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ᐅ Nach WDVS schleifen Rollläden am Kasten


Erstellt am: 11.01.20 21:37

BenjaminJ11.01.20 21:37
Hallo zusammen,

die Sanierung unseres Bau"häuschens" schreitet stetig voran und wir nähern uns stetig dem Einzug. Leider haben wir nun wohl den ersten echten Dämpfer erlebt, jedenfalls das erste Problem das mir wirklich etwas Kopfschmerzen bereitet. Und zwar schleifen die Rollladenlamellen bei bestimmten Fenstern seit der Verputzer das WDVS aufgeklebt hat. Leider ist jedoch bereits das gesamte Haus fertig verputzt und gestrichen. Nachfolgend eine Zusammenfassung
  • Neue Schüco Kunststofffenster mit Lakal Aufsatzkästen
  • Fenster samt Rollladenkasten wurden außen bündig zur Fassade eingebaut um nach Aufbringung des WDVS nicht zu große Laibungen zu haben
  • Hierzu wurden die Betonschürzen ausgeschnitten, somit wurde das WDVS direkt auf die Rollladenkasten aufgeklebt
  • Hierzu hat der Verputzer einen durchsichtigen Klebstoff für Kunststoffe (Powerfix?) genutzt. Bei der Montage wurde analog zum Fassadenkleben ordentlich gedrückt und geschlagen.
  • Nun das Problem: Durch Aufkleben des WDVS wurde (je breiter das Fenster je schlimmer) der Rollladenkasten in der Mitte nach innen gedrückt und streift nun teilweise an den Lamellen
Jetzt streiten sich Fensterbauer und Verputzer so halbherzig wer denn Schuld hat:
  • Der Fensterbauer sagt, dass der Verputzer sein Gewerk beschädigt hat. Nach Verlassen der Baustelle seinerseits hätten die Rollladen immerhin nicht geschleift und die Kästen waren gerade
  • Der Verputzer, der definitiv ein guter Handwerksbetrieb mit ständiger Weiterbildung ist und sonst alle Arbeiten zu unserer höchsten Zufriedenheit ausgeführt hat, sagt, er hätte sowas beim WDVS noch nie gehabt. Und ich weiß, dass er bereits so einige Häuser gedämmt hat.
  • Der Verputzer reklamiert, dass der Fensterbauer zumindest ein Hinweis zum Sachverhalt hätte hinterlassen müssen
  • Von der Firma Lakal hatten wir Techniker vor Ort da ein Rollladenmotor direkt nach Montage defekt war: Die Techniker meinten, dass es gängig wäre beim Kleben des WDVS zwischen Rollladenlamellen und Kasten auszukeilen um das Verformen zu vermeiden. Davon hat der Verputzer aber noch nie gehört seiner Angabe nach.
Kann mir jemand von euch sagen wer hier in der Verantwortung zur Mängelbeseitigung ist?
Und kann mir jemand sagen, ob es ein Mindestabstand gibt der zwischen Lamellen und Kasten vorhanden sein muss?

Danke und beste Grüße aus der Südwestpfalz

Benjamin
denz.11.01.20 22:12
Gleiches Problem haben wir auch an 2 Fenstern.
In meinem Fall ist die Schuldfrage (für mich) egal weil der Fensterbauer vom GU beauftragt wurde.
Viel interessanter ist wie das Problem gelöst werden kann. Also natürlich ohne die ganze Fassade wieder abzureißen.
Vicky Pedia11.01.20 22:32
Gib mal bitte mehr Infos: Baust Du mit GU oder Einzelvergabe. Hast Du nen Baubetreuer/Bauleiter? Will mich da noch nicht festlegen
BenjaminJ11.01.20 22:34
:
Einzelvergabe. Baubetreuung durch uns selbst, mein Papa ist Bauingenieur und in Rente. Unter anderem ist das Problem an einem Fenster vorm Verputzen auffällig geworden, woraufhin der Verputzer dort das WDVS noch mal entfernt und neu verklebt hat. Er hat danach aber wohl trotzdem nicht bei den anderen Fenstern auf Freigang geachtet.

@ Denz:
Bei uns ist die Laibung mit dem GIMA PrimusLPS Laibungssystem hergestellt (Laibungsplatten werden in Anschlussprofile gesetzt welche auf den Fenstern und dem Rollladenkasten aufgeklebt sind). Wir diskutieren aktuell 3 Lösungsmöglichkeiten:

1:
Die Rollladenlamellen laufen per Einlauftrichter in die Führungsschienen welche auf dem Fenster sitzen. Gemäß den Lakal-Technikern kann man diese Einlauftrichter nach innen versetzen oder ganz weglassen. Dann müssen die Führungsschienen oben an der Kante rund gefeilt werden damit der Rollladen trotzdem sauber in die Schienen läuft. Soll bis zu 3mm bringen. Bei uns aber das Problem dass wir außen Aluminium Deckschalen haben und daher auch die Schienen aus Aluminium sind. Viel Spaß beim Feilen..

2:
Der Fensterbauer will den Bereich des Rollladenkastens der zu eng ist einfach wegschneiden, also die äußeren unteren circa 5cm. Bei uns würde dann die Laibungsplatte nicht mehr am Rollladenkasten kleben sondern nur noch am darüber sitzenden WDVS

3:
Mit einem Multimaster oder ähnlichem zwischen dem verdrückten Rollladenkasten und dem WDVS Platz schaffen, dann Klebstoff in diese Fuge und den Rollladenkasten durch Verkeilen nach außen drücken bis der Klebstoff fest ist

Ich verstehe deine Gedanken, denn genau das nervt mich auch: Wir haben ein riesiges Haus und es sind viele Fenster betroffen. Die Fassade noch mal neu zu verputzen wäre der absolute Supergau. Andererseits habe ich mir auch vorgenommen keine Pfuschlösungen zu akzeptieren, die 6 Jahre halten und in 7 Jahren zahle ich die Zeche dann selbst.
BenjaminJ12.01.20 15:58
Sonst keiner einen Tipp?
Ruhrgebiet2315.09.21 18:15
Wir haben leider das gleiche Problem. Gab es hier eine Lösung?
Bei uns weisen sich auch Fensterfirma und Fassadenfirma die Schuld gegenseitig zu.
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