ᐅ Dämmmaterial für die Fassade?
Erstellt am: 01.04.2020 08:33
gnika77 02.04.2020 10:30
Hi,
eine weitere Möglichkeit wäre z.B. Poroton WDF Ziegel zum nachträglichen Dämmen. Die Dämmwirkung ist im Vergleich zu EPS bei gleicher Dämmstärke sicherlich nicht so gut und Teurer ist es auch. Aber viele wollen hat kein WDVS. Dann ist es immer noch besser als keine Dämmung.
Grüsse Nika
eine weitere Möglichkeit wäre z.B. Poroton WDF Ziegel zum nachträglichen Dämmen. Die Dämmwirkung ist im Vergleich zu EPS bei gleicher Dämmstärke sicherlich nicht so gut und Teurer ist es auch. Aber viele wollen hat kein WDVS. Dann ist es immer noch besser als keine Dämmung.
Grüsse Nika
dr.evil96 02.04.2020 14:42
Vielen Dank erst mal für die bisherigen Antworten!
Ich war nun mit dem praktizierenden Schornsteinfeger im Haus um einen Bedarfsausweis erstellen zu lassen (Auftrag vom Verkäufer). Habe mich dann noch mal ein wenig länger mit ihm über mögliche Maßnahmen unterhalten (Dach, Fenster, Fassade, Heizkörper, Heizung). Er meinte, ein WDVS würde nicht so viel Sinn machen. 240er Blähton hat an sich wohl schon mal relativ gute Dämmwerte und die Amortisierung einer fachgerecht ausgeführten Dämmung würde ich nicht mehr miterleben, da wäre die Investition wohl größer als die auf lange Sicht zu erwartende Ersparnis. Es ist doch zum Mäusemelken
Ich war nun mit dem praktizierenden Schornsteinfeger im Haus um einen Bedarfsausweis erstellen zu lassen (Auftrag vom Verkäufer). Habe mich dann noch mal ein wenig länger mit ihm über mögliche Maßnahmen unterhalten (Dach, Fenster, Fassade, Heizkörper, Heizung). Er meinte, ein WDVS würde nicht so viel Sinn machen. 240er Blähton hat an sich wohl schon mal relativ gute Dämmwerte und die Amortisierung einer fachgerecht ausgeführten Dämmung würde ich nicht mehr miterleben, da wäre die Investition wohl größer als die auf lange Sicht zu erwartende Ersparnis. Es ist doch zum Mäusemelken
gnika77 02.04.2020 17:00
dr.evil96 schrieb:
Vielen Dank erst mal für die bisherigen Antworten!
Er meinte, ein WDVS würde nicht so viel Sinn machen. 240er Blähton hat an sich wohl schon mal relativ gute Dämmwerte und die Amortisierung einer fachgerecht ausgeführten Dämmung würde ich nicht mehr miterleben, da wäre die Investition wohl größer als die auf lange Sicht zu erwartende Ersparnis. Es ist doch zum Mäusemelken Wie alt bist du denn? Wie hoch ist denn die aktuelle Heizlast des Gebäudes bzw der Jahresverbrauch?
Wie groß ist die Fläche der Betonaussenwände?
Wenn man das kennt, dann kann man eher beurteilen, wie lange es dauert bis sich das amortisiert hat.
Solche Aussagen aus dem Bauch von Schornsteinfegern, etc. sind immer mit Vorsicht zu geniessen. Dazu sollte man bedenken, dass man WDVS oder was auch immer dann sinnvollerweise darauf macht, wenn die Fassade eh saniert wird. Das heißt, sowieso Kosten wie Gerüst etc. müssen sich gar nicht amortisieren. Es muss nur der Aufpreis für die Dämmung amortisieren. Wenn man bedenkt, dass die Preies für fossile Brennstoffe steigen werden (CO2-Steuer, Marktentwicklung weg von Tiefpunkt, etc.) und EE auch nicht günstig ist, hat man doch öfters größeren Spielraum als man meint. Dazu kommt, dass man heute Kredite quasi umsonst bekommt. Das heißt, die Rendite der Dämmung muss nur höher sein als Kreditzinsen.
Grüsse Nika
Pinky0301 02.04.2020 17:04
Oder andersherum: Wenn du irgendwann mal Arbeiten an der Fassade ausführst, musst du sowieso dämmen.
11ant 02.04.2020 18:23
dr.evil96 schrieb:
Die Außenwände unseres Hauses bestehen aus 240mm Blähton und die Westseite wurde in den 70ern zusätzlich mit "schönen" Asbest-Fassadenplatten aufgemöbelt, darunter wurde noch 30-40mm Glaswolle gestopft.Längst nicht jedes Schieferersatzprodukt aus dieser Zeit ist asbesthaltig. Nur einzeln die Wetterseite (bei nur West vermute ich mal Wind, wegen Wärme hätte man wohl eher nicht diese Auswahl getroffen) zu dämmen, käme mir nicht in den Sinn.Ähnliche Themen