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ᐅ Neubau Einfamilienhaus mit Keller (Hanglage)


Erstellt am: 06.07.2025 21:36

ypg 09.07.2025 12:32
Nochmal zu Deinen anderen Fragen
dragonheart100 schrieb:

Welches Budget muss man im allgemeinen dafür einrechnen? Sind dafür ~400k (Haus + Nebenkosten) realistisch?
Man rechnet 3000€/qm Wohnfläche für ein Standardhaus (quadratisch praktisch, ohne Erker und Extras) . Hang ist teurer wegen der Geländemodellierung, Town & Country ist günstiger, weil abgespeckter und dadurch etwas „unterm Standard“. Das ist nicht abwertend gemeint.
dragonheart100 schrieb:

Welche weitere Baufirmen sollten wir uns anschauen, auch in Anbetracht der Eigenleistungen?
Mir fällt bei Ausbauhaus, wozu allerdings wohl noch etwas mehr gehört, die Firma Massa Haus ein. Allerdings sind sie meines Wissens auch nicht mit dem Keller flexibel.
Es bieten sich regionale Firmen an, die einfach, aber gut bauen. Die lassen eher mit sich reden, wenn es um Verzicht von Gewerken geht.

Eigenleistung sind bei den meisten GUs die Bodenbeläge und Malerarbeiten. Das allein kann einen Jahresurlaub verbrauchen. Gerade auch, wenn eine Person wegen Kinderbehütung ausfällt. Also Obacht mit Eigenleistungen, die einen davon abhalten, ins Haus einzuziehen. Denn auch die doppelte Belastung (Miete und Kredit) muss gewuppt werden.
dragonheart100 schrieb:

da das Grundstück mit Hinglage
Ich würde von einem Hanggrundstück abraten, wenn man keine 50000€ oder mehr zu dem notwendigen Eigenkapital über hat.
Ein Hang kann kompliziert sein, macht halt wenig Freude, wenn man es nicht ausbauen kann und ist oft unkalkulierbar .
Zum oben genannten Hauspreis kommen noch Baunebenkosten hinzu, dann Außenanlagen und Küche/Lampen.
Ein Nutzkeller als Wohnraum auszubauen ist meiner Meinung auch nicht das gleiche wie heutzutage ein Untergeschoss innerhalb der Wohnfläche zu haben. Nutzkeller in Wohnraumqualität ist ja eher kein Aufenthaltsraum (eben Nutzkeller). Aufenthaltsräume sind klar definiert (Lüftungsmöglichkeit, Tageslicht, 2. Rettungsweg, Deckenhöhe, Heizung) Das alles oder einiges hat ein Nutzkeller nicht, auch wenn man ihn mit Tapete und Teppich wohnlich macht. Und diese Extraräume müssen teuer bezahlt werden. Ein Kinderzimmer wird aus so einem Raum nicht.

Ein ebenes Grundstück wird meist teurer sein, allerdings kann man kalkulieren. Ein einfaches Standardhaus mit Satteldach bietet oft (nicht immer, wegen der Statik) die Möglichkeit, noch den Dachboden auszubauen.
Sucht weiter oder schaut bei jungen Gebrauchten, ggf. ein Reihenhaus. Die sind ja doch meist bezahlbarer.

haydee 09.07.2025 12:54
GU's haben keine Statik die dem Hang angepasst wurde. Der treure lokale hatte da evtl. schon Anpassungen vorgenommen - aus Erfahrung.
Bei uns sind damals 20k für mehr Bewährung, mehr Beton, dickere Decke dazu gekommen.
Bei Bekannten hatte die Beseitigung vom Aushub auch gleich mal 20k unerwartet mehr gekostet. Soviel zu das wird gebraucht um das Grundstück zu begradigen.
Dazu die ganzen Stützmauern, dort Mutterboden etc.

Bei guter Planung schaffst du es ein Hanghaus mit nicht mehr Quadratmeter zu bauen, als du bei einem Bodenplattenhaus planen würdest. Das klingt bei dir nicht danach.

11ant 09.07.2025 16:23
dragonheart100 schrieb:

Vielleicht sollte ich versuchen noch ein paar Details zum Grundstück / Haus zu geben.
Im kompletten Baufenster beträgt die Höhendifferenz ca. 1,5 m. Das Grundstück hat ca. 420 qm.
Das uns noch unbekannte Grundstück wohlgemerkt.
dragonheart100 schrieb:

Das Flair 113 haben wir uns auch als Musterhaus angeschaut mit Nutzkeller, welcher als Wohnkeller ausgebaut wurde. Allerdings stand das Haus nicht am Hang. Aus unserer Sicht war die Aufteilung sinnvoll und würde grundsätzlich gut zum Grundstück passen.
Ein vom Grundstück nicht geforderter Keller ist nur wenig sinnvoll. Und was denn nun: Nutzkeller ODER Wohnkeller - meinst Du damit einen Keller in BW-Wohnraumhöhe anstatt 250 oder mehr, und mit Lichtschächten wegen Fenstern unter Terrain ?
dragonheart100 schrieb:

Die Meinungen, dass Town & Country für diesen Fall nicht optimal sind, scheinen in diesem Fall ja gleich zu sein. Aus welchem Grund genau, wegen Eigenleisteungen oder um die Hanglage zu optimieren?
Dieser Anbieter kalkuliert Angebote im vollen Leistungsumfang, Du brauchst aber einen Rohbau-GU. Sowohl ablauftechnisch ist das passender, als auch werden bei "abgewählten" Gewerken die Gewinnmargen nie mit herausgenommen, was den möglichen Kostenvorteil des eingewechselten Handwerkers / Eigenleisters wieder aufhebt.
dragonheart100 schrieb:

