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ᐅ Makler für Eigentümer - Nutzen / Vorteile?


Erstellt am: 03.08.17 12:12

Joedreck03.10.17 17:06
Oder man wird zum Griesgram, weil man über Sachen meckert die man nicht ändern kann...
Farilo03.10.17 23:49
ruppsn schrieb:
IMHO nennst Du hier genau den Grund, weshalb Maklerkosten eigentlich vom Verkäufer zu zahlen sein sollten.
Das wird es in gewisser Weise ja auch

Alles entgangener Profit für den Verkäufer
Joedreck04.10.17 13:22
Ja vielleicht in der Theorie. Nun gibt es aber auch Leute die keine Ahnung von der Substanz haben und gnadenlos runtergehandelt werden. Oder den Preis schon aus Unkenntnis zu tief ansetzen.
Der Makler bringt dem Verkäufer schon einiges sofern er gut ist. Und momentan ist der Markt halt so, dass man es sich als Käufer nicht aussuchen kann.
Zahlt Interessent Nr 1 den aufgerufenen Preis nicht, macht es Interessent Nr 2.
Das geht soweit, dass potenzielle Käufer direkt nach Besichtigung Zusagen tätigen müssen in begehrten Lagen. Wenn nicht: Pech gehabt.

Es ist wirklich irre was momentan so abgeht auf dem Immo Markt. Selbst bei uns in der ländlichen Gegend.
Aber wer jetzt kaufen möchte braucht eben Glück, oder muss Kröten schlucken.
Winniefred04.10.17 14:30
Wir hatten als Käufer insgesamt eher schlechte Erfahrungen mit Maklern. Abgesehen von einem wusste keiner über das zu verkaufende Haus viel bzw wussten sie quasi nichts ( von wann sind Fenster/Elektrik/Dach usw, wer wohnt nebenan, warum wird verkauft usw).. Provisionen von über 6% (wir haben letztlich 7,14 bezahlt) sind völlig normal. Fotos in den Exposés waren meist mangelhaft, es waren nur wenige und teilweise in schlechter Auflösung, ebenso waren die Infos zum Objekt unzureichend und bestenfalls grob erstellt. Krönung war ein Exposé, das nicht zum Haus passte (hatte 3 statt 5 Zimmer und ca 350 statt 600 qm Land). Egal war das alles trotzdem, denn hier ist der Markt leer und als Käufer muss man nehmen was man kriegen kann; Preisverhandlungen über Kaufpreise oder Maklerprovisionen kann man sich abschminken. Ich würde als Käufer immer lieber ohne Makler kaufen (spart Geld), aus Sicht des Verkäufers hat ein Makler in gefragten Gegenden und auch sonst doch nur Vorteile. Man muss sich mit niemandem rumschlagen, bleibt erst mal anonym, muss keine Zeit aufwenden und bezahlt die Rechnung eh nicht. Unser Makler hatte mit uns 1 Besichtigungstermin (Sammeltermin mit anderen), einen Termin für Bausachverständigen (bei dem er nach 10 min verschwand und wir reichten den Schlüssel später nach), 1 Notartermin und paar Telefonate. Hat uns ca 14.100€ gekostet. Und das nur weil wir Glück hatten und eine Immobilie weit unter Wert aus einem Verkauf durch eine Erbengemeinschaft kaufen konnten.
Nordlys04.10.17 15:41
Joe hat völlig recht. Und ich kenn genug Geschichten, wo alten Leuten ohne Makler von gerissenen Typen viel zu billig deren Haus abgeschnackt wurde. Karsten
Farilo04.10.17 23:32
Man kennt und hört allerdings auch oft genug über Geschichten, bei denen die Makler die Verkäufer ausnehmen.

Die alte Dame die den Wert nicht kennt wird weit unter Wert an den Schwager vom Makler verkaufen etc...

Ich bleib dabei. Makler ganz klares Ja, WENN es sich dann um eine schlechte Lage handelt und/oder man schlichtweg nicht vor Ort wohnt und man sich nicht um den Verkauf kümmern kann.
Wenn an aber vor Ort wohnt und die Lage gut ist, schmeisst man meiner Meinung nach Geld weg.

Ich habe ohne Makler gekauft und würde auch ohne Makler verkaufen.
makler