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ᐅ Sorge um Dampfsperre - Luft aus Deckenauslass


Erstellt am: 30.10.2018 08:45

Gunnar76 30.10.2018 08:45
Das Satteldach unseres Hauses soll standardmäßig gedämmt sein: Aufbau (von außen nach innen: Ziegel - darunter Schutzbahn - darunter Dämmung - Dampfsperre - kleiner Zwischenraum - Gipskarton.

Jetzt ist mir beim Herbststurm gestern aufgefallen: aus den Wand- /Deckenauslässen für die Lampen zieht es. Müsste das wegen der Dampfsperre dahinter nicht absolut luftdicht nach außen sein?
Muss ich mir Sorgen machen, wie hoch ist die Gefahr von Schimmel in der Dämmung? Und wie wäre der Schaden zu beheben, müsste tatsächlich der gesamte Trockenbau in der Dachschräge/Decke weg und die Folie neu geklebt werden?

Danke für die Hilfe.

Bookstar 30.10.2018 09:54
Habt ihr damals keinen blower door Test mit leckageortung gemacht? Ist es eine Dampfsperre oder Dampfbremse, welcher SD Wert? Welche Dämmung wurde verbaut, diffusionsoffen?

Wenn du mir die genaue Konstruktion gibt's kann ich dir besser helfen.

Grundsätzlich darf es nicht ziehen und muss Luftdicht sein. Da wurde nicht sauber gearbeitet.

dertill 30.10.2018 10:02
Gunnar76 schrieb:
Muss ich mir Sorgen machen
Ja, wie groß, kommt auf den Dachaufbau an, aber gesund ist das nicht.
Gunnar76 schrieb:
wie hoch ist die Gefahr von Schimmel in der Dämmung?
Der Schimmel dauert noch n bissl. Erstmal wird's feucht.
Gunnar76 schrieb:
Und wie wäre der Schaden zu beheben, müsste tatsächlich der gesamte Trockenbau in der Dachschräge/Decke weg und die Folie neu geklebt werden?
Das wäre nur der Fall, wenn gar keine Folie vorhanden ist. Üblicherweise sind nur die Anschlüsse nicht sauber ausgeführt.
Zum Überprüfen kann man einfach an ein paar Auslässen den Trockenbau etwas größer auftrennen und schauen ob die Durchdringung der Dampfbremse ordnungsgemäß abgedichtet wurde. Dazu wird die Folie mit zugelassenem Klebeband um das Kabel herum festgeklebt.

Wenn nicht: Alle Öffnungen im Trockenbau vergrößern, Dampfbremse an das Kabel ankleben und wieder verschließen.

Schwieriger sind Decken/Wand-Anschlüsse zu überprüfen und zu beheben und hier merkt man es auch erst, wenn es feucht wird, weil es eben nicht oder kaum merklich zieht.

Gunnar76 30.10.2018 10:04
Bis heute habe ich da trotz mehrfacher Nachfragen leider keine genaue Dokumentation bekommen - und weiß nur, was ich damals beim täglichen Rundgang auf dem Bau erfuhr: Danach ist das Dach wie oben beschrieben gebaut - mit einer Folie als Dampfsperre, die die Dämmung quasi nach innen abdeckt. Das Dach ist auch nicht bis hoch zum First gedämmt - sondern nur bis zu einer Decke, die ins DG noch eingezogen ist - auf dieser Zimmerdecke obendrauf ist natürlich auch noch Dämmung - oberhalb dieser ist so ein kleiner ungedämmter Spitzboden, zugänglich über eine gedämmte Ausziehtreppe.
Wenn ich jetzt aber noch mal nachschauen wollte: da ist jetzt alles mit Rigips verkleidet, das müsste ich vermutlich runter reißen. Die Frage ist: tut das Not...

Gunnar76 30.10.2018 10:06
dertill schrieb:

Üblicherweise sind nur die Anschlüsse nicht sauber ausgeführt.
Zum Überprüfen kann man einfach an ein paar Auslässen den Trockenbau etwas größer auftrennen und schauen ob die Durchdringung der Dampfbremse ordnungsgemäß abgedichtet wurde.

... Das ist eher nicht das Problem. Das Kabel geht nicht durch die Dampfsperre, das kommt vom Schalter (in der Wand geschlitzt) hoch und liegt dann im Hohlraum hinter dem Rigips - noch vor der Folie.

dertill 30.10.2018 10:14
Gunnar76 schrieb:
Das Kabel geht nicht durch die Dampfsperre, das kommt vom Schalter (in der Wand geschlitzt) hoch und liegt dann im Hohlraum hinter dem Rigips - noch vor der Folie.

Ach du hast also eine nicht-gedämmte Installationsebene auf der Innenseite der Dämmung und Dampfbremse. Und an den Durchdringungen, also löchern hast du Zugerscheinungen.

Das muss erst mal nicht auf eine Undichtigkeit in der Luftdichten Schicht hinweisen.

Wenn du unten Öffnungen für Steckdosen hast, oben Lichtauslässe und dazwischen einen durchgehenden Hohlraum, kann auch dort ein Zug entstehen, ähnlich wie im Kamin.

Um undichte Stellen an der Luft- und Dampfdichten Ebene auszuschließen, fällt mir spontan nur die Messung der Oberflächentemperaturen an den fraglichen Stellen ein. Vielleicht hat jemand anders noch bessere Ideen.
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