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ᐅ Terrasse ohne Entwässerung bestmöglich umsetzen


Erstellt am: 03.04.24 15:13

Finch03903.04.24 15:13
Hallo,

wir möchten unsere rund 20 qm große Terrasse erneuern. Die alten Terrassenplatten sind bereits runter – darunter verbirgt sich eine dicke Sandschicht (rund 7-8 cm), darunter wiederum Schotter und darunter dann das Erdreich, keinerlei Drainage oder dergleichen.
Wie auf dem Bild zu sehen, liegt die Terrasse unserer Doppelhaushälfte zwischen Haus und Garten auf der einen Seite. Seitlich, zum Nachbarhaus, auch auf dem Bild noch so eben zu sehen, liegt direkt das Flachdach unserer Garage.
Bei uns ist alles sehr, sehr eng bebaut, was die Situation verkompliziert. Es gibt quasi keine Möglichkeit, eine Entwässerung zu installieren und diese am Haus vorbei Richtung Kanal / Straße zu führen.
Was mich dabei allerdings wundert: Unsere Kellerwände, welche im Erdreich zur Terrassenseite liegen, sind trocken. Es scheint also irgendeine Art von Abdichtung zu geben, diese muss aber mindestens 50 Jahre alt sein.

Ich habe nun als absoluter Laie auf dem Gebiet mehrere Fragen und hoffe, dass ihr mir grob weiterhelfen könnt.

  • Ist der oben genannte Aufbau des Terrassenunterbodens so noch zeitgemäß? Oder sollte ich das Material lieber ausheben und tauschen / mit anderem Material ergänzen?
  • Würdet ihr bei der Gelegenheit, wenn man sowieso Sauerei im Garten veranstaltet, direkt die Kellerwand von außen neu abdichten? Oder sollte ich, angesichts der trockenen Wände, die Abdichtung lieber nicht anrühren?
  • Wäre es zwecks Entwässerung (auch angesichts zunehmender Starkregenfälle etc.) ausreichend, die Terrasse mit Gefälle vom Haus weg zu verlegen und zur Gartenseite hin eine Rinne mit Versickerung im Boden zu installieren? Ich bin da skeptisch.
  • Gibt es ansonsten Möglichkeiten der Entwässerung, die ihr kennt?

Ich hoffe, die Erklärung ist nicht allzu kompliziert. Weitere Infos schieße ich bei Bedarf natürlich gerne nach.

Danke vorab!


Innenhof-Reparatur: aufgerissene Steinplatten, Sand und Steine, Leiter, Eimer, Baustoffreste.
WilderSueden05.04.24 10:11
- Heute nimmt man meist wasserdurchlässiges Pflaster, das wird dann für die bessere Versickerung in Splitt 2/5 verlegt und mit Splitt 1/3 verfugt. Eine Verlegung in Sand ist grundsätzlich auch möglich, es fließt dann aber sehr viel mehr Wasser oberflächlich ab
- Wie sieht denn das aktuelle Gefälle aus? Und wo versickert dieses Wasser? Wo fließt das Wasser ab, wenn bei Starkregen deutlich mehr kommt, als versickern kann? Über die Garage?
- Zur Kellerabdichtung kann ich nix sagen.
- Was ist denn auf dem Bild rechts? Ist da ein Hang? Falls ja, gehts da hoch oder runter? Ein Lageplan mit grobem Höhenprofil wäre ganz gut
Finch03905.04.24 10:53
WilderSueden schrieb:

- Heute nimmt man meist wasserdurchlässiges Pflaster, das wird dann für die bessere Versickerung in Splitt 2/5 verlegt und mit Splitt 1/3 verfugt. Eine Verlegung in Sand ist grundsätzlich auch möglich, es fließt dann aber sehr viel mehr Wasser oberflächlich ab
- Wie sieht denn das aktuelle Gefälle aus? Und wo versickert dieses Wasser? Wo fließt das Wasser ab, wenn bei Starkregen deutlich mehr kommt, als versickern kann? Über die Garage?
- Zur Kellerabdichtung kann ich nix sagen.
- Was ist denn auf dem Bild rechts? Ist da ein Hang? Falls ja, gehts da hoch oder runter? Ein Lageplan mit grobem Höhenprofil wäre ganz gut

Danke für deine Antwort!

Einen Lageplan mit Höhenprofil liegt mir aktuell nicht vor. Aber ja, rechts, jenseits der Mauer, kommt unser Garten. Da ist schon ein ordentliches Gefälle, ich würde schätzen so 10 %. Das ist alles Rasen und Blumenbeete, so soll es grundsätzlich auch bleiben. Es soll nichts zusätzlich versiegelt werden, daher gehe ich davon aus, dass Wasser hier ohne Probleme versickert, auch bei Starkregen (so hat es in der Vergangenheit auch immer geklappt).

Wo das Wasser aktuell versickert? Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Ich kann es mir selbst nicht ganz erklären.
Neben unserer Terrassentür ist das Fallrohr von der Dachrinne. Dieses geht einfach nur in den Boden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da (auch nicht über Umwege) einen Anschluss an den Kanal oder dergleichen gibt.

Das restliche Wasser, also Regen, scheint tatsächlich einfach immer nur im Boden versickert zu sein. Ich kann da selbst nur mutmaßen, weil ich noch nicht gebuddelt habe, bin mir aber zu 95 % sicher, dass dort keine Drainage verbaut ist. Lt. Aussage der Vorbesitzerin hat es nie Probleme mit Wasser gegeben. Auch nicht bei Starkregen - kein vollgelaufener Keller, keine vollgelaufene Küche, kein stehendes Wasser auf der Terrasse.

Über die Garage wird nicht entwässert. Das Garagendach liegt minimal höher als das Niveau der Terrasse, daher ist eine Entwässerung über diesen Weg nicht möglich.

Die Frage ist jetzt, wie setze ich es optimalerweise um, wenn ich sowieso einmal anfange zu buddeln. Und das ohne mögliche Entwässerung ums Haus zur Straße und somit zum Kanal hin. Ich möchte quasi einfach nur das bestmögliche in Sachen Entwässerung umsetzen. Dass es nie optimal sein wird, ist mir bewusst. Der Gedanke, der mir kommt, evtl. mit einem Sickerschacht zu arbeiten.
Tolentino05.04.24 10:55
Finch039 schrieb:

Da ist schon ein ordentliches Gefälle, ich würde schätzen so 10 %
In welche Richtung? also von der Terrasse abwärts oder aufwärts?
Finch03905.04.24 11:29
Tolentino schrieb:

In welche Richtung? also von der Terrasse abwärts oder aufwärts?

Aufwärts - also von der Terrasse ausgehend steigend.
Tolentino05.04.24 12:48
Dann habt ihr entweder sehr durchlässigen Boden, wenn das jetzt über die Jahre so gut gegangen ist oder da ist doch ne Drainage drunter
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