Mit einem lokalen GU hatten wir auch schon Kontakt, das erste Preisangebot hat uns aber etwas abgeschreckt. Wir hatten dabei aber auch etwas anders geplant (Einliegerwohnung, Wohnkellerhöhe im Keller, ...). Wir haben aber nochmals Kontakt gesucht.
Eine Einliegerwohnung ist ökonomisch immer Humbug.
dragonheart100 schrieb:

Ein Architekt klingt für erstmal viel teurer wie ein GU o. ä. oder täusche ich mich dabei?
Ich spreche ausdrücklich von einem freien Architekten für das Modul A. Einen GU kann man auch mit seinem eigenen Architekten beauftragen (und sollte es auch nie unberaten tun). Teurer baut man nur mit " warnt" Architekten (= Grundrißmaler Leistungsphase 1 bis 4 ohne praktische Bauleitungs- und -abrechnungserfahrung). Lies´ meinen "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!" (seit wenigen Wochen hilft Dir auch meine Signatur, den Weg zu finden).
dragonheart100 schrieb:

D. h. du würdest Richtung Bungalow empfehlen (wie bspw. Aura 125), wobei das das Dachgeschoss den Keller darstellt? Ein Geschoss über dem Erdgeschoss würde dementsprechend komplett wegfallen, korrekt? Und der Dachboden würde als Stauraum dienen?
Korrekt: (ausgehend von einer Hanglage mit Erschließung von der Bergseite) das EG als „Bungalow“-EG, das OG ins UG portiert. Über dem EG wird dann kaum weiterer Stauraum benötigt, insofern die 12 Mehr-qm des Aura ggü. dem Flair auf der Bergseite des UG noch Staruraum bieten werden.
ypg schrieb:

Die Bauleistungsbeschreibung von Town & Country ist recht abgespeckt und „billig“ in vieler Meinung. Auch grad aktuell in diesem Forum zu lesen.
Nein, sie ist vollständig für Leute, die bei Kaufland statt bei Käfer kaufen. Hier schimpft nur jemand stellvertretend über den Anbieter statt über seine eigene Fehlentscheidung, mit Privatversichertenansprüchen zu einem Discounter zu gehen - und zieht sich dabei scheinobjektiv daran hoch, daß dieser Anbieter den Begriff der Hochwertigkeit nicht durch die Gucci-Brille interpretiert:
11ant schrieb:

Town & Country baut Eigenheime für gesetzlich Versicherte, und das machen sie m.E. ordentlich. Mit "hochwertiger Ausstattung" ist hier "nur" tadellose Fachhandels- einschließlich Baumarktware gemeint -keineswegs soll damit niveaumäßige Marktführerschaft / Benchmarksetting gemeint sein. Das ist aber nicht wirklich ein Geheimnis, sodaß man durchaus schon ein Stück weit hinter dem Mond leben muß, sich darüber zu mokieren. Town & Country ist Aldi im Sinne von Choceur, nicht im Sinne von Moser Roth.
.
ypg schrieb:

Wer sich dagegen für einen Architekten entscheidet, der plant dann sinnigerweise explizit für dieses Grundstück ein Haus, welches sich optimal einfügt, ohne irgendwelche Bodenplattenräume darzustellen, die man nicht braucht. Heraus kommt ein Haus, was sich optimiert in das Budget und Grundstück anpasst. Das alles ist Absprache. Letztendlich kommt es preisgleich oder gar günstiger !
Den wesentlichen Unterschied macht es, mit dem freien Architekten das Modul A zu absolvieren, wobei das Haus grundstückspassend konzipiert wird. Ich empfehle in diesem Fall nicht den klassischen Vollumfang "Leistungsphase 1 bis 8" in vier Portionen (Modul A - Teigruhe mit Weichenstellung - Modul B - Modul C), sondern "Modul A - Teigruhe mit Weichenstellung - Leistungsphase 3 und dann mit dem Bauberater oder Architekten zu inhabergeführten regionalen Rohbau-GU". Bei Interesse bitte flott melden, bald ist Urlaubszeit und danach ist der Kalender für 2025 auch schon geschlossen !

Marvinius2016 11.07.2025 21:17
nordanney schrieb:

Das ist dann vielleicht pro qm Wohnfläche teurer, aber wenn Du am Ende dafür aber statt 170qm mit 140qm auskommst, fährst Du wahrscheinlich deutlich besser damit.
Vorsicht: Wenn preisgleich, dann nimm die 170m2. Bedürfnisse ändern sich und aus heute gut geplant und passt wird morgen ein "passt nicht". In Abwandlung eines bekannten Spruchs: Wohnfläche ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Wohnflälche

11ant 12.07.2025 01:43
Marvinius2016 schrieb:

Vorsicht: Wenn preisgleich, dann nimm die 170m2. Bedürfnisse ändern sich und aus heute gut geplant und passt wird morgen ein "passt nicht".
Das mache ich auch immer so. Wenn ich zu viel Wasser heiß gemacht habe, friere ich den Rest ein, das kann man ja immer gebrauchen.
Marvinius2016 schrieb:

In Abwandlung eines bekannten Spruchs: Wohnfläche ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Wohnflälche
Richtig, Häuser mit mehr Hubraum benötigen weniger Drehzahl und sind dadurch leiser, zumindest gefühlt.

haydee 12.07.2025 10:46
Umbauter Raum muss gezahlt und unterhalten werden.
Bei dem Budget und Hang noch dazu muss jeder Cent, jede Baggerschaufel und jeder Kubik umbauter Raum unter die Lupe genommen werden.
Da ist kein Geld da für einen falls mal Hobby, Drittes Kind oder oder Raum unterzuschieben.

Das Haus, Budget, Anforderungen passen nicht zu einem untergeschobenen Keller
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