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ᐅ Nutzgärten nicht mehr gewollt?


Erstellt am: 06.05.2018 13:50

Anoxio 07.05.2018 13:59
Ich liebe unseren Nutzgarten! Vor drei Jahren habe ich begonnen, den wieder zu nutzen. Zwei gewächshäuser und ein Kräuterbeet waren schon da und lagen brach, ebenso die meiste Ausrüstung.
Das Gemüsebeet ist so um die 100 bis 120qm groß, dazu kommt ein langer Streifen entlang des Zauns zum Nachbarn, diesen Streifen habe ich mit Erdbeeren bepflanzt, Rhabarber, Himbeeren, Blaubeeren und einem Dutzend Johannis-, Stachel- und Jostabeerenhochstämmchen.

Vorhanden waren zudem Apfelbäume, am Haus ein alter Weinstock und ein herrlicher, alter Walnussbaum. Angepflanzt habe ich zudem noch Sauer- und Süßkirsche, Plattpfirsich, verschiedene Zwetschgen, Birnen und Quitte; und eine Minikiwi am Haus.

Das Kräuterbeet ist relativ pflegeleicht; die meisten Sachen kommen immer wieder: Oregano, Schnittlauch, Minze, Melisse, Salbei, Liebstöckel, Estragon und Thymian halten recht viel aus. Nachziehen muss ich immer nur Petersilie und Zitronengras.

Das Gemüse fürs Beet und für die Gewächshäuser ziehe ich selbst aus Samen. Heuer gibt es in den Gewächshäusern verschiedene Tomatensorten, Schlangengurken und Auberginen. Draußen werden Radieschen, Schnittsalat, Radi, Karotten, Rote Bete, Kartoffeln, Rosenkohl, Bohnen, Zuckerschoten, Einlege- und Freilandgurken, Zucchini, Kohlrabi, Mangold, Physalis und Wirsing angebaut.

Das ist eine ganze Menge, und die will freilich auch verarbeitet werden. Aber ich genieße es wirklich, dass ich im Sommer und im Herbst allerlei Leckereien einwecken kann, die dann im Winter eine willkommene Abwechslung sind. Marmelade muss ich nicht mehr kaufen, auch Sauergemüse wird alles selbst hergestellt. Das will ich in Zukunft noch weiter ausbauen, deshalb auch die ganzen neuen Bäumchen 🙂

Im Garten zu arbeiten ist für mich Entspannung. Morgens den Gang zu den Gewächshäusern, Gießen, Türen auf, nach den Pflanzen schauen, da etwas Unkraut zupfen, dort ein paar Anzuchten pikieren und umtopfen, die Pflanze anbinden... herrlich!

Bei den Nachbarn ist es unterschiedlich. Nachbar 1 hat kaum Grundstück, 2 Obstbäume, viel Pflaster - der sagt aber auch, dass er zwar gern ein Beet hätte, aber die viele Arbeit ihn abschreckt. Nachbar 2 haben 2 Hochbeete und ein paar Obstbäume. Nachbar 3 hat ein Gewächshaus und einige Beete, versorgt sich größtenteils selbst mit Gemüse. Nachbar 4 hat außer Terrasse und Carport kein Grundstück. Nachbar 5 ebenso.

Ich finde es schade, dass die Grundstücke meist immer kleiner werden und kurzer Rasen einem Beet vorgezogen wird. Je nach eigenem Anspruch muss ja wirklich kein riesiger Zeitaufwand dahinterstehen; die Pflanzen kann man ja gut dem eigenen Geschmack und dem geplanten Zeiteinsatz anpassen. Wobei ich eh ein Fan bin von alten Bauerngärten - so wachsen auch bei mir im Beet verschiedenen Blümchen (gerade auch für Insekten interessant) und vorm Haus habe ich noch gute 100qm umgearbeitet und Wildblumen ausgesät.

cschiko 07.05.2018 14:06
Wir haben auf unseren ~400qm auch allerhand, es ist doch schön das ein oder andere selbst zu erzeugen. So finden sich bei uns ein kleiner Apfelbaum, ein Zwergbirnenbaum, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, eine Feige und Erdbeeren (Mieze Schindler und Walderdbeeren). Dazu kommen Tomaten, Salat und Radieschen.

