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ᐅ Welche Heizung für Mehrfamilienhaus, Wärmepumpe nicht förderfähig?


Erstellt am: 24.04.23 17:18

dertill02.05.23 10:57
deri254 schrieb:

Aber was mich vor allem interessieren würde, wenn eine Wärmepumpe, welche Hersteller/Typ für das Mehrfamilienhaus von Preis/Leistung/Garantie ohne Förderung bedenkenlos genommen werden könnte (ohne Angst und Bauchschmerzen im Vergleich zu den renommierten Herstellern zu bekommen, dass sie ihren Dienst versagt)
Welche Leistung sagt dir die Berechnung.
Hersteller Typ, von den nicht-Platzhirschen in Deutschland wären z.B. die Panasonic Aquarea J in 12kW WH-MXC12J9E8 oder 16kW WH-MXC12J9E8
oder von LG die Therma V Monobloc S, die gibt es auch in ähnlichen Leistungsstufen.
deri25402.05.23 12:28
Was ich aber nicht verstehe: Die kosten alle nur so um die Hälfte im Vergleich zu den renommierten Herstellern und wären, zwar nicht für mich, sogar noch förderfähig. Wenn ich da wie oben geschrieben, zudem noch den teuren Kamin dann in meinem Neubau nicht brauche, würde die Heizung ja sogar noch billiger kommen, als Öl- oder Gasheizung. Warum bauen dann die Leute wie verrückt noch ungeförderte neue Ölheizungen ein (selbst bei Sanierung muss man meist ein Plastikrohr im Kamin nachrüsten),? Gut, bei Öl- oder Gasheizung kann man sich natürlich wiederum die Pufferspeicher sparen.

Wo ist der Haken bei diesen billigeren Wärmepumpen? Die oben genannten Pumpen kann man wirklich ohne Bedenken einbauen?
Tolentino02.05.23 13:28
Manche sollen ein bisschen lauter sein. also evtl. braucht man mehr Abstand um die Schallimissionsgrenzwerte zum Nachbarn einzuhalten.
Wie das bei den konkreten Geräten ist muss man wohl in den technischen Datenblättern nachlesen.
dertill02.05.23 13:48
deri254 schrieb:

Wo ist der Haken bei diesen billigeren Wärmepumpen? Die oben genannten Pumpen kann man wirklich ohne Bedenken einbauen?
Panasonic ist einer der größten Wärmepumpe-Hersteller weltweit und auch kein Hinterhof-Entwickler. Die haben die Wärmepumpe quasi erfunden. Modulierende Verdichter, Phasenanschnittssteuerung, Pulsweitenmodulation - kommt alles nicht aus Deutschland, sondern aus Fernost. Ob's jetzt Panasonic war, oder Mitsubishi oder LG (Korea) weiß ich nicht, aber die wissen alle was sie tun.
Warum die so "günstig" sind? Weil Wärmepumpen keine Raketentechnik sind, eigentlich einfacher zu Bauen als Gas- oder Ölbrennwertthermen. (Fast) Die ganze Welt heizt und kühlt mit Wärmepumpen und entsprechend viele davon werden in den großen Techkonzernen davon gebaut. Das Material ist nicht sonderlich komplex, das einzige was empfindlich ist, ist der Verdichter und die Software zur Ansteuerung, damit die Effizienz möglichst hoch ist.

Generell sind die Monoblock-Geräte günstiger, als die hierzulande viel verbauten Splitgeräte. Der Unterschied ist, dass beim Split-Gerät außen der Verdampfer und der Verdichter sind und eine Kältemittelleitung zum Innengerät führt. Dort ist dann der Kondensator / Wärmeübertrager und Nebenbauteile (3-Wege-Ventil für Warmwasser, MAG, ggf. Schlammabscheider) verbaut.
Im Monoblock ist im Außengerät auch die Pumpe und der Wärmeübertrager und teilweise auch MAG verbaut. Dadurch braucht man dann innen kein Extragerät und nur ein Bedienteil und die Verrohrung und ein Ventil für Warmwasser-Bereitung. Und man braucht eben nicht mit Kältemittel hantieren und entsprechend keinen Schein für die Installation / Inbetriebnahme.

