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ikeaholzwurm

Kosten für Rohbau eines Bürogebäudes

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Die Deckenelemente 20cm von ytong liegen bei ca. 8000€ für ein Stockwerk und sind ja belastbar (und von sich aus Isoliert) und da hatte ich ja nochmal ordentlich Dachkosten aufgeschlagen. Ich denke die Gesamtkalkulation ist eigentlich extrem pessimistisch ausgelegt und sollte eigentlich wirklich ein maximalwert sein... es sei denn mir fehlt etwas substantielles. Hat sich mal jemand die Zahlen angeschaut? Habe ich einen Denkfehler?
 
Was den Rohbau angeht; Fürs Dach selbst sehe ich keine Summe, also für Dämmung, Belag und Spenglerarbeiten und Entwässerung?

Erdarbeiten und vor allem Bodenentsorgung sind bei der Bodenplatte beinhaltet? Versorgungsanschlüsse in der Bodenplatte? Drainagerohre? Kontroll- und Spülschächte?

Abgasrohr bzw Schornstein?

Gerüst?

Wenn du schon einen Statiker hast dann möchte sicher auch dein Architekt ein Honorar ;o)
 
oh, nicht reingeschrieben. Hatte ich 6000€ auf der Liste (die ytong fertigelemente liefen extra... zählt man die mit also etwa 14.000€)
Schornstein sollte in dem Heizungsraum noch mit hochgemauert werden und als Stahlrohr dann nach oben... das Stahlrohr an sich hatte ich allerdings in den Heizungsbaukosten drin und nicht im Rohbau. Architektenkosten werden minimals sein bzw. gegen 0 wg. Freundschaftsdienst (bekannter eines verwandten... dazu kommt dass am Ende nicht mehr viel zu machen sein wird sondern nur noch leicht angepasst werden soll. Auch wenn das Thema Baurecht, Energieverordnung und Brandschutz mich jetzt schon nerven kostet das anzueignen :)). Aber selbst wenn da noch mal paar tausend drauf kommen sollten, Puffer hoffe ich habe ich genug drin.

Bei meiner Kalkulation bin ich immer von den erstbesten Preisen ausgegangen die ich gefunden habe... da ist sicherlich überall Optimierungspotential. Die Bodenplatte für 120qm dürfte auch günstiger werden wie die 15470€. Natürlich wird auch einiges fehlen, daher hier die Frage was fehlt oder nicht hinkommen kann um die kalkulation immer weiter zu verfeiern.

Gerüst hatte ich nicht eingerechnet da ich ohnehin von innen her bauen würde und ein kleines Gerüst besitze (und dann ggf. noch ein zweites kaufe... aber die 300€ fallen dann auch nicht weiter ins Gewicht). Beim außen verputzen wird es dann interessant, aber das habe ich jetzt noch nicht unter rohbau.

Erdarbeiten sind zum großteil getan, Boden wurde verdichtet und wenn noch was abgetragen werden muss kann das aufs Gelände verteilt werden (werden sowiso noch ca. 50cbm benötigt). Versorgungsanschlüsse meinst du jetzt zu/abwasser, Strom, Gas? Liegen relativ günstig gelegen ins Privathaus, da wird nicht so viel gemacht werden müssen. Abwasserschacht ist z.B. nur ca. 4Meter vom Baufeld entfernt, Wasserversorgung liegt dort ebenfalls.
 
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Beim Dach gilt das magische Dreieck, daß gefällelos, dicht und preisgünstig immer nur zu zweit geht. Die Dachpappe mit den Füßen von Gartenstühlen einzudrücken, ist auch keine tolle Idee. Insgesamt zeugt die Vorstellung von Naivität, eine spätere Geschoßdecke vorübergehend als Dach zu verwenden - abgesehen von meinen schwersten Zweifeln an der Ökonomie einer späteren Aufstockung.
 
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ja, eine gewisse (große) Naivität will ich mir nicht absprechen (erstes Bauvorhaben), das ist ja der Grund warum ich mich schlau machen will ;). Hätte mir jetzt ein begehbares Dach so vorgestellt dass eben auf der Schicht die dicht ist geschüttet wird und darauf dann platten verlegt werden. Und was die Kosten angeht kann ich es schlecht kalkulieren, weiß ja immer noch nicht ob die Zahlen so hin kommen wie ich sie rausgezogen habe. Hab jetzt gesehen dass es teilw. auch Beiträge gibt mit Kostenvoranschlägen, hoffe da was ähnliches zu finden bei dem ich Zahlen rausziehen kann.
 
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