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ᐅ Lichtplanung - Mischung aus Spots, Leisten und Lampen


Erstellt am: 03.08.21 23:32

erazorlll03.08.21 23:32
Guten Abend,

wir sind unserem Bauvorhaben einen Schritt weiter und hatten die Planungen mit dem Elektriker. (=> hier findet ihr unseren allgemeinen Grundriss-Thread)
Der hat uns zum Thema Licht und Deckenspots einen Vorschlag gemacht. Nach diversen Threads hier im Hausbau-Forum ist ja die Meinung, dass man Spots eher reduzieren und auf verschiedene (indirekte) Lichtquellen setzen sollte.

Wir haben versucht eine Mischung aus "normalen" Lampenauslässen, LED-Spots, LED-Leisten und Stehlampen umzusetzen.
Jetzt sind wir am überlegen ob die Planung so wirklich sinnvoll ist und hoffen auf eure Meinung und Vorschläge. Zusätzlich bin ich mir bei der Anzahl und Ausleuchtung bei den LED-Spots im Flur unsicher und würde mich auch hier über eure Meinung freuen.

Jetzt aber zu den Informationen:

Für die Spots und LED Leisten wurde aktuell mit folgenden Leuchten geplant (noch nicht final):
Spots: CIVILIGHT HALED Downlight 10W 2700K-2100K DTW 600lm 36° 230V weiß
LED-Leisten: LED Lichtfuge 25W pro/m 2700K warmweiß,2000lm/m & RGB LED Lichtband (mehr Informationen habe ich nicht)

UG - Flur
Hier wurden 4 Spots in einem Abstand von 1,8m geplant und eine LED Lichtleiste in weiß über dem einbauschrank. Die Deckenhöhe um UG beträgt 2,39m (Fertigmaß).
Wir hatten auf Grund der 36° Abstrahlwinkel und dem recht langen Flur noch überlegt auf 5 Spots zu gehen, damit die Ausleuchtung etwas homogener ist. Oder vielleicht lieber den Abstrahlwinkel der Spots erhöhen? Auch komme ich nach Dialux Berechnung (ohne die LED Leiste!) aktuell auf ca. 90 lux für den Flur, was selbst für einen Flur relativ wenig ist?

EG - Flur
Auch hier wurden mit 4 Spots in einem Abstand von 1,8m geplant. Die Deckenhöhe im EG beträgt 2,50m (Fertigmaß).
Hier stellt sich auf die Frage, ob die Spots ausreichend sind und zur homogeneren Ausleuchtung auf 5 Spots oder höherem Abstrahlwinkel gegangen werden soll. Oder wird der Flur dann zu hell? Dialux sagt aktuell ca. 115 lux im Mittel.

EG - Wohnzimmer/Küche
An der Rückwand der Küche werden in der Nische 4 Spots auf der Unterseite der hochschränke eingebaut, um die Arbeitsfläche zu beleuchten.
Auf der Kochinsel planen wir 2 Lampenauslässe und wollen dort eher mit kleinerem Abstrahlwinkel Akzente auf die Arbeitsfläche geben.
Unser Elektriker hatte jetzt noch vorgeschlagen zwei Spots zwischen Insel und Rückwand zu setzen (dimmbar), falls man mal ein helleres Licht benötigt.

Im Essbereich werden wir nur einen Lampenauslass setzen lassen, mit einer 3- oder 4-flammigen Lampe.

Im Wohnzimmer soll eigentlich vermehrt mit indirektem Licht gearbeitet werden. Wir planen hier mit einer Stehlampe (genaue Position noch zu definieren) und ggf. Deko-Licht auf dem Lowboard. Unser Elektriker hatte uns noch drei dimmbare Spots zwischen Wohnzimmer und Esszimmer vorgeschlagen, die man stark gedimmt entweder als "Restbeleuchtung" oder Weglicht in Richtung Küche/Flur einsetzen kann. Sinnvoll?

