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ᐅ Neubau Einfamilienhaus mit Keller (Hanglage)


Erstellt am: 06.07.25 21:36

11ant 07.07.25 14:28
wiltshire schrieb:

Wer finanziell optimiert am Hang bauen will, der investiert in einen kompetenten Planungspartner. Der spart mehr als er kostet.
haydee schrieb:

Du mußt das ganze Grundstück betrachten. Wie setzte ich das Haus, wie gestalte ich die Außenanlage mit möglichst wenig Erdbewegung? Wie nutzte ich das UG? Ist es leere Raum ist es teuer, füllst du ihn mit notwendigen Wohnräumen relativiert sich der Mehrpreis etwas.
Vollste Zustimmung.
dragonheart100 schrieb:

Hat hierzu jemand Erfahrungen?
Welches Budget muss man im allgemeinen dafür einrechnen? Sind dafür ~400k (Haus + Nebenkosten) realistisch?
Folgendes soll über Eigenleistungen realisiert werden (Trockenbau), Elektrik, Innentüren, Sanitär / Fließen, Innenputz, Malerarbeiten, Bodenbeläge.
Hanglage kann alles bedeuten, ggf. auch Fels. Daher gibt es hier keine allgemeingültige-Tipps-Schublade. Wie stuttgarttypisch ist denn Euer Hang konkret ?
dragonheart100 schrieb:

Wir als Familie mit Kind möchten uns südlich von Stuttgart ein Einfamilienhaus bauen. Ein Grundstück dazu haben wir in Aussicht. Wie haben uns das Flair 113 von angeschaut, da das Grundstück mit Hinglage ist mit Keller. [...] Welche weitere Baufirmen sollten wir uns anschauen, auch in Anbetracht der Eigenleistungen?
Angesichts der Eigenleistungen diese Baufirma überhaupt nicht. Die empfiehlt sich nur als Voll-GU für Nicht-Ummusterer. Und dieses Hausmodell ebenfalls nicht: es hat einen quadratnahen Grundriss und ist als Bodenplattenhaus konzipiert. Beides träfe auch auf deren "Raumwunder 90" zu, welches aber immerhin ein Stückchen kleiner ist. Am Hang solltet Ihr den Hang auch nutzen, d.h. statt eines fast leeren Kellers ein Wohn-UG bauen. Dadurch erledigt sich ein Teil des Raumbedarfs dort und das Haus wird unnötig teuer, wenn man diesen nicht oberirdisch dafür verkleinert. Und man sollte am Hang die Hausachse möglichst in die Höhenlinien drehen, was mit wenig Haustiefe und dafür mehr Firstlänge effizienter ist. Ein bewährtes Katalogmodell ist prinzipiell gut, wenn man eine Normalfamilie ist und entsprechend eigentlich keinen Individualentwurf benötigt. Allerdings werden Euch sämtliche Vorbilder zu groß geraten sein, wenn Ihr klassisch nach Anderthalbgeschössern sucht (was für diese Gesamtgröße auf jeden Fall günstiger wäre als eine "Stadtvilla"). Angesichts der wegen des wohngenutzten UG verringerbaren Größe wären Hausentwürfe von 90 oder gar 80 qm passender; das wären jedoch Bungalows meist ohne vorgesehene vollwertige Treppe. Sucht also am besten einen Anderthalbgeschösser von etwa der Größe des Flair 113, jedoch länglicherem Grundriss, und verlegt das DG in das UG. Beispielsweise - wie gesagt nur als Orientierung, weil Town & Country für Euch nicht der passende GU ist - das Aura 125 ggf. in der Variante "einläufige Treppe". Das ist eigentlich ein Zweigeschösser und insofern umgerechnet nicht größer. Schaut Euch dann hier in der Rubrik "Erfahrungen mit Baufirmen" um, und sucht dort gezielt nach Threads, die Euren nächstgelegenen Mittelzentrumsort (Kreisstadt o. dergl.) im Namen tragen. So findet Ihr am besten Baufirmen. Vergeßt dabei nicht, daß Ihr ausdrücklich einen Rohbau-GU braucht: "witterungsdichter Rohbau" ist günstiger als "einzugsfertig minus". Ihr dürft aber auch gerne von meiner Signatur Gebrauch machen und/oder auf "Bauen jetzt" meinen Hausbau-Fahrplan lesen.

dragonheart100 09.07.25 00:20
Vielen Dank erst einmal für eure zahlreichen Rückmeldungen!

