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ᐅ Neubau Einfamilienhaus - Gas oder Luftwärmepumpe + Photovoltaik + Speicher?


Erstellt am: 25.04.2021 14:18

hampshire 18.10.2021 10:54
Pinkiponk schrieb:

Und bei Gas baue ich auch auf Biogas u.ä.. Die Preise für Biogas sind in Ordnung
Wie schon schrieb ist der Ressourcenaufwand für Biogasanlagen in der Praxis meist sehr ungünstig, da für diese Anlagen Mais angebaut wird, der nicht nur Land frisst, sondern auch noch die Böden besonders auslaugt.
Deliverer schrieb:

Das Problem mit Wasserstoff ist der unterirdische Wirkungsgrad.
Das Problem ist, dass wir glauben, dass genau eine Technologie alles können wird und für jede Technologie einen gravierenden Nachteil finden und auf diesen fokussieren statt uns auf spezifische Anwendungsvorteile zu konzentrieren.
Wasserstoff ist ein exzellenter Energiespeicher mit einer sensationellen Energiedichte. Energie in Wasserstoff zu speichern ist verlustbehafteter als bei anderen Speichern. In der Verwendung mit Brennstoffzellen ist Wasserstoff ausgesprochen effizient
Methanol ist ebenfalls ein exzellenter Energiespeicher mit einer guten Energiedichte. Als Flüssiglkeit ist Methanol leicht zu handhaben, die Produktion macht in der Effizienz Fortschritte und für die Produktion kann industriell anfallendes CO2 wiederverwendet werden. Methanol eignet sich zum Antrieb von effizienten Brennstoffzellen.
Derzeitige Batterietechnologie hat (noch) nicht die Energiedichte um als Langzeitspeicher eingesetzt zu werden. Mit moderner Lade- und Entladetechnologie sind sie extrem flexibel mit schneller Aufladung und guter Spitzenlasttauglichkeit. Als leistungsfähige Kurzzeitspeicher sind sie ideal geeignet - so auch in vielen (nicht allen) Mobilitätsanwendungen mit einem Elektromotor.
Im Bereich der Sektorenkopplung kommen eine Reihe weiterer exzellenter Energiespeichermöglichkeiten zum Tragen.
Es geht um den richtigen Energieträger für die Anforderung und nicht um eine allumfassennde Leittechnnologie. Lasst euch nicht von rückständigen Bedenkenträgern leiten, das führt garantiert zu nichts. Dann lieber dein einen oder anderen Irrweg einschlagen und dabei ordentlich vorankommen.

Deliverer 18.10.2021 11:09
hampshire schrieb:

In der Verwendung mit Brennstoffzellen ist Wasserstoff ausgesprochen effizient
Im Vergleich zum Verbrenner könnte er gewinnen. ;-)

Ne, natürlich ist Wasserstoff und Methanol was feines. Und wir werden auch beides in Zukunft in riesigen Mengen brauchen. Wichtig ist nur, dass der Endverbraucher weiß, dass es bei ihm nicht ankommt. Das geht alles für die Industrie drauf. Und selbst die wird aufgrund des exorbitanten Preises alles daran setzen, möglichs wenig davon zu benötigen.

Anderes Bild: Viele Meckern über die Winkraftanlagen und E-Autos und hoffen dabei auf Wasserstoff oder E-Fuels. Denen muss man klarmachen, dass Fahren mit Wasserstoff/E-Fuels bedeutet, fünf mal mehr Winkdraftanlagen zu betreiben, als Fahren mit Batterie. Und nein - Import funktioniert nicht, das ist noch viel teurer und vor in 30 Jahren überhaupt nicht realistisch.

hampshire 18.10.2021 12:14
Erstmal muss sich noch mehr in den Köpfen tun. Da sind die steigenden Energiekosten und ein CO2 Emissionspreis ein zwar schmerzhaftes aber vermutlich auch gerade deswegen wirksames Mittel. Letztlich haben wir in unserem täglichen Verhalten ein riesiges Einsparpotenzial, welches sofort wirksam wird. Energie, die erst gar nicht benötigt wird ist die Umweltfreundlichste.
Aus diesem Grund ärgere ich mich auch wenig über die Spritpreise, wenngleich ich mich in einer besonders hohen Abhängigkeit vom Auto wähne.

