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ᐅ Stützmauer aus Mauerscheiben - wie wird fachgerecht hinterfüllt?


Erstellt am: 18.02.22 22:03

WilderSueden19.02.22 11:43
o.s. schrieb:

Die Frage ist, ab wann genau ist es eine "schlechte Drainage" und woher weiß ich, ob der Boden gut genug ist?
Dafür gibts verschiedene Möglichkeiten. Eventuell hast du ein Bodengutachten mit Durchlässigkeitsbeiwert (kf-Wert). Mittelkörniger Sand liegt da so bei 10^-3
Alternativ kannst du das einfach ausprobieren. Du gräbst ein 40x40cm Loch in den Unterboden, kippst einen 10l Eimer Wasser rein und schaust wie lange der braucht um zu versickern. Das mehrfach wiederholen.
o.s. schrieb:

Ehrlich gesagt hatte ich angenommen, bei Sandboden gar kein Drainagerohr am Fuß der L-Steine einsetzen zu müssen. Das wird zwar für öffentliche Projekte regelmäßig gefordert, ist bei Privatprojekten aber wohl eher die Ausnahme, vermute ich.
Bei unserem Boden führt an einer ordentlichen Drainage kein Weg vorbei. Deswegen plane ich auch mit einer kleinen Trockenmauer da die grundsätzlich wasserdurchlässig sind.
o.s. schrieb:

Ich wollte vor allem wissen, welche Qualität der Boden für die Hinterfüllung haben sollte.
Er muss verdichtbar und drainagefähig sein.
o.s.21.02.22 23:31
tomtom79 schrieb:

(...)
Ich würde sagen das bei Erde immer eine Drainage benötigt wird, besteht drauf aber sei dir im klaren das du es auch zahlen musst.
Danke für Deinen Rat! Ich werde auf versickerungsfähiger Hinterfüllung bestehen. Klar kostet das was.

Wie sieht es mit dem Drainagerohr aus? Ist das Nice-to-have?
o.s.22.02.22 00:13
WilderSueden schrieb:

Dafür gibts verschiedene Möglichkeiten. Eventuell hast du ein Bodengutachten mit Durchlässigkeitsbeiwert (kf-Wert). Mittelkörniger Sand liegt da so bei 10^-3
Alternativ kannst du das einfach ausprobieren. Du gräbst ein 40x40cm Loch in den Unterboden, kippst einen 10l Eimer Wasser rein und schaust wie lange der braucht um zu versickern. Das mehrfach wiederholen.

Bei unserem Boden führt an einer ordentlichen Drainage kein Weg vorbei. Deswegen plane ich auch mit einer kleinen Trockenmauer da die grundsätzlich wasserdurchlässig sind.

Er muss verdichtbar und drainagefähig sein.

Ausschnitte aus dem Versickerungsgutachten mit kf-Wert. Rammkernsondierung 1 und 2 befinden sich nahe am geplanten Mauerstandort. Ich würde als Laie sagen: Erdboden, teilweise stark schluffig, eher feinsandig als mittelsandig => Spezielle Hinterfüllung mit grobkörnigem Sand oder Kies muss sein, oder?

Geotechnische Bodenuntersuchung: Labor 01, Entnahmestelle RKS 1, Tiefe 0,40-1,20 m Bodenklasse 4.


RKS 1 Bodenprofil: vertikaler Querschnitt mit Mutterboden, dunklem Oberboden und orangefarbener Füllzone


RKS 2: vertikaler Kanal mit orangefarbener Füllung A und Legende zu Bodenarten.
WilderSueden22.02.22 08:38
Ja, Hinterfüllung sollte definitiv sein und bei dem Versickerungswert würde ich tendenziell auch eine Drainage einbauen. Daumenregel für die Trennung zwischen wasserdurchlässig und -undurchlässig liegt bei kf = 10^-6, da seid ihr ein bisschen schlechter.
hinterfüllungsanddrainagewasserdurchlässig