Vielleicht sollte ich versuchen noch ein paar Details zum Grundstück / Haus zu geben.
Im kompletten Baufenster beträgt die Höhendifferenz ca. 1,5 m. Das Grundstück hat ca. 420 qm.
Die Straße befindet sich auf der Südseite, das Grundstück ist Richtung Norden abfallend (von der Straße weg). Im Nutzkeller, welche zum Wohnraum ausgebaut werden soll, sind 1-2 Räume (Kinderzimmer o. Büro) geplant mit Tageslichtfenstern. Diese befinden sich somit auf der Nordseite. Die restliche Fläche ist für Technik / Stauraum geplant. Im Erdgeschoss sind Wohn- / Esszimmer, Küche, kleines WC (ggf. mit Dusche), Diele sowie einen kleinen Abstellraum inkl. Speisekammer. Im Dachgeschoss sind Schlafzimmer, Bad, 2 Zimmer (Kinder / Büro) geplant. Ein Büro wegen viel Homeoffice und 2. Kind ist geplant (deswegen 2x Kinderzimmer). Die Terrasse ist aktuell Richtung Süden (zur Straße) mit Blickschutz geplant.

Das Flair 113 haben wir uns auch als Musterhaus angeschaut mit Nutzkeller, welcher als Wohnkeller ausgebaut wurde. Allerdings stand das Haus nicht am Hang. Aus unserer Sicht war die Aufteilung sinnvoll und würde grundsätzlich gut zum Grundstück passen.

Die Meinungen, dass Town & Country für diesen Fall nicht optimal sind, scheinen in diesem Fall ja gleich zu sein. Aus welchem Grund genau, wegen Eigenleisteungen oder um die Hanglage zu optimieren?
Mit einem lokalen GU hatten wir auch schon Kontakt, das erste Preisangebot hat uns aber etwas abgeschreckt. Wir hatten dabei aber auch etwas anders geplant (Einliegerwohnung, Wohnkellerhöhe im Keller, ...). Wir haben aber nochmals Kontakt gesucht.

Ja sind einige Eigenleistungen, ggf. wird davon auch noch etwas vergeben (Kontakt sind vorhanden).


Ein Architekt klingt für erstmal viel teurer wie ein GU o. ä. oder täusche ich mich dabei?


Fels ist an dem Hang nicht zu erwarten, es stehen dort schon einige Häuser.
D. h. du würdest Richtung Bungalow empfehlen (wie bspw. Aura 125), wobei das das Dachgeschoss den Keller darstellt? Ein Geschoss über dem Erdgeschoss würde dementsprechend komplett wegfallen, korrekt? Und der Dachboden würde als Stauraum dienen?

ypg 09.07.25 00:48
dragonheart100 schrieb:

Ein Architekt klingt für erstmal viel teurer wie ein GU o. ä. oder täusche ich mich dabei?
Ja! Das mag sein und ist in meinen Augen auch so. Allerdings ist ein Hanggrundstück halt nicht geeignet, ein Bodenplattenhaus daraufzustellen.
Wer ein Hanggrundstück kauft oder darauf bauen will, der muss zwangsläufig mit Mehrkosten rechnen, wenn das Grundstück als solches auch genutzt werden will. Das zum Grundsätzlichen!
Nutzt ja Nix!
dragonheart100 schrieb:

Aus unserer Sicht war die Aufteilung sinnvoll
dragonheart100 schrieb:

Das Flair 113 haben wir uns auch als Musterhaus angeschaut mit Nutzkeller, welcher als Wohnkeller ausgebaut wurde.
Ehrlich? Bei einem Hanggrundstück, wo man unter dem Flair einen Keller schiebt, kommt nie und nimmer ein sinnvoller Entwurf heraus, da man ein Geschoss zu viel bekommt.
Und ich denke, Du unterschätzt die Kosten des unterschieben Geschosses (Keller in Wohnraumqualität mit Dämmung)
dragonheart100 schrieb:

