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ᐅ Ist ein 3.000qm Grundstück sinnvoll?


Erstellt am: 20.07.16 16:20

Musketier20.07.16 17:41
Man darf auf keinen Fall perfektionistisch veranlagt sein. Der Hühnerteil wird immer kahl aussehen. Eine Wiese für Schafe ist nun mal kein Golfrasen, muß dafür aber auch nicht jede Woche gemäht bzw. im Sommer gegossen werden. 3000m² wirst du nicht ständig tiptop halten können.
Meins wärs nicht.
Bauexperte20.07.16 17:54
Hallo,
Vogelmama schrieb:

Jetzt steht ein 3.000qm großes Grundstück zum Verkauf. Ohne Bebauungsplan und relativ günstig.
Was heißt denn ohne Bebauungsplan genau? Außengebiet?
Vogelmama schrieb:

Während mein Mann nur die viele Arbeit sieht, die damit bestimmt verbunden ist, sehe ich das ein bisschen anders. Ich kann seine Bedenken schon verstehen, doch gleichzeitig stelle ich es mir toll vor, so viel Platz zu haben: Gemüsegarten, Gewächshaus, Obstbäume, vielleicht ein paar Schafe und Hühner, ein Teich, usw.

Natürlich ist das alles viel Arbeit und nur zu schaffen, wenn auch beide dahinter stehen. Aber mal abgesehen davon, würde ich gerne wissen ob jemand Erfahrung mit so einem großen Grundstück hat.
Ich erzähl Dir einfach mal von unserem Gärtchen ...

Hinter unserem Haus erstrecken sich rund 400 qm Land; früher als reiner Nutzgarten angelegt, habe ich ihn im Laufe der Jahre auf einen "Erhol-garten" reduziert. Das heißt, einige Sträucher, einige Lebensbäume/Fichten, Blumen und natürlich die obligatorische Gewürzecke und Rasen (kein Englischer). Ich beginne jetzt zwar nicht mehr vor Ostern damit die Erde umzugraben und die Frühkartoffeln auszubringen, gefühlt habe ich aber kaum weniger Arbeit; nur andere und ich erspare mir natürlich das zeitraubende Ernten und Einkochen.

Wie einer meiner Vorschreiber schon erwähnte - die Natur holt sich das Land zurück, bleibe ich nicht am Ball. Das bedeutet für mich, wöchentlich 2 Stunden Unkraut jäten plus 1 oder 2x Rasen mähen, je nachdem, was Petrus sich wettertechnisch so einfallen läßt. Habe ich auch nur eine Woche mal keine Zeit dazu, rächt es sich; Unkraut ist viel resistenter, als Du vlt. glaubst 🙁 Hinzu kommt, daß Sträucher und Pflanzen gepflegt sein wollen - irgendwie beginnt der Ärger regelmäßig bei den Rosen oder auch den Brombeeren. Btw. - Brombeeren im Garten solltest Du Dir gut überlegen zu pflanzen; ich empfinde sie beinahe schlimmer, als Efeu. Plus - sie wehren sich, will ich sie kürzen.

Als ob das alles schon nicht genug wäre, fällt im Herbst ordentlich Laub und Nadeln an. Diese verbringe ich meistens auf die Beete; Igel und Gewürm will ja auch überwintern können. Dennoch ist es Arbeit, ebenso den Garten für den Winter vorzubereiten. Heißt Sträucher zurückschneiden, manche Pflanze einpacken oder ausbuddeln usw.

Und wozu das alles? Damit wir in unserer knappen Freizeit im Garten sitzen können, Enkelinnen plantschen kann und wir grillen können; Letzteres ist dann aber wirklich der Job meines Hausherren 😀

Ich habe meine Gartenarbeit jetzt im Schnelldurchlauf beschrieben und auch *nur* für 400 qm. Du willst Dir einen kleinen Wald mit angrenzender Wiese, Nutzgarten und Viehzeug zulegen. Ich glaube deshalb nicht, daß Du mit 5 Tagen/Woche für die Pflege hinkommen wirst; ganz davon ab, was Dich die Pflege dieses Areals kosten wird. Ein Schwimmteich - böte sich bei der Größe ja an, kostet richtig Toto. Gartengeräte, Dünger & Co. wollen auch bezahlt und gepflegt werden; heißt, sie sollten auch regelmäßig gewartet werden.

Überlege es Dir gut, denn wenn Dein Mann jetzt schon abwinkt, bleibt die Arbeit vollständig an Dir hängen 😉

Grüße, Bauexperte
toxicmolotof20.07.16 18:00
Zur Hauptfrage fällt mir spontan Radio Eriwan ein.

Im Prinzip schon, aber...

...es ist ja schon fast alles gesagt worden. Aber eben nur fast.

Und jetzt kommt der Wahnsinn umd nein, es ist nicht der 1. April!

U.u. wirst du wegen des Gartens in der Berufsgenossenschaft Landwirtschaft pflichtversichert, weil dieser größer als 0,25 Hektar ist.

Verlinken ist ja nicht erlaubt, aber google mal nach "Unfallversicherung bg großer Garten"...

Einer der ersten Treffer setzt sich mit dieser Problematik auseinander.
Umbau-Susi20.07.16 18:09
Wir haben ein 600 qm Grundstück mit Haus drauf. Den Garten hatte jemand mit "Gartenverstand" angelegt. Ein 6 × 3 m Gewächshaus steht auch drin.
Wir sind beide berufstätig mit >10 h pro Tag.
Im normalen Alltag ist es nicht zu schaffen alles so zu versorgen wie man es gern hätte.
Es ist immer ein Kompromiss zwischen liegen lassen wenn viel Berufsarbeit und dann mal eine Woche Urlaub im Garten.

Die 600qm sind eigentlich schon zu viel, aber schon 15 Gläser Gurken eingeweckt und ein paar werden es noch. So könnte ich es für mich beschreiben.

Aber es kann schon auch mächtig Beziehungsstreß geben, wenn nicht beide voll dahinter stehen und vor allem das selbe wollen.

Daher zusammen sehr gut überlegen, meiner Meinung nach.
larina20.07.16 18:19
Wir haben ein Grundstück mit ähnlicher Größenordnung. 2500qm. Kaufpreis war absolut niedrig (<20€/qm) - erschlossen, ohne Bebauungsplan, ausgewiesenes Baugrundstück zwar nur auf der vorderen Hälfte (Grundstück 25m breit & +/-98m lang), aber das langt völlig.

Den Garten haben wir jetzt mit einem Bagger absolut eben gemacht, und ein Rasentraktor wird irgendwann angeschafft. Alternativ haben wir befreundete Landwirte, die uns die Fläche bis dahin mähen.
Was genau wir mit dem Garten machen, ist noch nicht raus. Ein Teil wird Kinderspielplatz (Trambolin, Pool etc pp), ein Teil mit Bäumen bepflanzt. Mein Wunsch sind 1-2 Hochbeete. Ein großer Grillbereich ist irgendwann geplant.

Wir waren auch erst skeptisch - jetzt sind wir sehr froh über dieses Fleckchen Erde mit Blick aufs freie Feld & den Wald.
Bieber081520.07.16 18:38
Wie sieht das Grundstück heute aus? Wie sehen die angrenzenden Flächen aus?

(Wir haben 1500 m² noch viel Arbeit vor uns ... Mir gefällt auch, dass es einen gewissen Abstand zum Nachbarn gibt.)
nutzgartensträuchergrundstückrasenunkraut