schrieb:

Sei mal keine Mimose!
Nö, hätt eh keine Zeit dazu, während ich unterm Glasterrassendach der Melodie der Regentropfen lausche
ypg schrieb:

Dann zähl mal Deine Argumente „trockenen Fusses“.
Ich mag es einfach. Genauso wie eine völlig sinnlose Galerie, eine rote Haustür oder sonst was. Das reicht für mich als Argument - für mich und mein Dasein. Ich verstehe das Andere genauso, möchte es aber lieber so haben. Bei sowas gibts einfach kein falsch/richtig und das Argument "braucht man nicht" dient nur zum Totschlagen, weil man das immer einsetzen könnte. Man braucht nämlich meist nix von alledem.
Mein Grill steht im Freien, auf der überdachten Terrasse lass ich gerne nachts mal Gerätschaften liegen bzw. stehen meine Gartenschuhe immer trocken direkt vor der Tür, Terrassenmöbel sind immer trocken. Natürlich wäre mein Leben andersrum auch nicht schlechter, das wiederum gilt aber für 90% der Dinge, über die wie hier meist reden. Insofern brauch ich keine Argumente, weil ich ja Niemanden überzeugen will, sondern nur sagen, dass ich das so schön finde. Sonst bräuchte man ja auch keinen Sonnenschutz. Könnte man einfach nur die Augen zumachen und sich nicht so anstellen.
Bei mir ist das Meiste nicht überdacht, sogar die 5m zum Carport nicht aber trocken in der Haustür stehen finde ich dagegen ganz nett. Ihr jungen Dinger wollt halt noch das große Abenteuer.
ypg schrieb:

Dann lass sie doch predigen. Ich predige, dass man mit seinem Einfamilienhaus kein Gutshaus mit Nord- und Westflügel plant. Alles unter/gleich 10 Meter muss man doch gar nicht diskutieren.
Meine Idee galt ausschließlich der Verkleinerung bzw. Anpassung einer geplanten Gesamtüberdachung.
Ich muss in die Heia.

hanghaus2023 03.04.2025 11:03
ypg schrieb:

Wenn sich die Plane 20 Jahre bewährt hat, warum dann jetzt was festes?

Ich sag es Dir: heutzutage lässt man meist die Möbel draußen stehen. Auch im Winter. Zudem hat man Kissen, Deko und so ein Krimskrams draußen, was man nicht brauchen kann, wenn es nass wird. Dann noch Gasgrill, Teppich.. all das soll nicht nass werden.

Du bringst ja die Antwort auf Deine Frage gleich selber.

Alternative war eine neue Plane.

Heute habe ich das Budget für die Glasüberdachung. Vor 20 Jahren hat es die DIY Plane für 100 Euro auch getan.

Ich investiere gerade in mein altes Haus. Photovoltaikanlage, Wärmepumpe anstelle Gas, Terrassenüberdachung, Neue Plane für die Einliegerwohnung usw.

chriscryzl 04.04.2025 19:47
Servus,
und vielen Dank für die ganzen Antworten. Ich liege leider gerade flach, deswegen vergebt mir wenn ich nicht alles so genau gelesen habe. Aber zu ein paar Fragen von Euch:
Die Größe der Terrasse ist bei uns explizit frei von jeder Genehmigung. Das steht sogar so in der BayBO. Da es eine Holzterrasse mit Schotterunterbau wird, ist auch Bodenversiegelung kein Thema. Also machen wir die Terrasse über die gesamte Hausbreite.

Das zusätzliche Fenster in der "Terrassenwand", das man im Plan nicht sieht ist zwar groß aber nicht bodentief, weil drinnen unsere Couch steht. Deswegen wollte wir eine Essecke oder Lounge dahin stellen.

Und ich sehe es auch so, dass ich von unter meinem trockenen Dach, nicht plötzlich durch einen aufkommenden Regen ins Haus eilen wollen würde.
Die Problematik dabei ist, dass wenn wir es teilweise überdachen der Pfosten mitten in der Terrassentür zum stehen kommt und so den Blick von drinnen in den Garten beeinträchtigt.
Das ist auch unsere Hauptüberlegung.

Zum Fragen der Nachbarn: Nachdem dort eine ältere sehr freundliche Frau wohnt, die mehrere Kinder hat. Wird sich innerhalb unserer Lebzeit, der Eigentümer wechseln. Wie das üblich ist wird dann ein >1000m2 großes Grundstück geteilt und bebaut nachdem es verkauft wurde. Da so eine Abstandsflächenübernahme natürlich den Wert des Grundstücks schmälert, kann ich verstehen, dass sie offiziell nicht zustimmen will.

Die Tiefe des Daches ist eher durch das Budget begrenzt, da wir offiziell in Schneelastzone 3 sind und somit mehr als 3m Sparrenspanne, absurd teuer und klotzig werden würde (bei allen mit denen wir geredet haben).

Danke für Eure Ideen!

chriscryzl 04.04.2025 19:49
Und ich wollte mit meinem Thread auch keinen Streit entfachen. Mir ist absolut klar, dass jeder andere Vorlieben hat.
Deswegen habe ich die Frage ja mal ins Blaue gestellt, um aus meiner eigenen Bubble rauszukommen und von alternativen Ideen inspiriert zu werden.
Vielleicht ist ja was dabei, dass in meiner Denke einfach noch nicht vorgekommen ist.
Deswegen bitte ich Euch das Gesagte einfach so stehen zu lassen und Euch von anderen Meinung nicht angegriffen zu fühlen.
Ich freue mich auf jeden Fall über jeden Vorschlag, ob er mir gefällt oder nicht. Deswegen nochmal Danke!

Arauki11 04.04.2025 20:32
Da brauchst Du Dir keinerlei Sorgen zu machen. In Wirklichkeit haben die meisten Teilnehmer ein geradezu inniges Verhältnis zueinander entwickelt in den letzten Jahren. Und selbst wenn, dann wäre es doch positiv, einen kreativen und ebenso konstruktiven Streit entfach zu haben.
Das ist ja das Schöne, dass Jeder seine Sichtweise darlegt und auch begründet und der Fragesteller sehen kann, ob er sich irgendwo darin wiederfindet. Der Eigenheimbau in Deutschland ist ohnehin viel zu gebügelt und voller gesellschaftlich empfundener Normen dazu.
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