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ᐅ Kostenschätzung für Hausbau


Erstellt am: 07.01.2015 07:47

Bauexperte 07.01.2015 10:05
Guten Morgen,
Masipulami schrieb:
Nur mal ganz grob überschlagen:

380.000 € - 100.000 € (Grundstück) - 40.000 € (Baunebenkosten) = 240.000 €
240.000 € / 1.500 € (mal als angesetzter Richtwert für Kosten pro qm) = 160 qm Wohnfläche
Das dürfte also schon passen. Aber die Rechnung soll jetzt wirklich nur mal als ganz grober Anhaltpunkt dienen.
Dieses Modell hinkt; besser so rechnen:

Grundstück: TEUR 100
Baunebenkosten: TEUR 40
Malerarbeiten und Bodenbeläge in EL: TEUR 20
Außenanlagen in EL: TEUR 10 (nur das Nötigste)
Rücklagen für Extra´s: TEUR 10

All in TEUR 180 - TEUR 380 = verbleiben TEUR 200 für den reinen Hausbau

Auch wenn der TE noch Rücklagen in der Hand hat, sollten die Kosten des Einfamilienhaus diesen Wert nicht überschreiten. Es kann immer noch sein, daß unverhoffte Kosten infolge bspw. Gründungsmehrkosten auftreten, welche nicht durch mein Polster in der Aufstellung der Baunebenkosten abgedeckt sind. Das geht manchmal schneller, als Nachwuchs in Arbeit genommen wurde 😉
Marple schrieb:

1.500 € für den qm, gilt das für Doppelhaushälfte, RH oder Einfamilienhaus? Hintergrund ist, dass ich mich demnächst an verschiedene Bauträger wenden möchte. Allerdings wollte ich vorher ein Gefühl bekommen, ob unser Budget überhaupt realistisch ist. Bevor ich anfange und ein müdes Lächeln ernte.
Es ist der angenommene Wert pro Quadratmeter und ist stellvertretend für ein Einfamilienhaus, erstellt als Kfw 70 Effizienzhaus zu betrachten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus oder ein RH oder eine Doppelhaushälfte handelt.
Marple schrieb:

Wir wohnen nämlich im Rhein-Neckar-Kreis und hier ist es, nun ja, recht teuer.
Ich sehe jetzt nicht, wo die von Dir genannten Grundstückspreise teuer sein sollen? Da gibt es genügend andere Beispiele, wo Du gut und gerne das Doppelte und mehr zu Grunde legen mußt.
Marple schrieb:

Ich fasse kurz unsere Wünsche zusammen:
  • Einfamilienhaus oder Doppelhaushälfte ca. 140 qm mit 5-6 Zimmern
  • Keller optional, wäre natürlich chic, alternativ Garage mit Spitzdach
  • kleines Grundstück ist völlig in Ordnung, Außenanlage gestalten wir selbst
  • Ausstattung soll normal sein, nur ein Kamin ist gewünscht
Davon wirst Du Dich verabschieden müssen; vom Keller ganz sicher. Ein realistisches Budget für ein Einfamilienhaus genannter Größe auf Bodenplatte und incl. Grundstück sowie aller Nebenkosten liegt bei TEUR 450.

Grüße, Bauexperte

Marple 07.01.2015 10:33
Danke Bauexperte! Das ist hilfreich zu wissen. Wäre eine Doppelhaushälfte mit 140qm und ca. 5-6 Zimmern auf einer Bodenplatte oder mit Keller machbar? Was bekommt man für TEUR 200 im Rhein-Neckar-Kreis? Kannst du das einschätzen?

Bei den Grundstücken hast du Recht, mit TEUR 100 muss man schon suchen. Will man TEUR 150 für das Grundstück ausgeben, geht es schon leichter.

Viele Grüße!

Bauexperte 07.01.2015 12:07
Hallo,
Marple schrieb:

Wäre eine Doppelhaushälfte mit 140qm und ca. 5-6 Zimmern auf einer Bodenplatte oder mit Keller machbar?
Nein - incl. Bodenplatte vlt. gerade, wenn die Architektur ansonsten schlicht ist. Den Keller kannst Du in all Deinen Szenarien vergessen. Du "sparst" btw. bei einer Doppelhaushälfte lediglich die Kosten der Isolierung der Kommunwand; das ist es auch schon.
Marple schrieb:

Was bekommt man für TEUR 200 im Rhein-Neckar-Kreis? Kannst du das einschätzen?
Für ein Haus, an welchem Du lange Freude hast? Möchte schätzen, round about 135 qm auf Bodenplatte. Es gibt natürlich Billigheimer, welche mich des Unsinn´s bezichtigen 😀

Grüße, Bauexperte

Marple 07.01.2015 12:35
Hallo!

Danke für die Hinweise und die ehrliche Einschätzung. Was genau macht ein Haus aus, an dem man lange Freude hat? Ist es ein großer Nachteil nicht mit Styropor-Dämmung, also nicht KfW70, zu bauen?

Viele Grüße!

Koempy 07.01.2015 12:39
Man hat lange Freude an einem Haus, dass man es immer abbezahlen und unterhalten kann :-)

K1300S 07.01.2015 12:43
Vielen Dank für diesen hilfreichen Einwurf. ;-)

Was Bauexperte meint, ist ein "solides" Haus - also eines, was nicht nach einem Jahr schon die ersten Sanierungen benötigt. Billiger geht es immer, aber das wirkt sich zwingend auf die Langlebigkeit aus - und ein Haus, welches nach zehn Jahren abbruchreif ist, macht eben nicht lange Freude. ;-)

Ich würde es übrigens nicht als Nachteil sehen, keine separate Dämmung (WDVS) zu verbauen, außer, dass es i. d. R. teurer ist.
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