In Deutschland ist halt alles eine Frage des Marktzugangs: Installateure arbeiten seit 70 Jahren (oder länger) mit Viessmann, Buderus / Bosch, Vaillant, Weishaupt und vielleicht noch Wolff zusammen. Und wenn die etwas brauchen, fragen die da nach. Panasonic (und alle anderen asiatischen / amerikanischen Wettbewerber) sind da in Deutschland einfach noch nicht so gut aufgestellt -> Sieh Einstieg Carrier bei Viessmann.

Die Optik spielt bei uns ja auch immer mit rein, und da muss man zugeben, das so ne Bosch-Turbine im Vorgarten mehr hermacht als die Asien-Pumpe mit Hinterhof-Klimaanlagen-Look. Aber auch da tut sich was. Die Neue Panasonic K/L Serie ist leiser, als Hydrosplit (Kühlmittel im Außengerät mit Wärmeübertrager - nur Wasserleitungen nach innen und dort eine Inneneinheit mit Pumpe, Filter, MAG und 3-Wege-Ventil für quasi "plug and play"), mit Propan als Kühlmittel, und optisch eher auf deutschem Marktniveau - dafür auch etwas teurer als die Vorgänger, aber deutlich günstiger als manche Mitbewerber.
deri25425.05.25 22:12
Hallo,

da ich immer noch keine Heizung habe, aber mich jetzt endgültig entscheiden muss, ob ich eine Gasheizung mit biogenem Flüssiggastank in den Garten stelle oder doch noch eine Wärmepumpe nehme, wollte ich nochmal eure Meinung dazu hören. Habe jetzt ein Angebot bekommen, wo ich eine Wärmepumpe fast zum gleichen Preis wie die Gasheizung bekomme, da diese noch das alte Kältemittel R410A hat. Bei der Wärmepumpe handelt es sich um eine Bosch Compress CS7001iAW 17 ORE-T mit 13kW. Der Heizungsbauer meinte, dass ich bei meinem Gebäude mit ca. 30W/m2 Heizlast rechnen kann. Ist das realistisch, dass hier eine 13kW Pumpe für Heizung und Warmwasser ausreicht (9kW Heizstab als Reserve ist integriert)?

Hier nochmal meine endgültigen Daten:

Mehrfamilienhaus mit 4 Wohneinheiten und ca. 15 Personen insgesamt, Wohnfläche insgesamt ca. 404 m2, seit 2020 im Bau, Zirkulationsleitung nur im EG, da etwas längere Leitung zur Küche, keine Lüftungsanlage, Fußbodenheizung im EG und DG, im Spitzboden evtl. nur Wärmepumpenheizkörper. Normaußentemperatur bei meinem Standort sind -12,4 Grad.

U-Wert Bodenplatte: ca. 0,24
U-Wert Wand: ca. 0,23
U-Wert Dach: ca. 0,15-0,17
U-Wert Fenster: ca. 0,90
U-Wert Dachfenster: ca. 1,10

Ich bin hin und her gerissen, habe die letzten Tage sehr viel gegoogelt, aber bin weiterhin total unsicher. Gerechnet werden diese Heizlasten ja auch meist nur mit 20 Grad Raumtemperatur. Was ist, wenn alle Parteien etwas mehr Grad haben wollen, wie wirkt sich das dann aus.

Wäre sehr dankbar für eure Hilfe, da ich mich die nächsten Tage entscheiden muss, sonst hat sich das mit der Wärmepumpe erledigt wegen den Kosten. Danke.
nordanney25.05.25 23:29
deri254 schrieb:

Der Heizungsbauer meinte, dass ich bei meinem Gebäude mit ca. 30W/m2 Heizlast rechnen kann. Ist das realistisch, dass hier eine 13kW Pumpe für Heizung und Warmwasser ausreicht (9kW Heizstab als Reserve ist integriert)?
Würde mal tippen, dass sie mehr als ausreichend ist. Mit Unterstützung des Heizstabes sowieso.
WW-Speicher ist wie geplant?
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