ᐅ Planung Heizung Neubau wie effizient auslegen?
Erstellt am: 22.06.24 13:13
Haus Luni28.06.24 11:53
Hallo,
wir haben uns für eine Monoblock Luft-Wasserwärmepumpe mit Propan entschieden und einem 600 Liter Pufferspeicher mit Trinkwasseraufbereitung.
Noch ein paar Stichpunkte um unsere Entscheidung zu begründen.
- Monoblock Wärmepumpen sollen effizienter arbeiten wie Split anlagen, wir haben kurze Leitungen und mehr Platz innen.
- Von der Pufferspeicherproblematik habe ich auch gehört. Letztendlich habe wir uns einfach nicht getraut den Pufferspeicher wegzulassen. Da war die Angst am Ende doch zu groß.
- Durch die Frischwasserstation denke ich, dass das Legionellen Risiko ebenfalls ausgemerzt ist und man muss nicht mit hohen Stromkosten rechnen durch das enorme aufheizen mit Strom. Zum Duschen und Co. reichen auch 40°C aus.
- Soweit ich informiert bin, müssen bei einem Neubau in jedem Raum über 4m² (oder so) ein Thermostat installiert werden. Grundsätzlich halte ich die Thermostate ebenfalls für sinnlos, da die Neubauten so gut isoliert sind, dass großartige Temperaturunterschiede eh nicht erreicht werden können.
Zwei Wärmepumpen halte ich ebenfalls für totalen Quatsch.
Erdwärmepumpen sind schon interessant aber sehr aufwendig. Meistens sind diese um ein COP von 1,0 effizienter wie Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Frage ist nur. Wie lange muss man heizen um den Mehraufwand an Kosten wieder rein zu holen?
Es gibt ja auch eine Kühlfunktion bei Wärmepumpe. Ich finde diese Möglichkeit jedoch sehr riskant, da das Kondenswasser Risiko schon enorm sind. Klar mit Sensoren usw. könnte das alles funktionieren aber wer garantiert das die Sensoren auch immer so gut arbeiten und sich nicht mal nach paar Jahren vermessen.
Leider habe ich bisher noch keine Praxiserfahrung. Das Haus wird noch gebaut.
wir haben uns für eine Monoblock Luft-Wasserwärmepumpe mit Propan entschieden und einem 600 Liter Pufferspeicher mit Trinkwasseraufbereitung.
Noch ein paar Stichpunkte um unsere Entscheidung zu begründen.
- Monoblock Wärmepumpen sollen effizienter arbeiten wie Split anlagen, wir haben kurze Leitungen und mehr Platz innen.
- Von der Pufferspeicherproblematik habe ich auch gehört. Letztendlich habe wir uns einfach nicht getraut den Pufferspeicher wegzulassen. Da war die Angst am Ende doch zu groß.
- Durch die Frischwasserstation denke ich, dass das Legionellen Risiko ebenfalls ausgemerzt ist und man muss nicht mit hohen Stromkosten rechnen durch das enorme aufheizen mit Strom. Zum Duschen und Co. reichen auch 40°C aus.
- Soweit ich informiert bin, müssen bei einem Neubau in jedem Raum über 4m² (oder so) ein Thermostat installiert werden. Grundsätzlich halte ich die Thermostate ebenfalls für sinnlos, da die Neubauten so gut isoliert sind, dass großartige Temperaturunterschiede eh nicht erreicht werden können.
Zwei Wärmepumpen halte ich ebenfalls für totalen Quatsch.
Erdwärmepumpen sind schon interessant aber sehr aufwendig. Meistens sind diese um ein COP von 1,0 effizienter wie Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Frage ist nur. Wie lange muss man heizen um den Mehraufwand an Kosten wieder rein zu holen?
Es gibt ja auch eine Kühlfunktion bei Wärmepumpe. Ich finde diese Möglichkeit jedoch sehr riskant, da das Kondenswasser Risiko schon enorm sind. Klar mit Sensoren usw. könnte das alles funktionieren aber wer garantiert das die Sensoren auch immer so gut arbeiten und sich nicht mal nach paar Jahren vermessen.
Leider habe ich bisher noch keine Praxiserfahrung. Das Haus wird noch gebaut.
nordanney28.06.24 12:11
Mahri23 schrieb:
meine Empfehlung geht in Richtung Erdwärmepumpe. Die dürfte noch etwas effizienter als die Luftwärmepumpe sein.