OG - Flur
Über dem Treppenauge wollen wir eine Lampe platzieren, die dann in das Treppenauge hinein bis nach unten leuchtet.
Für den Flur haben wir 3 Spots geplant (dimmbar). Die Deckenhöhe im OG beträgt 2,65m (Fertigmaß).
Würden hier drei kombinierte Up/Down-Lights an der Wand vielleicht schöneres Licht ergeben oder dann eher zu dunkel für den Raum?

OG - Bad
Im Bad wird auf mehrere Lichtquellen gesetzt.
In der Raummitte gibt es drei dimmbare LED Spots für die generelle Raumbeleuchtung.
Direkt über den Waschbecken befindet sich nochmal jeweils ein LED Spot zum Anleuchten der Waschbecken (helles Licht wenn notwendig oder gedimmt auch als singuläre Badbeleuchtung einsetzbar). An der Wand planen wir noch mit einem beleuchteten Spiegel.
In der Dusche und dem WC wird eine Lichtfuge mit einem warmweißen und einem RGBW Lichtband verbaut.

Auch hier fragen wir uns, ob das so sinnvoll ist oder ggf. statt der Spots auf ein zweites LED Band an der Badewannen-Seite setzen?

Ich habe irgendwie das Gefühl die Helligkeit ist in den Fluren zu gering und der Abstrahlwinkel der Spots zu niedrig. Wir müssen demnächst unsere genauen Positionen für die Betondecke nennen, daher bin ich über jede Anmerkung dankbar. Wir freuen uns auf eure Meinungen und vielen Dank für eure Unterstützung!

PS: ich weiß eine Lichtplanung wäre an der Stelle das Optimum
PPS: ich habe in Dialux nicht die richtigen LED Spots gefunden und die nächstmöglichen mit 40° Abstrahlwinkel und ähnlichen Werten verwendet

Detaillierter 2D-Hausgrundriss mit Garage, Kellerräumen und Fluren


Offener Grundrissplan von Wohnen, Essen und Küche mit Esstisch.


Grundriss-Obergeschoss-eines-Einfamilienhauses-mit-Schlafzimmer-Bad-und-Kinderzimmern


Topografischer Grundstücksplan mit Contourlinien und blauem Planungstext


Längliches Konturdiagramm mit konzentrischen Kreisen und blauem Text Raum 6 unten.


Topografische Konturkarte eines L-förmigen Raums mit blauer Beschriftung Raum 9
K1300S04.08.21 07:50
erazorlll schrieb:

Oder vielleicht lieber den Abstrahlwinkel der Spots erhöhen?
Ohne hier auf alle Details einzugehen: Wenn Du den Abstrahlwinkel erhöhst, sinkt die Helligkeit am Boden, dafür leuchtest Du mehr Boden aus - im Fall von 36 Grad und 2,50 m Deckenhöhe rund 1,60 im Durchmesser, so dass die 1,8 m Abstand schon etwas wenig sind. Von daher würde ich die Leuchten enger setzen, was automatisch die Zahl und damit den Gesamtlichtstrom erhöht.

Ansonsten gilt wie immer: Es gibt auch noch andere Leuchten als Spots bzw. richtiger: Downlights, und das generelle Problem, was ich mit den günstigen Vertretern dieser Gruppe habe: Die sind in aller Regel so schwach, dass man davon größere Anzahlen einbauen muss, um eine ordentliche und halbwegs gleichmäßige Ausleuchtung zu erhalten. Deswegen gebe ich da gern den Tipp, mal bei höherwertigen Modellen zu schauen, die dann auch schon mal 1000+ Lumen pro Strahler schaffen. Dann ergibt der größere Abstrahlwinkel auch Sinn. Nur mal als Beispiel: In einem Flur bei uns werden Einbaustrahler mit annähernd 6000 Lumen eingebaut (natürlich dimmbar), bei denen sich die Anordnung dann nur noch aus der beleuchteten Fläche und nicht dem benötigten Lichstrom ergibt. Dafür brauchst Du bei Euch zehn Stück, und die Decke sieht aus wie mit der Schrotflinte bearbeitet. (Es hätte bei uns auch ein Strahler mit der halben Leistung gereicht, aber das Prinzip bleibt das gleiche.)
erazorlll schrieb:

