Machbarkeit Finanzierung Neubau (Grundstück+REH bzw. Doppelhaushälfte)

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Zuletzt aktualisiert 04.06.2023
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kati1337

kati1337

Welche anderen Stellschrauben gibt es?
- Weiter weg ziehen (im Fall Stuttgart muss man da vermutlich schon sehr weit raus bevor's billiger wird)
- größere ETW statt Haus?
- kleineres Haus bauen ? Ggf mit anderem Bauunternehmer? Fertighaus?

Die Gelegenheit mit dem Grundstück ist schon günstig. Mich würde vor allem die Abhängigkeit vom AG bzgl der niedrigen Miete verunsichern. Das erstickt vermutlich auch größere Gehaltssprünge im Keim, da der AG ja immer diesen Trumpf in der Hand hält?
Wenn diese subventionierte Wohnung mal wegfällt, aus welchem Grund auch immer, hat man ja in der Lage auch zur Miete ein Problem.
 
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naja, weiter wegziehen, um dann mehr zu pendeln?

da geht zu viel Lebensqualität verloren, wenn man täglich 0,5-1h MEHR im Auto verbringt. Außerdem bei den aktuellen Spritpreisen dürfte der Vorteil Geld zu sparen schnell wieder weg sein, wenn man dann im Monat 100-200€ merh ausgibt (dann wohl 2 Autos, um auch die Kinder zu kutschieren)

ob das das Ziel ist?

ich kann mich hier @bavariandream nur anschließen... wie oft bekommt man solche Gelegenheiten
das Doppelhaushälfte/oder Reihenendehaus mit 200.000€ Abschlag zu realisieren.

die Inflation im März: 7,3% gegenüber März 2021
da sind 2-3% Zinsen nichts dagegen.

wenn die Inflation sich stabilisiert, und bei 2-3% bleibt, dann wären quasi die "Realkosten" die Tilgung... die Zinsen decken hier nur die Inflation.

und die angespannte Lage, und wenn man für vergleichbare Wohnung jetzt schon 2.000€ ausgeben muss, wie sieht es aus in 5 Jahren? in 10 Jahren aus?
 
S

Scout**

Wenn du baust kanns du die Werkswohnung eh nicht mehr bewohnen. Damit bist du auch nicht mehr an deinen Arbeitgeber gebunden.

Also wenn ein neues Job prinzipiell in Aussicht wäre folgendes Vorgehen vielleicht machbar:

-Grundstück sichern. 5 Jahre Bauzeit hast du ja und könntest es dann wieder zurückgeben- zum Originalpreis? Dann hättest du nur Erwerbs-NK plus Zinsen verloren. Worst case. Exit-Klausel im Kaufvertrag genau studieren und wenn möglich anpassen auf eure Situation.

- Der haarigste Punkt: Neuen besser bezahlten Job suchen (Mann). Betreuungssituation klären und die Frau sucht sich ebenfalls einen Job. Sagen wir beide 1000 Euro mehr, also 2000 plus p.m. Horizont 1 Jahr? Probezeit bestehen und derweil planen, Übergangswohnung beziehen. Um sofort loslegen zu können evt. einen Kredit in der Verwandtschaft aufnehmen der dann bevorzugt mit einem verbesserten Einkommen zurückbezahlt wird. Dazu braucht man eine intakte Familie die natürlich auch über das Kleingeld verfügen sollte. Eine Eintragemöglichkeit für das Grundstück im zweiten(!) Rang für diesen Kredit würde ich überlegen...

- Town & Country und Danwood würde ich mir auch mal anbieten lassen, sind beides reale Fertiganbieter wo aktuell 300 bis 320 TE für 130 m2 mit Bodenplatte und NK reichen könnten. Ex Außenanlage, Maler, Boden und Garage!

- Keller entfallen lassen oder wenn dann nur einen kleinen Teilkeller, etwa 20 m2 für Technik und Lager. Sonst nix! Minimiert das Kostenrisiko beim Keller. Statt gemauerter Doppelgarage nur eine Betonfertiggarage oder einen selbstgebauten Carport. Außenanlagen und Maler- sowie Bodenarbeiten in EL. Spitzboden als Nutzfläche vorsehen, dämmen, große Einschubtreppe oder ordentliche Treppe, Kabel hochlegen lassen. Dann später in EL ausbauen.



Was mich etwas irritierte im ersten Post ist die Aussage
"Haustyp? Neubau Reihendendhaus bzw. Doppelhaushälfte"

Ihr baut in einer Gemeinschaft und es sucht sich jeder sein Haus aus dem Katalog aus und dann wollt ihr die Häuser "an einander kleben"? Sorry, das geht gar nicht. Nimm eine der drei anderen Parteien als direkten potentiellen Nachbarn (den mit ungefähr identischem finanziellem Potential! Keinesfalls arg drüber) und klärt in etwa was euch so vorschwebt: Stockwerke, Dachform, Lage auf dem Grundstück, Größe. Seit bereit hier Kompromisse einzugehen sonst wird's teurer! Dann schaut bei den beiden Herstellern wie oben beschrieben nach Doppelhaushälfte und lasst euch sowas konkret anbieten.
 
kati1337

kati1337

ich kann mich hier @bavariandream nur anschließen... wie oft bekommt man solche Gelegenheiten
das Doppelhaushälfte/oder Reihenendehaus mit 200.000€ Abschlag zu realisieren.
Mein Instinkt sagt das auch, aus vielen Gründen.
Aber ich kann mich da nur schwer reinversetzen weil wir eine etwas andere Situation haben, sowohl auf Einkommens- als auch auf Ausgabenseite.
Es ist leichter reden wenn man weiß, dass man das noch abfedern kann wenn was unerwartetes passiert, und es nur "bisschen unbequemer" wird.

Beim TE, den Annahmen zum Hauspreis (der vermutlich vom Verkäufer der Hausbaufirma auch beschönigt wird), und der Relation zum Einkommen, steht eine Finanzierung/Bauvorhaben hier vermutlich auf so wackeligen Beinen, dass sämtliche planerischen Ungenauigkeiten zum finanziellen Harakiri werden.
 
WilderSueden

WilderSueden

Ich sehe da leider relativ wenig Stellschrauben. Wendlingen ist schon ein gutes Stück außerhalb und Allkauf Haus ist schon ein Billigheimer. Der Punkt ist einfach, dass das Grundstück viel zu teuer ist. Mit einem Grundstück <100k und einem Haus bis maximal 300k (Baupreise von vor 2 Jahren) wäre das alles gut machbar. Aber so türmt sich einfach der Schuldenberg zu hoch auf.

Eigentumswohnung sehe ich auch nicht wirklich als realistisch an. Bei geschätzten 5000€/qm (wer sich dort auskennt, korrigiere mich) landest du bei 120qm für 5 Leute schon bei 600k. Plus 10% Nebenkosten die dir das Eigenkapital komplett auffressen
 
kati1337

kati1337

Aber was schlägst du stattdessen vor?
Sie werden ja nicht bis zum Renteneintritt in der subventionierten Wohnung des AG wohnen können?

Ich dachte immer in Ballungsräumen wie München (oder auch Stuttgart?) sei das normal, dass ein Hausbau bedeutet, dass man sich die Schulden so hoch auftürmt, dass es von einer Generation kaum noch zu bewältigen ist?

Edit: Entschuldigung für den Satzbau, habe heute morgen offenbar eine Tüte Kommata zum Frühstück gehabt.
 
Zuletzt aktualisiert 04.06.2023
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