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ᐅ KfW BEG Förderung gestoppt 261, 262, 263, 264, 461, 463, 464


Erstellt am: 24.01.22 09:48

Tassimat02.02.22 10:44
WilderSueden schrieb:

Zur Erhöhung der Eigentumsquote hilft wohl eher die Immobilienpreise zu senken, z.B. indem man weniger teure Vorschriften macht und mehr Bauland ausweist. Das liegt natürlich mit anderen Zielen (Naturschutz,...) über Kreuz
Auch das hilft nicht, denn wir leben in einer Marktwirtschaft. Der Markt regelt die Preise. Ein System, auf das wir stolz sind.
Bei Marktwirtschaft denkt jeder an den tollen Effekt, dass ein Überangebot die Preise senkt, da alle produzierende Unternehmen im Wettbewerb stehen.
Das Gegenteil tritt aber im Mangelfall ein: Preise werden solange erhöht, bis die Nachfrage auf ein Niveau sinkt, das der Markt bedienen kann. Und diesen Fall sehe ich im Immobilienmarkt. zu wenig Angebot, zu wenig Grundstücke, Handwerkermangel usw. Also jegliche Art von Förderung wird automtaisch 1:1 in Höheren Kosten enden. Also sinkende Anforderungen werden auch nicht den Hauspreis senken.
Seb_Opf02.02.22 10:55
WilderSueden schrieb:

ansonsten direkt per Zuschussportal
Was muss ich da schon alles haben? Oder erstmal nur die Hand heben ich hätte gerne?
jerimata02.02.22 11:01
Hausbautraum20 schrieb:

Wir hatten 2020 ein Nettoeinkommen von 5000€ und unser zu versteuerndes Einkommen waren laut Steuererklärung 80.000€.
Damit sind wir noch weit weg von den 105.000€, die wir für Baukindergeld mit 2 Kindern haben dürften.
Und unglaublicherweise schaffen wir es damit im Münchner Raum zu bauen. Sogar mit Keller...
Schaffen doer schafften? Ernstgemeinte Nachfrage, denn 5k Netto entsprechen ja grob 500k-600k maximalen Kredit, selbst die billigsten (und ich meine hier wirklichen "billigsten") Fertighausanbieter bauen kein Haus unter 300k€, dazu Keller und Baunebenkosten: Also entweder gibt es nahe München Bauplätze geschenkt oder es ist eben entsprechendes Eigenkapital zum Aufstocken vorhanden, aber reine 5000k Netto alleine sind nach meiner aktueller Recherche (wir möchten bauen) nicht ausreichend - und wehe das Grundstück ist nicht flach!
WilderSueden02.02.22 11:24
Tassimat schrieb:

Auch das hilft nicht, denn wir leben in einer Marktwirtschaft. Der Markt regelt die Preise. Ein System, auf das wir stolz sind.
Bei Marktwirtschaft denkt jeder an den tollen Effekt, dass ein Überangebot die Preise senkt, da alle produzierende Unternehmen im Wettbewerb stehen.
Das Gegenteil tritt aber im Mangelfall ein: Preise werden solange erhöht, bis die Nachfrage auf ein Niveau sinkt, das der Markt bedienen kann. Und diesen Fall sehe ich im Immobilienmarkt. zu wenig Angebot, zu wenig Grundstücke, Handwerkermangel usw. Also jegliche Art von Förderung wird automtaisch 1:1 in Höheren Kosten enden. Also sinkende Anforderungen werden auch nicht den Hauspreis senken.
Jein. Im Prinzip sind da zwei Effekte bei der Arbeit. Zum einen schränken Vorschriften den Wettbewerb auf der Ebene der Technologien ein. Heizung ist da ein gutes Beispiel. Mit der Vorschrift überall "erneuerbar" zu sein, fallen günstige Öl- und Gasheizungen raus. Statt Heizkörpern wird jetzt für die Wärmepumpe Flächenheizung benötigt. Zum anderen braucht manche unerwünschte Technologie einfach weniger Arbeitskräfte oder weniger qualifizierte Arbeitskräfte. Eigenleistungen sind heute deutlich schwerer geworden bei der komplexeren Haustechnik.
Ich denke da jetzt auch nicht nur an den Einfamilienhaus Bau. Ein Problem im Wohnungsbau sind ja die Parkplätze. Meistens werden die dann unter die Erde verbannt (Tiefgarage = teuer) und damit die nicht mehrstöckig wird (=noch teurer) werden dann Doppelparker verbaut die umständlich zu benutzen und teuer im Unterhalt sind. Ein besonderer Schuh wird dann draus wenn wie hier noch ein Hochparterre gebaut wird. Viel geschickter wäre hier gewesen das EG als Parkebene zu bauen und dafür das Haus ein Stockwerk höher. Das ist in der Regel aber nicht erlaubt.

Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht. Nur Anforderungen senken wird die Probleme nicht aus der Welt schaffen. Da muss man auch am Thema Grundstück (Leute mit Grundstücken für 400+€/qm haben echt mein Mitleid) und dem Handwerkermangel durch verkrampfte Akademisierung anpacken.
WilderSueden02.02.22 11:25
Seb_Opf schrieb:

Was muss ich da schon alles haben? Oder erstmal nur die Hand heben ich hätte gerne?
Kann ich dir nicht sagen, ich habs über die Bank gemacht. Ich vermute mal, die brauchen auch die Bestätigung zum Antrag (BZA)-ID. Steht aber bestimmt irgendwo hier im Forum oder sonstwo zum Nachlesen
Waldmännchen02.02.22 11:40
Ich muss noch mal auf den 24.1. als Stopp für das Einreichen der Anträge zurück kommen: Ab wann genau konnte man seinen Antrag nicht mehr einreichen? Nur noch am 23.1. oder ging es wohl auch noch am 24.1.?

Unser Energieberater hat erst am 24.1. spätnachmittags sein Gutachten mit der ID geschickt, vielleicht kann man argumentieren, dass man die Rechnung nicht zahlt, da man von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist.
grundstückantrag