Aus welchem Grund genau, wegen Eigenleisteungen oder um die Hanglage zu optimieren?
Beides und überhaupt.
Du planst 3 Geschosse, obwohl Du nur 2 brauchst und bezahlen kannst.

dragonheart100 schrieb:

Mit einem lokalen GU hatten wir auch schon Kontakt, das erste Preisangebot hat uns aber etwas abgeschreckt.
Das kommt ja drauf an, was alles inklusive ist. Die Bauleistungsbeschreibung von Town & Country ist recht abgespeckt und „billig“ in vieler Meinung. Auch grad aktuell in diesem Forum zu lesen. Mit Sicherheit ist in der Bauleistungsbeschreibung von Town & Country kein ausgebauter Wohnkeller berechnet, geschweige denn ein nach außen gedämmter. Wenn ihr unter dem Flair 113 ein zusätzliches Wohngeschoss bauen wollt, dann kommt ihr auch ca. 170qm in Wohnqualität. Das sind ca. 500000€ in der Günstigversion Standardausstattung. Ohne Baunebenkosten. Wer die 170qm braucht, kann damit sicherlich glücklich werden , wenn er keinen hohen Standard braucht. Wer eigentlich nur 130-140qm braucht, der zahlt ordentlich drauf. Aber das ist halt „Hang“.
Wer sich dagegen für einen Architekten entscheidet, der plant dann sinnigerweise explizit für dieses Grundstück ein Haus, welches sich optimal einfügt, ohne irgendwelche Bodenplattenräume darzustellen, die man nicht braucht. Heraus kommt ein Haus, was sich optimiert in das Budget und Grundstück anpasst. Das alles ist Absprache. Letztendlich kommt es preisgleich oder gar günstiger !

hanghaus2023 09.07.25 11:27
Ist denn die Finanzierung gesichert? Bei 400k Baukosten Hang und BW nähe Stuttgart habe ich da so meine Zweifel.

nordanney 09.07.25 11:37
dragonheart100 schrieb:

Die Meinungen, dass Town & Country für diesen Fall nicht optimal sind, scheinen in diesem Fall ja gleich zu sein. Aus welchem Grund genau, wegen Eigenleisteungen oder um die Hanglage zu optimieren?
Sowohl als auch. Das ist ein 08/15 Anbieter im preisgünstigen Segment. Man kann natürlich drin wohnen - aber irgendwie wollen die Jungs auch Geld verdienen. Also ist alles a) günstig geplant b) es kommen Zusatzkosten dazu c) das Haus ist durchkalkuliert - wenn Du einen Posten rausnimmst, nimmst Du Town & Country Verdienstmöglichkeiten (und störst den Bauablauf), so dass Du vielleicht 1.000€ erstattet bekommst und 5.000€ dann für dieselben Arbeiten bei Deinem Handwerker bezahlst d) das ist kein Anbieter, um gerade am Hang ein Wohngeschoss als Keller unterzuschieben.
dragonheart100 schrieb:

mit Nutzkeller, welcher als Wohnkeller ausgebaut wurde.
Richtig, Wohnkeller. Gleich Wohnraum. Gleich derselbe Preis wie "normale" Wohnfläche oberirdisch, da Du auch genauso ausstatten musst (Heizung, Dämmung, Gebäudeenergiegesetz-Vorgaben, Elektrik usw.). Daher von allen Seiten der Tipp, NICHT ein normales Haus einfach zu unterkellern, sondern ein auf den Hang passende Haus zu planen. Das ist dann vielleicht pro qm Wohnfläche teurer, aber wenn Du am Ende dafür aber statt 170qm mit 140qm auskommst, fährst Du wahrscheinlich deutlich besser damit.

hanghaus2023 09.07.25 11:44
Wie sieht das Grundstück aus? Abmessungen vom Grundstück und Abmessungen vom Baufenster sind hilfreich. Am besten einen Ausschnitt aus dem Bebauungsplan einstellen.
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