ᐅ Drainage rund ums Haus, aber wie?
Erstellt am: 28.07.21 15:38
Stefan00129.07.21 13:55
ypg schrieb:
Auch 🙂
Außerdem sollte man bei vernünftiger Planung letztendlich die Drainage doch an die Fallrohre und Abwasserverrohrung legen, die von der Abwasserplanung abhängig ist. Und damit ergibt sich die Drainage anhand des gestellten Hauses und nicht auf blauem Dunst in der Baugrube.Da muss man dann aber auch schon genau schauen was erlaubt ist bzgl. Regenwasser ins Abwasser oder nur Versickerung auf eigenem Grund usw.ypg29.07.21 13:58
Stefan001 schrieb:
Da muss man dann aber auch schon genau schauen was erlaubt ist bzgl. Regenwasser ins Abwasser oder nur Versickerung auf eigenem Grund usw.Deshalb würde ich mich ja jetzt auch um ganz andere kümmern. Dieses Problem kommt automatisch und wird dann abgehandelt, wenn es soweit ist.Lotti8829.07.21 14:35
Bei uns muss ein Entwässerungsplan erstellt und bei der Gemeinde eingereicht werden. Das macht auch die Architektin, und die konnte uns all diese Fragen beantworten, inklusive Entwässerung Regenwasser in Zisterne, Größe der Zisterne, Ringolen ums Haus, Entwässerung Abwasser in Kanal etc.
BBaumeister29.07.21 14:47
Es kommt sehr darauf an, wie der Untergrund beschaffen ist. Wir haben beispielsweise sehr felsigen und lehmigen Untergrund und da fließt das Wasser teilweise horizontal und drückt gegen die Kellerwand. Baut ihr den Keller als weiße Wanne?
Bezüglich Garten: auch hier kommt es darauf an, wie versickerungsfähig der Boden ist. Ist der Boden normal, braucht man eigentlich keine Drainage. Der Boden wird aber so oder so von den Bauarbeiten verdichtet sein. Ist der Boden normal beschaffen, sollte er zumindest mit einer Bodenfräse gelockert werden. Idealerweise wird auch Kompost eingearbeitet.
Wenn der Boden stark felsig/lehmig ist, macht eine Drainage durchaus Sinn. Wir haben alle fünf Meter ein Drainagerohr unter dem Rasen. Am Ende des Gartens laufen die Rohre zusammen. Entwässert wird in einen Bach hinter dem Garten.
Bezüglich Garten: auch hier kommt es darauf an, wie versickerungsfähig der Boden ist. Ist der Boden normal, braucht man eigentlich keine Drainage. Der Boden wird aber so oder so von den Bauarbeiten verdichtet sein. Ist der Boden normal beschaffen, sollte er zumindest mit einer Bodenfräse gelockert werden. Idealerweise wird auch Kompost eingearbeitet.
Wenn der Boden stark felsig/lehmig ist, macht eine Drainage durchaus Sinn. Wir haben alle fünf Meter ein Drainagerohr unter dem Rasen. Am Ende des Gartens laufen die Rohre zusammen. Entwässert wird in einen Bach hinter dem Garten.
rdwlnts29.07.21 18:53
Wir haben auch lehmigen, felsigen Boden, haben uns aber gegen eine Drainage und für eine weiße Wanne entschieden. Gründe: Weniger Wartungsarbeit und zuverlässigerer Schutz.
Gegen Pfützen im Garten hilft etwas Sand mit in die obere Schicht zu mischen. Den Lehmanteil an der Oberfläche quasi mit Sand reduzieren.
Unser Grundstück dürfen wir z.b. auch nicht woanders hin entwässern.
Gegen Pfützen im Garten hilft etwas Sand mit in die obere Schicht zu mischen. Den Lehmanteil an der Oberfläche quasi mit Sand reduzieren.
Unser Grundstück dürfen wir z.b. auch nicht woanders hin entwässern.
lukaszimmerman08.10.24 14:27
Moin Moin,
auch ich möchte einmal meine Erfahrung zu dem Thema abgeben.
Eine Drainage rund ums Haus, wie du es beschreibst, ist definitiv sinnvoll und oft der erste Schritt, um das Gebäude vor Wasseransammlungen und Feuchtigkeit zu schützen. Diese sogenannte „Ringdrainage“ hilft dabei, das Wasser vom Fundament fernzuhalten, was gerade bei feuchten oder lehmigen Böden wichtig ist.
Was den Garten betrifft, hängt es stark von den Bodenverhältnissen und dem Gefälle ab. Wenn ihr z. B. einen schweren, schlecht durchlässigen Boden habt, könnte es sinnvoll sein, zusätzliche Drainagerohre im Garten zu verlegen. Schlangenförmig muss es nicht unbedingt sein, aber du könntest gezielt dort Drainagen verlegen, wo sich Wasser stauen könnte, wie in Vertiefungen oder Bereichen, die besonders feucht bleiben. Ein Profi kann hier eine Bodenanalyse machen und gegebenenfalls gezielte Maßnahmen empfehlen, statt den ganzen Garten zu durchziehen.
auch ich möchte einmal meine Erfahrung zu dem Thema abgeben.
Eine Drainage rund ums Haus, wie du es beschreibst, ist definitiv sinnvoll und oft der erste Schritt, um das Gebäude vor Wasseransammlungen und Feuchtigkeit zu schützen. Diese sogenannte „Ringdrainage“ hilft dabei, das Wasser vom Fundament fernzuhalten, was gerade bei feuchten oder lehmigen Böden wichtig ist.
Was den Garten betrifft, hängt es stark von den Bodenverhältnissen und dem Gefälle ab. Wenn ihr z. B. einen schweren, schlecht durchlässigen Boden habt, könnte es sinnvoll sein, zusätzliche Drainagerohre im Garten zu verlegen. Schlangenförmig muss es nicht unbedingt sein, aber du könntest gezielt dort Drainagen verlegen, wo sich Wasser stauen könnte, wie in Vertiefungen oder Bereichen, die besonders feucht bleiben. Ein Profi kann hier eine Bodenanalyse machen und gegebenenfalls gezielte Maßnahmen empfehlen, statt den ganzen Garten zu durchziehen.
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