PPS: ich habe in Dialux nicht die richtigen LED Spots gefunden und die nächstmöglichen mit 40° Abstrahlwinkel und ähnlichen Werten verwendet
Bei den besseren Herstellern findest Du die Lichtdaten zum Download, um exakt diese Lampe mit ihren Charakteristika in Dialux einzusetzen.
fach1werk04.08.21 08:26
Ich würde die Helligkeit auch in Zusammenhang mit dem Lebensalter bringen. Wenn man älter ist braucht man mehr Helligkeit um dasselbe wahrzunehmen wie ein junger Mensch. Wir haben eine Lichtplanung machen lassen, mir war aus dem Altbau kommend alles zu hell am Anfang. Wir machten nur einen Teil an. Fünf Jahre später brauchen wir es.
Nida35a04.08.21 08:43
LED Flächenstrahler mit 4000 Lumen, dimmbar, 3000K,
das reicht als Beleuchtung völlig aus

Langer Flur mit Holztüren rechts und links, helle Deckenleuchten, Endtür aus Holz.
erazorlll04.08.21 09:39
K1300S schrieb:

Ohne hier auf alle Details einzugehen: Wenn Du den Abstrahlwinkel erhöhst, sinkt die Helligkeit am Boden, dafür leuchtest Du mehr Boden aus - im Fall von 36 Grad und 2,50 m Deckenhöhe rund 1,60 im Durchmesser, so dass die 1,8 m Abstand schon etwas wenig sind. Von daher würde ich die Leuchten enger setzen, was automatisch die Zahl und damit den Gesamtlichtstrom erhöht.

Danke dir für deine Rückmeldung, die Befürchtung hatte ich irgendwie auch, dass die Spots zu wenig sind bzw. die Lichtausbeute zu gering.
K1300S schrieb:

Deswegen gebe ich da gern den Tipp, mal bei höherwertigen Modellen zu schauen, die dann auch schon mal 1000+ Lumen pro Strahler schaffen. Dann ergibt der größere Abstrahlwinkel auch Sinn. Nur mal als Beispiel: In einem Flur bei uns werden Einbaustrahler mit annähernd 6000 Lumen eingebaut (natürlich dimmbar), bei denen sich die Anordnung dann nur noch aus der beleuchteten Fläche und nicht dem benötigten Lichstrom ergibt.

Könntest du mir mal Beispiele nennen für hochwertige Strahle oder was ihr verbaut habt? Dann schaue ich mir das gerne an.
fach1werk schrieb:

Ich würde die Helligkeit auch in Zusammenhang mit dem Lebensalter bringen. Wenn man älter ist braucht man mehr Helligkeit um dasselbe wahrzunehmen wie ein junger Mensch. Wir haben eine Lichtplanung machen lassen, mir war aus dem Altbau kommend alles zu hell am Anfang. Wir machten nur einen Teil an. Fünf Jahre später brauchen wir es.

Danke dir, das ist nochmal ein guter Hinweis. Auch daher denke ich, dass es aktuell zu dunkel ist.
Nida35a schrieb:

LED Flächenstrahler mit 4000 Lumen, dimmbar, 3000K,
das reicht als Beleuchtung völlig aus

Wir wollten eigentlich auf Unterputz-Lösungen setzen. Ich schau mal ob es dort etwas Vergleichbares gibt.

Gerne noch weitere Erfahrungen und Kommentare zu unserer Planung.
K1300S04.08.21 09:46
Es gibt bei etlichen Anbietern LED-Einbaustrahler, allerdings sind die stärkeren Modelle meistens auch recht groß, was nicht jeder mag und zudem teuer im Einbau wird (bei Betondecke ohne Abhängung). Wenn es sehr kompakt und steinstark sein soll, schau ruhig mal bei Illuxtron. Die bringen in der Standardgröße für UP-Dosen locker die doppelte Lichtmenge bei wählbarem Abstrahlwinkel. Bei der Leistung müssen die aber unbedingt gescheit dimmbar sein, sonst brauchst Du regelmäßig eine Sonnenbrille. 😀
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