Dazu benötigst Du aber eine Erdbohrung.Ist die Frage, ob sich eine (recht kleine) Energieeinsparung gegenüber einer im oberen einstelligen bis klein zweistelligen lohnt. Ist aber auf jeden Fall optisch ansprechender (kein Außengerät).nordanney28.06.24 12:18
Haus Luni schrieb:
- Monoblock Wärmepumpen sollen effizienter arbeiten wie Split anlagen,Leider ist das ein Gerücht.Haus Luni schrieb:
600 Liter Pufferspeicher mit Trinkwasseraufbereitung.Also ein Kombispeicher?Haus Luni schrieb:
- Durch die Frischwasserstation denke ich, dass das Legionellen Risiko ebenfalls ausgemerzt ist und man muss nicht mit hohen Stromkosten rechnen durch das enorme aufheizen mit Strom. Zum Duschen und Co. reichen auch 40°C aus.Das Legionellenrisiko ist bei normalen Gebrauch im Einfamilienhaus bei einer Speichertemperatur von ca. 50 Grad (und ggf. Legionellenprogramm 1x die Woche) zu vernachlässigen. Da gibt es tatsächlich keine Fälle in Deutschland.Tatsächlich wird allerdings Euer Strombedarf höher sein, als ohne diesen großen Puffer. Denn Du musst immer 600 Liter auf Temperatur halten. Beim 200 Liter Speicher ist es nur 1/3 der Wärmemenge.
Haus Luni schrieb:
- Soweit ich informiert bin, müssen bei einem Neubau in jedem Raum über 4m² (oder so) ein Thermostat installiert werden.Ja, ABER man kann sich relativ einfach davon befreien lassen.Haus Luni schrieb:
Es gibt ja auch eine Kühlfunktion bei Wärmepumpe. Ich finde diese Möglichkeit jedoch sehr riskant, da das Kondenswasser Risiko schon enorm sind. Klar mit Sensoren usw. könnte das alles funktionieren aber wer garantiert das die Sensoren auch immer so gut arbeiten und sich nicht mal nach paar Jahren vermessen.Man kann auch mit Erfahrungswerten kühlen. Das klappt gut.Haus Luni28.06.24 12:29
Hallo,
Es ist gut möglich, dass der Strombedarf aufgrund des Pufferspeichers etwas höher liegen wird. Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob dieser die beste Lösung darstellt. Da wir eine 16 kwP Photovoltaikanlage haben. Habe ich es mir gut geredet.
Das mit der Thermostat Befreiung ist mir neu. Bei mir ist es zwar zu spät aber aus Interesse wie geht das?
Wie meinst du mit Erfahrungswerten kühlen?
nordanney schrieb:Ja mit Kombispeicher.
Also ein Kombispeicher?
Es ist gut möglich, dass der Strombedarf aufgrund des Pufferspeichers etwas höher liegen wird. Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob dieser die beste Lösung darstellt. Da wir eine 16 kwP Photovoltaikanlage haben. Habe ich es mir gut geredet.
Das mit der Thermostat Befreiung ist mir neu. Bei mir ist es zwar zu spät aber aus Interesse wie geht das?
Wie meinst du mit Erfahrungswerten kühlen?
nordanney28.06.24 12:36
Haus Luni schrieb:
Es ist gut möglich, dass der Strombedarf aufgrund des Pufferspeichers etwas höher liegen wird. Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob dieser die beste Lösung darstellt. Da wir eine 16 kwP Photovoltaikanlage haben. Habe ich es mir gut geredet.Mit Photovoltaik wird das schon entspannter.Haus Luni schrieb:
Das mit der Thermostat Befreiung ist mir neu. Bei mir ist es zwar zu spät aber aus Interesse wie geht das?Indem der, der die Heizungsplanung macht eine entsprechende Stellungnahme schreibt und Du damit eine Befreiung beantragst.Haus Luni schrieb:
Wie meinst du mit Erfahrungswerten kühlen?Es gibt im Internet Quellen, die ihre eigenen Erfahrungen mit der Kühlfunktion preisgeben. Das sind insbesondere Nutzer der Geishas ff., also der Panasonic Monoblöcke, da dort die Kühlfunktion schon immer integriert war und ist und somit auch keinen Aufpreis nach sich zieht. Viele berichten, dass es bis ca. 18 Grad Vorlauf zu keinen Problemen kommt, der Großteil pendelt sich bei 20 Grad ein.ABER: Bitte daran denken, dass bei Nutzung der Kühlfunktion die Luftfeuchtigkeit im Haus enorm ansteigt. Es fühlt sich dann wie eine kühle Sauna an. Ist ja auch klar, da die Klimaanlage im Vergleicht ja nicht nur kühlt, sondern auch direkt entfeuchtet, was bei der Fussbodenheizungs-Kühlung nicht klappt.
Daniel-Sp28.06.24 16:17
Lässt sich noch was ändern?
Statt Kombispeicher würde ich dann lieber 2 getrennte Speicher nehmen. Kombispeicher machen doch häufig Probleme. Die Trennung Warmwasser-Heizwasser mit den unterschiedlichen Temperaturniveaus funktioniert nicht so gut wie von den Herstellern angepriesen. Außerdem werden sie oft als hydraulische Weiche eingebunden was zusätzliche Probleme schafft.
Statt Kombispeicher würde ich dann lieber 2 getrennte Speicher nehmen. Kombispeicher machen doch häufig Probleme. Die Trennung Warmwasser-Heizwasser mit den unterschiedlichen Temperaturniveaus funktioniert nicht so gut wie von den Herstellern angepriesen. Außerdem werden sie oft als hydraulische Weiche eingebunden was zusätzliche Probleme schafft.
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