Makler für Eigentümer - Nutzen / Vorteile?

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Zuletzt aktualisiert 22.05.2024
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E

ebay_junky

Naja, wer die Musik bestellt, der sollte sie auch bezahlen.
Dabei wird der Verkäufer dann aber den Preis wahrscheinlich entsprechend erhöhen.

Nachteile für den Käufer:
- er zahlt Grunderwerbsteuer und Notarkosten auch für die inkludierten Maklerkosten

Vorteile für den Käufer:
- sein Eigenkapital der Bank gegenüber erhöht sich um die sonst direkt gezahlte Maklerprovision
 
Nordlys

Nordlys

Genauso ist es. Hier ist ein Makler, der inseriert immer: Profisionsfrei. Das ist derselbe Blender wie der Tagespreis heute nur für Sie im Küchenstudio. Die Provision ist einfach im Fragepreis mit drin. Karsten
 
P

Payday

für mich ist es auch übertrieben, verstehe auch nicht, warum der Verkäufer nicht den Makler bezahlen muss. Er ist es, der den Auftrag erteilt und nicht der Käufer. Als Käufer hat man schon genug Kosten etc. Ist kein faires Konstrukt, meine Meinung.
musst ja nicht kaufen. und wie schon 100 mal geschrieben: Angebot und nachfrage. wenn der Eigentümer sein Haus verkauft bekommt, ist es doch nicht sein Bier, was der Käufer alles zahlen muss.
will keine Sau das Haus kaufen, muss er halt den Makler selber bezahlen.
klar kommt dann der Spruch, das der Makler im Kaufpreis inkludiert ist. aber das ist auch nur die halbe Wahrheit, da die meisten genau wissen, was ein Haus wert ist.
für den Eigentümer lohnt sich dann der Makler, wenn die nachfrage groß ist. der Makler weiß, wie man den preis hoch setzt und läßt sich nicht so leicht herunterhandeln. der Makler hat kein verkaufsdruck und hat ein finanzielles Interesse an einen möglichst hohen Verkaufspreis.
ein Makler kann sich auch dann lohnen, wenn man selber weit weg wohnt (zb geerbtes Haus) und nicht für jede besichtigung vorbeikommen möchte.
in gebieten wo Häuser gerne mal länger zum verkauf angeboten werden, lohnt ein Makler eigentlich nie. man knechtet sich an ihn, potenzielle Käufer winken ab bei den kosten. hatten wir selber 2x, das wir Interesse an einen Haus hatten und uns direkt an die Eigentümer gewendet haben. beidemale bekamen wir dann nen Anruf vom Makler wegen Termin. haben dann abgesagt. Haus stand noch ewig zum verkauf... zahle doch keine 10.000€ für nichts...
 
J

Joedreck

Wie gesagt, es ist eben bequemer für den Verkäufer. Ich selbst hab am Ende nur noch entschieden an welche Partei ich verkaufe.
Beim Makler werden vll der ein oder andere Käufer abgeschreckt, allerdings auch diejenigen, die ohne Grund meckern um den Preis möglichst weit zu drücken. Dem wollte ich mich auch nicht aussetzen.
Das ging anfangs soweit, dass meine Frau beim nach-hause-kommen von nem Typen abgefangen wurde und das Haus sofort besichtigen wollte.
Sie hat dann freundlich die Karte vom Makler weitergegeben, woraufhin er sich nicht mehr gemeldet hat.

Und der Rest wird einfach durch Angebot und Nachfrage geregelt.
Vor einigen Jahren hätte ich wohl auch nicht eingesehen den Makler als Käufer zu zahlen. Bei unserem neuen Haus hatten wir eben auch keine Wahl
 
A

arnonyme

Es ist leider ein zweischneidiges Schwert das Thema Makler.

Wir hatten selbst schon den Fall, dass wir ein geerbtes Haus verkaufen wollten und dafür einen Makler engagiert hatten. Der kam dann ständig daher und wollte den Preis drücken. Wie sich am Ende herausgestellt hatte, war die potenzielle Käuferin eine Bekannte des Maklers.

Es wurde dann ein anderer Makler beauftragt und schwuppdiwupp ging das Haus für 100k mehr weg, das innerhalb kürzester Zeit.
Gerade wie in dem Fall, wo das Haus mehrere hundert Kilometer weg steht, ist das ziemlich gefährlich.
Man hat ja keinen Bezug dazu, da zu weit weg. Da kann der Makler mit allem kommen. Zumal man den Preisspiegel dort nicht sonderlich gut einschätzen kann.

Andererseits habe ich jetzt schon sehr oft erlebt, wie Privatpersonen ihre Immobilien inseriert haben, die kostenmäßig weit über dem Durchschnitt angesiedelt waren.
Das schlimme daran ist nur, dass immer noch jeden Tag zu viele Dumme aufstehen, die denken sich, oh wie toll ich spare mir die Maklergebühr, das ist ja dann quasi ein Schnäppchen.
Ich habe mal ein Grundstück ins Scout gesetzt. Das erste was die Interessenten am Telefon gefragt hatten war, ob das Grundstück provisionsfrei wäre.

Insofern würde ich behaupten, dass Makler das Preisniveau eher geringer halten. Klar, ein Makler will natürlich auch so hoch verkaufen wie möglich, aber er wird den Verkäufern definitiv keine Mondpreise empfehlen, da er es vermutlich sonst nicht verkauft bekommt.
Ausnahme hiervon ist unsere regionale Sparkasse,
die meinen sie können verlangen was sie wollen. Dementsprechend träge verkaufen sich die Immobilien.
 
P

Peanuts74

Im Normalfall bezahlen (zumindest bei uns) beide, also Verkäufer und Käufer jeweils 3% Provision (plus Märchensteuer).
Und ich kann nur sagen, oft lohnt es sich für beide Seiten, wenn man an einen guten Makler gerät. Einerseits hat dieser bereits mehrere potenzielle Käufer für ein Objekt, so dass der Verkauf sehr schnell geht und der aufgerufene Preis auch gezahlt wird.
Für Käufer hat es den Vorteil, dass der Makler oft Angebote sieht, bevor man sie selbst entdeckt.
 
Zuletzt aktualisiert 22.05.2024
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