Tom1978 18.10.2021 13:41
Deliverer schrieb:

Im Vergleich zum Verbrenner könnte er gewinnen. ;-)

Ne, natürlich ist Wasserstoff und Methanol was feines. Und wir werden auch beides in Zukunft in riesigen Mengen brauchen. Wichtig ist nur, dass der Endverbraucher weiß, dass es bei ihm nicht ankommt. Das geht alles für die Industrie drauf. Und selbst die wird aufgrund des exorbitanten Preises alles daran setzen, möglichs wenig davon zu benötigen.

Anderes Bild: Viele Meckern über die Winkraftanlagen und E-Autos und hoffen dabei auf Wasserstoff oder E-Fuels. Denen muss man klarmachen, dass Fahren mit Wasserstoff/E-Fuels bedeutet, fünf mal mehr Winkdraftanlagen zu betreiben, als Fahren mit Batterie. Und nein - Import funktioniert nicht, das ist noch viel teurer und vor in 30 Jahren überhaupt nicht realistisch.

Unsere liebe noch "Katastrophen-Regierung"... Und mit Katastrophe meine ich nicht, das die katastrophal war. Nur aufgrund von Katastrophen erst gehandelt hat. Abschaltung von Atomkraftwerken war einer der großen Fehler der Regierung. Das hätte man anders handhaben müssen. Erst die Kohlekraftwerke, dann erst Atomkraftwerke. Was bringt es in Deutschland die Atomkraftwerke auszuschlaten, wenn an der Grenze zu Frankreich und bald auch paar mehr in Polen stehen. Bei den hohen Qualitätsanforderungen die in Deutschland gelten, habe ich lieber paar Atomkraftwerke in Deutschland als in Frankreich oder gar Polen, um von da den Strom zu importieren.

Hangman 18.10.2021 13:54
french_fry schrieb:

Danke! Es wird eine Vaillant aroTherm Plus. Wir würden die Luft-Wasser-Wärmepumpe so stellen, dass sie nicht direkt aufs Nachbarhaus zeigt. Luftlinie wären es dann 8m von der Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Kinderzimmer des Nachbarn und jeweils 20m zu den anderen beiden Nachbarn, die dann aber in direkter Blickrichtung zur Luft-Wasser-Wärmepumpe sind, aber ich hoffe das ist kein Problem.

Ihr seid zwar in einer denkbar schlechten Verhandlungsposition, dennoch würde ich beim GU bezüglich der Aufpreise nachfragen. 12K€ Aufpreis sind arg üppig: die Gastherme, Solarthermie und die dafür notwendige Verrohrung entfallen schließlich; und so teuer sind Luft-Wasser-Wärmepumpen nun wirklich nicht. Sofern es noch möglich, und für euch eine Option ist, könnt ihr auch Schornstein und Kamin einsparen. Den Gasanschluss spart ihr ja ohnehin. In den Argumenten pro-Wärmepumpe hattest Du auch Photovoltaik aufgezählt. Baut ihr eine Photovoltaik?

Sofern ihr euch für Wärmepumpe und ggf Photovoltaik entscheidet, kannst Du hier gerne noch einmal nach ein paar Stichpunkten für die Auslegung nachfragen.

Viel Erfolg!

Deliverer 18.10.2021 14:10
Allein der Pufferspeicher, den man sich einsparen sollte (auch wenn es Diskussionen mit dem Heizungsbauer bedeutet) spart auch nochmal 2k€ ein. An Aufwand ist die Wärmepumpe viel geringer. Der Wärmeerzeuger sind hingegen bei Wärmepumpe tatsächlich oft doppelt so teuer, wie die Therme.
Bei mir (Nachrüstung im Altbau) war nach Abzug der Förderung ein Unterschied von nicht ganz 4000,- € zwischen Gas und Wärmepumpe. Und für das Geld hätte ich einen Pufferspeicher kaufen und einen Gasanschluss legen lassen müssen...
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