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Timba23

Mit Keller oder ohne in Süddeutschland Bauen - Erfahrungen?

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Pro oder Contra Keller gab's hier schon viele Threads. Da werden immer unterschiedliche Meinungen dabei rauskommen.
Wir bauen mit. Warum? Aus verschiedenen Gründen. Unser Grundstück hat 420qm (größer gab's in dem Baugebiet in das wir wollten nicht). Muss auf dem aber schon zwei Stellplätze errichten. Bissen Platz davor und dahinter sind's 2,5 Stellplätze, Grundfläche Haus grob 100qm bisschen Terrasse da bleibt nach Abzug von einmal ums Haus rum Grünstreifen schon nicht viel übrig. Spar ich mir den Keller brauch ich für Technik / HWR und Abstellraum sowie Gäste/Hobby alternative Fläche. Vielleicht nicht 1:1 aber da kommen schon ein paar qm zusammen. Die müssen oberirdisch erst mal gebaut werden. Das kostet auch (ja sicherlich etwas weniger) und braucht auch Fläche, von der ich nicht viel habe.
Wir gehören nicht zu den Gerümpelsammlern aber trotzdem gibt's einige Dinge die verstaut werden wollen. Und irgendwo muss das Zeug hin. Und nicht nur auf Grund des nicht all zu großen Grundstücks gehöre ich nicht zu den Verfechtern der 70qm Garage in der kein Auto steht.

Wenn ich 800qm Grundstück oder mehr hätte würde ich eventuell aber auch ohne Keller bauen.
 
Ich hab meinen HWR im OG und TROTZDEM einen Keller!

Wir haben ein kleines Grundstück und ziemlich equipementreiche Hobbies - ohne Keller hätten wir entweder mehr Grundfläche gebraucht oder eine Garage mit ausreichend Stauraum. Für beides war kein Platz.
Also haben wir einen Keller, der allerdings aufgrund einer leichten Hanglage zwei Räume mit Tageslicht bietet. Eines ist ein Gäste/Fitness-Zimmer, eines die Werkstatt mit Türe nach draußen. Für uns die optimale Lösung. (bei uns schaut's ähnlich wie bei face26 aus)

Aber jedes Grundstück hat seine eigene, optimale Lösung. Daher finde ich eine Diskussion bevor man ein Grundstück besitzt ziemlich unnütz.
Man kann sagen, welche Präferenz man hat, aber auch nicht mehr.

Wenn ich ein 1000qm Grundstück gehabt hätte, wäre meine optimale Lösung vielleicht auch eine andere...
 
Bei uns war das ein no-brainer - Ausreichend dimensioniertes Grundstück und viel Bodenklasse 7.
Dennoch bleib ich dabei: Wer keinen Keller will, sollte auch keinen bauen. Mit Keller bauen ist auch bei Hanglage nicht günstiger - es sei denn die Etage nennt sich nur aus "baupolitischen" Überlegungen Keller.
 
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Diese Frage stellt sich bei mir gerade auch!
Ich plane eine Doppelhaushälfte zu bauen. Laut Bebauungsplan darf ich 3 Stöckig bauen. Jetzt sind wir in der Planung und fragen uns was besser ist? Haus mir Keller und 2 Wohnebenen oder Haus ohne Keller und 3 Wohnebenen! 3 Wohnebenen mit Keller werde ich mir leider nicht leisten können...
 
Wenn du so die Wahl hast dann lieber 3 oberirdische Etagen. Mehr Licht und Luft. Und wenn du den Keller als Wohnraum haben möchtest würde er eh teurer als oberirdisch gebaut. Und falls Nutzkeller gewünscht so kannst du als Alternative das oberste Stockwerk einfach im besseren Rohbau belassen bzw. als einen Spitzboden/Dachboden mit richtiger Treppe hoch bauen.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Du musst aber berücksichtigen, dass du einen heutigen Keller nicht mit den Kellern von vor 20-30 Jahren vergleichen kannst. Wenn ich den Keller nur als Gerümpelkammer plane rentiert er sich natürlich nicht, wenn ich aber oberirdische Räume nach unten verlege (Wäsche, Hobby, Technik, Abstell) und dadurch eventuell auch ein kleineres Grundstück möglich ist, wird der Keller auch Preislich wieder interessant.
Ändert nichts an das negative Gefühl von der TE beim Keller. Keller für Wäsche, Hobby, Technik und Abstell bleibt Kellernutzen, wie man ihn vor 50, aber auch vor 30 Jahren gebaut hat. Drei Nutzungen davon kann man auf 15 qm bringen, Hobby ggf bei guter Raumaufteilung in EG, OG oder DG.
 
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