Wir sind aber auch gerade erst dabei den Garten "anzulegen" und im Verlauf dessen soll noch das ein oder andere hinzukommen. Insbesondere Zucchini, Kohlrabi, Rhabarber und wahrscheinlich auch Rote Beete. Und wenn es passt noch der ein oder andere Obstbaum (Kirsche, Pflaume, weiterer Apfel). Dazu dann eben noch Kräuter, wobei die zum Großteil in bewässerten Töpfen in der Küche wachsen.

chand1986 07.05.2018 16:14
Einen Nachschlag zum Thema: Was lernen Kinder wie und wo?, möchte ich noch liefern.

Beim Nutzgarten geht es mir um direktes Erleben der Herstellung von Lebensmitteln, in dem Fall Obst und Gemüse. Das ist etwas, was ohne den fast täglichen Umgang nicht viele Spuren hinterlässt. Deshalb halte ich Lernhöfe zwar für besser als keine Lernhöfe, aber dennoch für Alibi-Veranstaltungen gemessen an dem, was ich meine. Schulgärten wären besser.

Weiter gedacht hatte ich das mit dem Schlachthofbesuch. Schließlich will man meist Fleisch essen. Den Satz "Mein Kind weiß, dass dafür Tiere sterben müssen und gönnt dem weißen Hai auch seine Robbe" kommt nicht dem Nahe, was ich denke, dass man Kindern vermitteln sollte. Abstrakt zu wissen, das Fleisch nicht am Baum wächst sondern totes Tier ist, ist wieder besser als gar nichts zu wissen. Aber doch nur ein Achtel der Geschichte.

Ab und an live dabei zu sein, wie etwas Lebendiges in den Tod befördert wird, ist eine Erfahrung, die sich eigentlich jeder, der Fleisch isst, antun sollte. Meiner persönlichen Meinung nach kann man nur dann einen Zugang dazu erhalten, wenn man mal selber Hand anlegt - habe ich früher deshalb mal gemacht. Dass ich das konnte ist der einzige Grund, dass ich immer noch Fleisch esse. Einen Fisch oder ein Säugetier zu töten ist ein himmelweiter Unterschied, btw.

"Das sieht man ja in Dokus" halte ich für noch mehr Alibi als Lernbauernhöfe.

Oder um es direkt zu sagen: Ja, ab einem gewissen Alter sollte man Kindern zeigen, dass sie ein Kaninchen töten müssten, wenn es den Kaninchenbraten geben soll ( oder das Tier der Wahl ). Live und in Farbe.
Das anonymisierte Töten in den Fabriken entfremdet den Menschen vom Produkt - kein Wunder, dass viele Leute Hähnchen für 2,99/kg nicht seltsam finden, sondern sich beschweren, wenn es mal keine Angebote gibt.

Dass ganze für tierische Produkte umzusetzen, ist natürlich schwierig. Ein Nutzgarten ist einfach die erste, einfachere Eskalationsstufe, um Menschen den Wert von Lebensmitteln bewusst zu machen. Bewusst wird etwas nur durch emotionale Verbindung und Erfahrung. Nicht durch Fernsehen.

zizzi 07.05.2018 18:18
Buah...So viele Kommentare innerhalb von nicht mal 2 Tage, mittlerweile könnte ich das Thema nicht mehr verfolgen. Sehr viele sind für Obst, Gemüse und Kräuter von eigenem Garten und das ist wunderbar. Einfach Daumen hoch.
siehst du, du bist nicht allein wir sind dabei, kannst du einfach mal ein Körbchen von eigene Gartenprodukte zu dein Nachbarn schenken und ihn motivieren, vielleicht wird er auch mitmachen ;-)

yellow_ms 07.05.2018 18:40
wir haben in unserer Noch-Mietwohnung auf der Dachterrasse u.a. Salat und Erdbeeren in Weinkisten, einen Himbeerstrauch, Radieschen in den Blumenkästen und diverse Kräuter. Und natürlich wird es das auch in unseren neuen Garten schaffen. Unsere Zweijährige ist begeistert und letztes Jahr hat sie immer schon gerne die Erdbeeren gepflückt.

Ich würde mich hier ja über noch mehr Bilder freuen 😉

Bieber0815 07.05.2018 21:10
ypg schrieb:
Unser Aprikosenbaum hat den Spätfrost letztes Jahr nicht überlebt
Wie alt war denn der Baum? Ich meine, dass die Ernte mal ausfällt, mag sein, aber generell frostsicher/winterhart sind Aprikosen schon.

Obst gibt's auch als Säulen- oder Spalierobst ... Passt in die kleinste Ecke.
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