ᐅ Preiserhöhung - Unsere Baufirma will 21,4 % mehr
Erstellt am: 07.09.2021 16:10
haydee 07.09.2021 16:44
Überprüfe den Vertrag
Sprich mit eurem Sachverständigen
das geht noch heute
Morgen geht ihr zur Bemusterung. Da würde ich zweigleisig Mustern.
Einmal aufgrund der Nachforderung. Die natürlich vom Anwalt geprüft wird und der ist optimistisch, dass das nicht haltbar ist, deswegen einmal wünsch dir was.
Sprich mit eurem Sachverständigen
das geht noch heute
Morgen geht ihr zur Bemusterung. Da würde ich zweigleisig Mustern.
Einmal aufgrund der Nachforderung. Die natürlich vom Anwalt geprüft wird und der ist optimistisch, dass das nicht haltbar ist, deswegen einmal wünsch dir was.
Pinkiponk 07.09.2021 17:10
11ant schrieb:
Das ist schon ein sehr dreister Zeitpunkt für eine solche Nachricht. Meint "gewesen", daß Ihr die Bemusterung nun canceln wollt ?Mein Mann ist gerade schwimmen, ;-) das müssen wir noch entscheiden. Ich verstehe auch nicht, weshalb sie das erst so kurz vorher mitteilen.Anna_BW schrieb:
Vielleicht hoffen die auf Ach jetzt sind wir schon da, ziehen wir jetzt durch.Ich befürchte eher, dass sie uns "billig" loswerden wollen. Andere Hausbaufirmen zahlen Prämien, wenn die Kunden ihren Auftrag zurückziehen, unsere Hausbaufirma verlangt soviel Geld mehr, dass die Kunden freiwillig aufgeben. Und das Unangenehme für uns ist, dass neue Kunden die höheren Preise für das gleiche Haus bezahlen. Wir verlieren also auf jeden Fall. MKK_SE92 07.09.2021 17:15
So einfach läuft dieses Spielchen aber nicht!
Ihr habt einen Vertrag mit einer zugehörigen Bauleistungsbeschreibung und (hoffentlich) einer Festpreisgarantie für X Monate unterschrieben. Wird dieser Zeitraum überschritten (aber auch nur wenn es nicht die Schuld des Bauunternehmens ist) darf der Preis MODERAT um einen gewissen Prozentbetrag je Monat steigen.
Aber einfach so absurd die Preise zu erhöhen um „euch los zu werden“ läuft nicht, ihr habt ein Recht auf euer Haus zum vereinbarten Preis.
Sollte da Gegenwind kommen, ab zum Anwalt.
Ihr habt einen Vertrag mit einer zugehörigen Bauleistungsbeschreibung und (hoffentlich) einer Festpreisgarantie für X Monate unterschrieben. Wird dieser Zeitraum überschritten (aber auch nur wenn es nicht die Schuld des Bauunternehmens ist) darf der Preis MODERAT um einen gewissen Prozentbetrag je Monat steigen.
Aber einfach so absurd die Preise zu erhöhen um „euch los zu werden“ läuft nicht, ihr habt ein Recht auf euer Haus zum vereinbarten Preis.
Sollte da Gegenwind kommen, ab zum Anwalt.
11ant 07.09.2021 17:30
Pinkiponk schrieb:
Ich verstehe auch nicht, weshalb sie das erst so kurz vorher mitteilen.Ich will es mal so sagen: einen Reim darauf zu machen ist nicht schwer, nur der fällt nicht nett für die Firma aus.Pinkiponk schrieb:
unsere Hausbaufirma verlangt soviel Geld mehr, dass die Kunden freiwillig aufgeben.Der Borkenkäfer kam nicht über Nacht, und selbst mit coronabedingten Logistikturbulenzen kombiniert ist der Preisanstieg nicht zu erklären - Zimmerer sind ja schließlich nicht in der Pilotengewerkschaft. Die Preiserhöhung ist unseriös und spricht leider für einen Anbieter mit schwacher Kapitalausstattung und wenig eigenem Personal. Hoffentlich ermöglicht Euer Vertrag, dem Anbieter gegen eine ordentliche Entschädigung die Vertragsauflösung anzubieten. Im Falle einer Insolvenz sind auch Fertigstellungsbürgschaften faktisch weniger wert. hampshire 07.09.2021 18:02
Ich habe noch nicht genau verstanden, ob die 21,4% Erhöhung sich tatsächlich auf die gesamte Bausumme beziehen.
Wenn es die Gesamtbausumme ist, müssten bei 0,6% Anpassungsspielraum je Monat mindestens 36 Monate Bauverzögerung ins Land gegangen sein, wenn man stumpf aufaddiert. Mit der "Zinseszins" Methode kommt man immer noch auf mindestens 32 Monate. Ich erinnere mich, dass sich die Sache bei Euch zieht, aber so lange?
Euer Anbieter wird die Preiserhöhung belegen müssen - was ihm bei 34 Monaten sogar gelingen könnte.
Ich würde mir morgen in Ruhe alles anhören, schriftlich darlegen lassen und im Anschluss eine Beratung in Anspruch nehmen.
Macht keine Zusagen, schaut Euch die Muster an und trefft keine verpflichtende Entscheidung. Ihr könnt ja eigene Notizen machen.
Wenn es die Gesamtbausumme ist, müssten bei 0,6% Anpassungsspielraum je Monat mindestens 36 Monate Bauverzögerung ins Land gegangen sein, wenn man stumpf aufaddiert. Mit der "Zinseszins" Methode kommt man immer noch auf mindestens 32 Monate. Ich erinnere mich, dass sich die Sache bei Euch zieht, aber so lange?
Euer Anbieter wird die Preiserhöhung belegen müssen - was ihm bei 34 Monaten sogar gelingen könnte.
Ich würde mir morgen in Ruhe alles anhören, schriftlich darlegen lassen und im Anschluss eine Beratung in Anspruch nehmen.
Macht keine Zusagen, schaut Euch die Muster an und trefft keine verpflichtende Entscheidung. Ihr könnt ja eigene Notizen machen.
Pinkiponk 07.09.2021 18:06
hampshire schrieb:
Ich habe noch nicht genau verstanden, ob die 21,4% Erhöhung sich tatsächlich auf die gesamte Bausumme beziehen.
Wenn es die Gesamtbausumme ist, müssten bei 0,6% Anpassungsspielraum je Monat mindestens 36 Monate Bauverzögerung ins Land gegangen sein, wenn man stumpf aufaddiert. Mit der "Zinseszins" Methode kommt man immer noch auf mindestens 32 Monate. Ich erinnere mich, dass sich die Sache bei Euch zieht, aber so lange?
Euer Anbieter wird die Preiserhöhung belegen müssen - was ihm bei 34 Monaten sogar gelingen könnte.
Ich würde mir morgen in Ruhe alles anhören, schriftlich darlegen lassen und im Anschluss eine Beratung in Anspruch nehmen.
Macht keine Zusagen, schaut Euch die Muster an und trefft keine verpflichtende Entscheidung. Ihr könnt ja eigene Notizen machen.Wir hatten einen garantierten Festpreis bis 30.06.21.Ähnliche Themen