Sanierung 60er-Jahre Haus: Fragwürdige Gutachter-Empfehlungen?

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Der Gutachter ist entweder gut (weil er nur das Allernötigste macht) oder noch nicht über das Jahr 1990 hinausgekommen.

Wenn halbwegs finanzielle Mittel da sind, würde ICH eine richtige Sanierung machen und dann auch ordentlich Förderung mitnehmen. Dann hast Du ein für die Zukunft gerüstetes Haus.
Wer will schon in 15 Jahren so ein energetisch katastrophales Haus haben (Stand 2035). CO2 Steuer ohne Ende.
 
Gutachter ist gut.
Das ist baujahrsgerechte, sinnvolle Sanierung.
Wärmepumpe macht nur Sinn, wenn ihr wirklich rundum dämmt und auch auf Bodenheizung umstellt.
Würde ich nicht machen, das tut den alten Häusern nicht gut.
Du hast allerdings recht mit der Dämmung oberste Geschossdecke/Dach sowie den Wasserleitungen.
Heizungsrohre kannst du drin lassen. Das ist ein geschlossener Kreislauf, da gibt es kaum Ablagerungen/Korrosion.
Ich glaube nicht, dass CO² so schnell sooo teuer wird, dass sich die Zusatzkosten zu euren Lebzeiten rechnen würden.
 
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Frag mal unsere nächste Kanzlerin. Bin ich froh, auf WP und PV umgestellt zu haben.
Wenn es tatsächlich dazu kommt freu ich mich.
Aber das ändert nichts an den CO² Preisen.
Die Wirtschaft wird nach wie vor die Richtung vorgeben und es wird noch lange Jahr(zehnte) wirtschaftlich Sinn machen Gas zu verheizen.
Nix gegen Wärmepumpen und Photovoltaik, aber es gibt keinen Grund Panik zu schieben.
 
Wie sieht es denn mit einer Holzpelletheizung aus?
In einem von uns besichtigtem Haus war das die Empfehlung des Energieberaters plus Fassadendämmung (diese vermutlich aufgrund von Wärmebrücken nehme ich an..... Eigentlich hat uns bisher ausnahmslos jeder erzählt, dass man bei diesen alten Häuser möglichst nicht nachträglich die Fassade dämmen sollte).
 
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