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ᐅ Projekt Eigenheim - Keller, Grundriss EG - Tipps


Erstellt am: 29.03.18 00:03

red-ed 11.04.18 22:58
haydee schrieb:
Wohnkeller / UG und zwei Vollgeschosse schließen sich nicht aus.

Wir haben klassisch unten Eingang, Garderobe, Haustechnik, WC, Kochen, Wohnen, Essen, Gartenzugang
Oben Bad, Schlafen, Hauswirtschaft, Kinderzimmer.
Arifas hat die Räume anders verteilt, auch zwei Vollgeschosse trotz Hanglage.
Freunde von uns wieder anders.
Wir haben nur etwas mehr Hang.

zu viel auffüllen kostet, Aushub kostet auch.

1. dürft ihr euer Wunschhaus nach Bebauungsplan bauen
2. wie hoch ist das Gefälle im Baufenster? Egal ob mit oder ohne Keller in der Regel will man von Kochen, Essen und evtl. Wohnzimmer ebenerdig auf die Terrasse.
3. wie viel müsste ausgehoben werden um einen Keller zu bauen? Geht dann noch von der erlaubten Höhe euer Wunschhaus?
4. wie viel müsste aufgefüllt werden um auf Bodenplatte zu bauen?
5. Angebote
Auffüllen, Haus auf Bodenplatte mit größerer Grundfläche
Aushub, Keller, Haus mit kleinerer Grundfläche.
6. geht euer Raumprogramm auf die kleinere Grundfläche?

1. der Bebauungsplan lässt sehr viel zu, lediglich Haushöhe und maximallänge sind vorgegeben.
Hinzu kommen noch die gesetzlichen Abstände zu den Nachbarn.
2. Gefälle ist 1,80m auf 22m Länge.
3. Genau das wissen wir nicht, deswegen wollen wir nun einen Vermesser beauftragen einen Lageplan zu erstellen.
4. selbe Antwort wie bei 3.
5. Ohne einen Lageplan und Grundrisse gibt mir wohl niemand Angebote
6. naja das Gästezimmer und Büro müssten evtl. bei kleinerem Grundriss in den Keller weichen, was OK ist aber nicht der Wunschzustand

red-ed 11.04.18 23:08
11ant schrieb:
Meine "Faustformel" ist, daß je 20 cm Höhenunterschied 10% Kellerpreis anfallen. Baut man "keinen Keller", aber doch Fundamentwände in Kellerhöhe, dann hat man praktisch einen erdverfüllten Keller ohne Innenwände und ohne Kellerfenster gebaut. Und das kostet dann eben auch wie ein Vollkeller ohne Innenwände und ohne Fenster. Da das beides relativ Peanuts-Posten sind, also faktisch gleich. Da kann man den Keller auch "offiziell" bauen und hat Abstellraum. Und letzteren braucht man ja ggf. doch: Wegwerfer-Typen sind nur wenige. Wer Sammler-Typ ist und keinen Keller hat, bei dem stehen irgendwann beide Autos vor der Doppelgarage. Dennoch würde ich nach der Logik meiner vorgenannten Faustformel für eine Pipifax-Hanglage keinen Keller bauen.

Mein Fazit lautet also: bei einem Höhenunterschied (auf die Haustiefe gesehen) von weniger als 1m klar nein, ab 2m klar ja, und dazwischen ist es eine Frage der ehrlichen Selbsteinschätzung, ob man Ebayer / Flohmarktler / Wegwerfer ist - oder doch eher jemand, der das Entrümpeln seinen Erben überläßt.
Könntest du mir das etwas genauer erklären?
Ich bin da nicht ganz durchgestiegen.
Meinst du Gefälle auf der ganzen Grundstücksfläche oder auf der Grundfläche vom Haus?

Danke für die Hilfe.
Grüße

Nordlys 11.04.18 23:24
Ich bin kein Freund des Kellers in Lehmböden, er ist wegen Stauwasser als weisse Wanne auszuführen und m.E. daher teuer und hier unnötig, denn Abstellplatz lässt sich auch anders schaffen, über einen Dachboden begehbar z.B. Dann geht aber kein Pultdach.
Wie man das Haus dann am Besten auf dem recht kleinen Landstück ausmittelt, das sollte man mit seinem BU durchspielen.
Baut nicht zu mächtig, das Land gibt m.E. kein grosses Haus her. Das wirkt nicht. Sieht gequetscht aus.
Und dann baut Porenbeton, denn dieser Baustoff erlaubt eine monolithische Bauweise ohne Styropor oder Dämmplatten an der Wand. Er ist nicht teurer als anderes. K.

red-ed 12.04.18 00:16
Nordlys schrieb:
Ich bin kein Freund des Kellers in Lehmböden, er ist wegen Stauwasser als weisse Wanne auszuführen und m.E. daher teuer und hier unnötig, denn Abstellplatz lässt sich auch anders schaffen, über einen Dachboden begehbar z.B. Dann geht aber kein Pultdach.
Wie man das Haus dann am Besten auf dem recht kleinen Landstück ausmittelt, das sollte man mit seinem BU durchspielen.
Baut nicht zu mächtig, das Land gibt m.E. kein grosses Haus her. Das wirkt nicht. Sieht gequetscht aus.
Und dann baut Porenbeton, denn dieser Baustoff erlaubt eine monolithische Bauweise ohne Styropor oder Dämmplatten an der Wand. Er ist nicht teurer als anderes. K.

Danke für deine Einschätzung. im Dachgeschoss möchten wir keinen Stauraum haben, alles nach oben tragen ist für uns keine Option. Da wir uns ein Pultdach wünschen entsteht dort bei 10-15° auch nicht wirklich viel Stauraum.

Porenbeton wird wohl auch unsere Wahl. Eine Weisse Wanne hat dort in dem Wohngebiet wohl niemand gebaut. Vermutlich ist das auch nur Lehmhaltiger Boden ?!?!??.

Danke für deine Hilfe.

11ant 12.04.18 01:35
red-ed schrieb:
Meinst du Gefälle auf der ganzen Grundstücksfläche oder auf der Grundfläche vom Haus?
Das schrieb ich schon: "bei einem Höhenunterschied (auf die Haustiefe gesehen)".
red-ed schrieb:
Könntest du mir das etwas genauer erklären?
Ich bin da nicht ganz durchgestiegen.
Wenn der Höhenunterschied zwischen Bergseite und Talseite des Hauses "einen Keller" beträgt, dann kann man ihn auch gleich ganz bauen, d.h. die Aufbockung der Talseite mit Raum nutzen. Anteilig brechen grob gepeilt pro 20 cm "Wandhöhe" dieser Hausunterbauung jeweils zehn weitere Prozente Kellerpreis an, daher die Faustformel ab 2m Höhenunterschied 100% Kellerpreis (und darunter eben anteilig) zu rechnen.

Natürlich mehr Bauernregel als Goldwaage

Nordlys 12.04.18 08:35
Wie ein Keller auszuführen wäre sollte im Bodengutachten stehen. In unserem stand es, letztlich - hier Lehmerde - riet der Geologe davon ab. Nicht explizit, aber wer lesen kann liest es.
Ansonsten hat 11ant recht, und ich denke, das ist bei euch nicht mehr leichte Hanglage, sondern Steilhang. Knapp 2m auf die kurze Grundstückslänge von gut 20....
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